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Skurrilitäten im Wellnessurlaub

Lebenvon Christian Werner 1. Oktober 2020

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Amonti und Lunaris

Maskenpflicht bei Rückenmassagen, Chaos am Buffet und leergeräumte Zimmer – beim Sommerurlaub 2020 ist inmitten der Coronapandemie oft die Skurrilität mit auf die Reise gegangen. Bei unserer Online-Umfrage berichteten 2.458 Befragte in Deutschland und Österreich von ihren schrägsten Erlebnissen, die meisten nahmen es aber mit Humor.


Kein gemeinsames Abendessen mit Oma und Opa

In den Hotels ging das bunte Treiben weiter: In manchen Häusern wurden – angeblich wegen der Coronagefahr – die Zimmer einfach nicht mehr gereinigt. Andere Betreiber ließen die Zimmer überhaupt gleich ausräumen, um weniger desinfizieren zu müssen. Also keine Bademäntel, keine Gläser und eine leere Minibar. Handtücher und auch Klopapier mussten an der Rezeption abgeholt werden.
Auch der Alltag in der Unterkunft war nicht immer einfach. Die Befragten berichteten von Mitarbeitern, die den Mund-Nasenschutz irgendwo am Kinn hängen hatten, über Maskenpflicht nur für externe Besucher und über heilloses Chaos an Buffets. Die Regelungen waren teilweise völlig willkürlich. In der Früh gab es Buffet, abends nicht. In einem Haus wurde zwar das Salatbuffet abgebaut, dafür gab es eines für Desserts. Manche Häuser führten beschränkte Personenkontingente ein, die lange Wartezeiten mit sich brachten - und das mitunter in der prallen Sonne. Eine Userin beklagte sogar, dass eine Person dabei kollabierte. Unterschiedliche Abendessen-Startzeiten je Stockwerk verhinderten zudem, dass Familien miteinander Essen konnten.


Kinderbuggys ein No-Go

Mitunter wurden die Sicherheitsmaßnahmen auch ein wenig übertrieben. So mussten etwa in einem Hotel trotz Händedesinfektion vor dem Buffet von den Gästen verpflichtend Einweg-Handschuhe getragen werden. Highlights zum Schmuzeln waren aber auch das vorgeschriebene Tragen einer Maske bei Rückenmassagen oder ein Saunabesuch nur mit Termin. Eltern stießen ebenfalls an ihre Corona-Grenzen. Uns wurde von Häusern berichtet, in denen man sich zwar keine Kindertragen und Buggys ausborgen durfte, Fahrräder aber hingegen schon. Wirklich ärgerlich waren allerdings Sicherheitsversprechen, die nicht eingehalten wurden. Fix zugesagte Vorkehrungsmaßnahmen – wie kein Buffet bzw. Plexiglaswand vor dem Buffet, Masken für Kellner oder Bodenmarkierung wurden an Ort und Stelle dann plötzlich nicht angeboten oder eingehalten.


In einer großen Marktforschungsstudie vom RELAX Guide wurden im Zeitraum von 04. bis 23. August 2.458 Personen zu ihrem Reiseverhalten befragt, wobei die Coronavirus-Pandemie im Fokus stand.


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