Pasta für alle

Kochenvon Anna Neustein 1. September 2007

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Nudeln gehen irgendwie immer. Wenn man für eine große Tischrunde etwas kochen will, das garantiert jeder isst, wenn man mit hungrigen Kindern nach einem Ausflug nach Hause kommt oder sich kurzfristig Freunde angekündigt haben: Nudeln mag jeder, vor allem die italienische Pasta. Die Vielzahl der Formen verblüfft selbst erfahrene Gourmets immer wieder, hinzu kommt das breite Spektrum der Rohstoffe: Nudeln aus Kastanienmehl oder dem uralten Getreide Kamut finden sich mittlerweile auch bei uns, zum Beispiel in Biosupermärkten oder in gut sortierten Delikatessenläden.

Aus der Kreativecke kommen etwa Taglierini mit dunkler Schokolade im Teig, Farfalle, die mit Chili versetzt wurden, oder Papardelle mit Basilikum. Bei solchen „etwas anderen“ Sorten ist aus Gourmet-Sicht immer ein wenig Vorsicht geboten, dienen die Ingredienzien doch meist mehr als verkaufsfördernder Aufputz denn als geschmacklich sinnvoller Bestandteil. Nicht selten verblassen die Farben, die im Rohzustand noch kräftig sind, beim Kochen zu einer eher unappetitlichen Mischkulanz.

Nudeln, egal welcher Art, sind jedenfalls allgegenwärtig. Was sich noch nicht so großen Interesses erfreut, ist die eigene Herstellung von frischer Pasta. Dem will ein neues Kochbuch Abhilfe schaffen: „Il Mondo della Pasta“ von Fernsehkoch Sante de Santis macht mit seinen vielen Bildern die Herstellung von frischer Pasta nachvollziehbar, etwa beim Arbeiten mit der Nudelmaschine (handbetriebene gibt es schon ab etwa 40 Euro im Fachhandel, aus eigener Erfahrung empfehlen wir allerdings, ein wenig mehr in eine motorisierte zu investieren).

Zu Beginn des Buches finden sich die Grundrezepte für Nudeln wie Orecchiette oder Strozzapreti, später folgen dann Gerichte wie Tagliolini mit Zucchiniblüten, Ravioli mit Radicchiomarmelade oder Spaghetti alla chitarra (mit eckigem Querschnitt) mit Bohnencreme. Das Glossar erklärt Käsesorten ebenso wie etwa den Löffeltest zur Überprüfung der richtigen Teigkonsistenz.

Es ist schön, dass sich ein Buch der Pastaherstellung widmet und auch Anfängern Lust darauf macht. Fein sind auch die italienischen Rezeptnamen. Ein wenig mehr Fingerspitzengefühl hätten wir uns allerdings vom Fotografen gewünscht: so manches Bild ist unscharf und die Gerichte leiden unter Überdekoration. Außerdem nervt die werbliche Präsenz von Industriesponsoren auf den Fotos ganz gehörig.

Rezepte (im PDF Format):
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Sante de Santis:
Il Mondo della Pasta

Umschau Verlag, 192 Seiten, zahlreiche Farbfotos
29,90 Euro


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