Familienfreundlich. Ein schmucker, ein wenig esoterisch angehauchter Familienbetrieb, er liegt in einem Dorf an der nächtens kaum befahrenen Hauptstraße, wobei die Gartenseite des Hauses an Wiesen und Felder anschließt. Die Landschaft ringsum ist reizvoll – ein guter Ausgangspunkt für naturnahe Aktivitäten. Vom Hotel aus startet halbstündiger, von tibetischen Gebetsfahnen gesäumter Waldpfad („Weg der Stille“) zu Kraftplätzen, stellenweise entlang eines munteren Bächleins. Man versucht sich am Spagat zwischen Ruhesuchenden (Schwerpunkt Yoga) und Familien, der Slogan „Momente der Stille“ kann angesichts der Kinderschar aber nicht ganz eingelöst werden.
Zimmer gibt es in 10 stark unterschiedlichen Kategorien (DZ von 28 bis 70 m2), nicht alle begeistern, aber auch moderne, vom Design her ansprechende sowie solche mit Sauna, freistehender Badewanne und Südbalkon finden sich darunter. Mitunter sind sie etwas hellhörig, der Polyesteranteil des Bademantels ist stattlich.
Das Spa steht auch Tagesgästen offen, es ist stimmungsvoll arrangiert und bietet unter anderem vier Saunen, einen kleinen Innenpool mit großzügigen Öffnungszeiten und einen 20 m langen, auch im Winter nutzbaren Außenpool, weiters Außensauna und Naturbadeteich. Das Yogahaus mit seinen großzügigen Glasfronten (und schönem Ausblick) lädt zum Sonnengruß ein, montags bis samstags werden hier Yogaeinheiten abgehalten, immer wieder finden auch Yoga-Retreats statt. Gute Massagen, Aktivprogramm (Mo bis Sa), neben Yoga auch Faszientraining und geführte Wanderungen.
Reichhaltiges Frühstücksbuffet (im Spa-Bistro bis 12 Uhr auch im Bademantel zu genießen), biologisch und regional ausgerichtete Küche, sie bietet auch Veganes, ein Light Lunch mit verbundener Nachmittagsjause ist im Preis enthalten. Freundliches Umfeld. Wanderwege ohne Zahl. Hunde erlaubt. 99 Liegen, 140 Betten.