Verheerende Shrimps

Wissenvon Christian Werner 1. September 2008

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Das Shrimps-Business führt zu einer rasend schnellen Vernichtung der tropischen Mangrovenwälder: Seit Anfang der 70er-Jahre ist die Gesamtfläche auf die Hälfte geschrumpft. Hauptgrund ist eine international agierende Industrie, die, unterstützt mit Milliardenkrediten der Weltbank und der FAO, riesige Becken anlegt, in denen Shrimps zu Millionen gezüchtet werden. Zusammen mit den verfütterten Antibiotika und anderen Chemikalien bilden die Fäkalien der auf engsten Raum zusammengepferchten Tiere einen giftigen Cocktail, der sich im Schlamm absetzt.

Da die künstlichen Teiche deshalb nach wenigen Jahren verseucht sind, muss ständig neuer Mangrovenwald abgeholzt werden – alleine auf den Philippinen werden 39 km2 pro Tag vernichtet. Doch die Farmbetreiber ziehen einfach ein Stück weiter. Dadurch werden nicht nur klimatisch wichtige Feuchtgebiete zerstört, sondern auch die Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung, meist Bauern und Fischer. Sie werden verdrängt – durch die Gewalt der ausländischen Investoren oder durch Umweltschäden.

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