Coole Pools: Ein Familienbetrieb mit jugendlichem Auftritt, er wird bereits in fünfter Generation geführt und wurde vor kurzem zu einem großen Teil modernisiert. Zur Talstation des größten Skigebiets der Region (147 Pistenkilometer, 52 Lifte) sind es 12 km, drei etwas kleinere Skigebiete liegen noch näher. Das aus drei hintereinander aufgereihten Gebäuden bestehende Anwesen liegt auf 793 m Seehöhe in einem von steilen Hängen umgrenzten Tal, in dem das Gebirgsbachgetöse der Ziller gut zu hören ist, während die Sonne naturgemäß etwas kürzer zu sehen ist. Das Ambiente zeigt sich hip und stylisch – instagramtaugliche Hotspots inklusive.
Zimmer gibt es in 15 Kategorien (DZ von 30 bis 93 m²), auch sie folgen mehrheitlich diesem Konzept, viele haben feine Holzböden, einige auch Biosauna oder Infrarotkabine, Boxspringbetten und bodentiefe Panoramafenster.
Der Wellnessbereich steht auch externen Gästen offen, ein älterer Teil befindet sich im Erdgeschoß, ein sehr neuer mit dem „Best Skypool ever“ (werblicher O-Ton) auf dem Dach. Unter anderem fanden wir fünf Saunen, einen feinen FKK-Bereich im Freien und zwei 20 m lange, auch im Winter nutzbare Außenpools, sie verlaufen höhenversetzt parallel zueinander. Gute Massagen, kleines Aktivprogramm, auch Yoga (bis zu sechsmal pro Woche), Meditation, geführte Wanderungen und Bike-Touren.
Reichhaltiges Frühstücksbuffet bis 10.30 Uhr, die Küche versteht sich auf Veganes (gegen kleinen Aufpreis), die Tischkultur ist fairly casual, Light Lunch und Nachmittagsjause sind inkludiert, Alkoholfreies und Heißgetränke bis 17 Uhr ebenso. Stimmungsvolle Bar, gelegentlich gibt es hier DJ- oder Livemusik, und Oma Friedas Schnapsrunden sind legendär. Präsente Gastgeber, viele freundliche Mitarbeiter, im Service sind es sozusagen noch einige Höhenmeter bis zum Gipfel. Ungeeignet für Kinder, Hunde erlaubt. 66 Liegen, 180 Betten.