Depressionsneigung bei Veganern

Wissenvon Christian Werner 5. Dezember 2017

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Pflanzliche Ernährung senkt das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall.
Aber wie wirkt sie sich auf die Psyche aus?


Mit dieser Frage beschäftigte sich eine vor kurzem veröffentlichte Studie der Universität Bristol. Ausgewertet wurden die Daten von knapp 10.000 Männern, wobei zwischen vegan (rein pflanzlich, keine Milchprodukte, keine Eier) und vegetarisch unterschieden wurde. Knapp vier Prozent waren Vegetarier oder Veganer. Sie zeigten eine erhöhte Neigung zu Depressionen, vor allem dann, wenn sie sich vegan ernährten.

Als mögliche Ursache wird Eisenmangel oder ein Mangel an Vitamin B-12 vermutet, beide Mangelerscheinungen sind mit allgemeiner Müdigkeit und Konzentrationsschwäche verbunden. Freilich lässt die Untersuchung auch den Umkehrschluss zu: Männer mit einer Neigung zu Depressionen haben einfach weniger Lust auf Fleisch.

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