Hip und cool, nicht nur für Biker: Ein sympathisches familiengeführtes Haus von angenehmer Größe, es liegt auf 560 m Seehöhe fast am Ende einer Sackgasse und grenzt mit seiner Gartenseite an einen Apfelhain. Instagramtauglich in Szene gesetzte Designklassiker der Moderne prägen das Ambiente, und vor der Rezeption begrüßt eine riesige Plastikgiraffe, sie trägt einen Kristallluster im Maul. Zu den Gästen zählen mainstreamflüchtige Großstadt-Hipster ebenso wie langjährige deutsche Stammgäste, die dem Hotel auch nach der vor mehr als einem Jahrzehnt erfolgten Design-Ausrichtung die Treue halten – und so feine Dinge wie massives Silberbesteck lieben.
Die Zimmer (12 Kategorien, DZ von 22 bis 48 m2) verströmen geradlinige Schlichtheit, alle haben Holzböden, fast alle Balkon oder Terrasse, die meisten auch ein pin-up-mäßig drapiertes Sitzmöbel vom Typ leistbares Design aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts.
Das Spa steht auch externen Gästen offen, ist aber weitläufig. Unter anderem fanden wir ein Badehaus, das ist ein zweistöckiger Kubus mit Wänden aus Glas und Sichtbeton sowie Böden aus Epoxidharz. Weiters: eine Zone für Adults only, fünf Saunen (drei davon textil), einen 12 m langen, ganzjährig nutzbaren Infinity-Skypool und einen Dachgarten mit beheiztem Whirlpool, zudem einen 18 m langen Außenpool im schön gepflegten Garten. Sehr gute Massagen, täglich Aktivprogramm, vornehmlich Yoga (10-mal pro Woche).
Kleine Restaurantterrassen (eine mit Morgensonne), reichhaltiges Frühstücksbuffet (allerdings: für eine halbe Avocado mussten wir extra zahlen) bis 11 Uhr, zumeist sehr gute Küche bei netter Tischkultur, und vom Kellner heißt es stets: „Haben Sie Intoleranzen oder Allergien?“ Große Weinkarte mit zahlreichen Offenen, faire Getränkepreise, stylische Bar. Bike-Garage mit Wasch- und Reparaturplätzen, auch geführte Rennrad-, Bike- und E-Bike-Touren sowie Techniktrainings. Gratisgarage für höhere Zimmerkategorien, ansonsten gegen 8 Euro pro Tag. Ungeeignet für Kinder, Hunde erlaubt. 30 Liegen, 90 Betten.