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Fisch-Therapie im Spa erlaubt

Lebenvon Christian Werner 2. Juni 2017

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Hornhaut-Knabberfische sind in vielen Ländern seit Menschengedenken im Einsatz, auch in zahlreichen Wellnessstudios in Mitteleuropa. Das Landratsamt in Lörrach (Baden-Württemberg) verweigerte dennoch einer City-Spa-Inhaberin die Genehmigung für diese Kangalfische. Weil: Fische, die so im Kosmetik-Business arbeiten müssten, würden chronischen Stress erleiden, unter anderem, da die Bewegung der Füße sie in Angst und Schrecken versetze. Zudem widerspreche die Nutzung der Fische dem im Grundgesetz verankerten Gedanken der Mitgeschöpflichkeit.

Die Studio-Inhaberin klagte, das Verwaltungsgericht in Freiburg gab der Klage statt: Von Stress könne doch keine Rede sein, da das Hornhautknabbern dem natürlichen Verhalten der etwa sechs Zentimeter langen Fischchen entspricht. Weiters könne keine Rede davon sein, dass die Mitgeschöpflichkeit missachtet werde, da sich eine artgerechte Haltung sicherstellen lasse. Außerdem könnten den Fischen Ruhezeiten eingeräumt werden.

Unbestätigten Meldungen zufolge soll man im Landratsamt nun allmählich darüber nachzudenken beginnen, ob die industrielle Viehzucht nicht unendlich mehr Stress für die Tiere zur Folge haben könnte als der Knabber-Job der Fischchen im Spa.

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