Kulinarische Weltmacht

Kochenvon Anna Neustein 1. Juni 2009

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Eins ist klar: Ohne Gewürze geht es nicht. Deswegen beginnt dieses Buch zur vegetarischen Küche Indiens auch mit einem kleinen Gewürzregister. Und bei nicht allen Samen, Schoten und Rinden kann man sich vorstellen, wie sie schmecken. Sicher, Muskatnuss, Safran oder Zimt sind für unsere Geschmacksknospen keine Unbekannten, aber wie sieht es mit Ajowan, Asant oder Bockshornkleesamen aus? Es zahlt sich auf jeden Fall aus, sich in einem Gewürzladen am Markt mit kleinen bunten Säckchen und einem stabilen Mörser, am besten aus Stein, einzudecken und die Küche zum Versuchslabor zu machen. Der Band „Indien. Die neue vegetarische Küche“ aus dem Zabert-Sandmann-Verlag liefert auf jeweils einer Seite Rezepte samt genauen Fotoanleitungen und Erklärungen (und den Rezeptnamen auf Indisch). Gezeigt wird etwa, wie man Samosas, die berühmten Teigtaschen, füllt und zusammenklappt. Oder wie man das Fladenbrot Paratha in mehreren Arbeitsschritten speziell falten und auswalken muss. Idealerweise bereitet man für eine Tafel möglichst viele Gerichte zu, an denen sich dann alle bedienen dürfen. Erbsenzähler darf man dann natürlich nicht einladen, versteht sich.

Manche Rezepte lesen sich gar nicht so exotisch, sondern sogar ziemlich europäisch, etwa die Spinatcremesuppe (Palak Shorba), andere wiederum machen durch ihre Machart oder ihre Zutaten höchst neugierig auf das Ergebnis. Wie die gebackenen Kartoffelplätzchen mit gewürzträchtiger Füllung (Chatpati Aloo Tikki), die frittierten Mungbohnensticks (Mast Dal Paare) oder die runden gedämpften Grießküchlein (Rawa Idli). Am verlockendsten klingen freilich die Desserts: Safran-Pistazien-Eis oder Reispudding mit Kardamom – das ist die Süße Indiens, wie sie im Buche steht.


Rezepte im PDF Format:
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Vidhu Mittal:
Indien. Die neue vegetarische Küche
Zabert Sandmann, 208 Seiten
24,80 Euro


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