Foto-Verbot im Urlaub

Lebenvon Christian Werner 2. Juni 2017

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Seit wenigen Tagen gilt in der Schweizer Gemeinde Bergün (480 Einwohner, Kanton Graubünden) ein Fotografierverbot. Besuchern wie Einwohnern ist es demnach untersagt, von der Landschaft Fotos zu machen, Zuwiderhandeln wird mit umgerechnet rund fünf Euro bestraft. Was wie ein kecker PR-Gag klingt, wird von offizieller Seite damit begründet, dass man Menschen, welche die schöne Landschaft nicht vor Ort erleben, sondern nur über soziale Medien als Foto übermittelt bekommen, nicht unglücklich macht, weil sie selbst nicht in Bergün sein können.

Die Gemeindeversammlung hat das neue Gesetz mit 96-prozentiger Mehrheit beschlossen, an die gleichzeitige Verhängung eines Video-Verbotes hat man allerdings nicht gedacht.

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