Schnell zurück in den Beruf! Die Sofort-Hilfe bei Burnout

RELAX Magazin von Redaktion RELAX Magazin 7. Februar 2017

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Die ständig steigende Zahl von Burnout-Fällen überfordert die Krankenkassen: Im Schnitt wartet man acht Monate auf Therapie – unbetreut! Während nicht wenige Betroffene eine vorzeitige Pensionierung anstreben, ist die Situation vor allem für Selbständige und Freiberufler fatal. Denn sie wollen so schnell wie möglich zurück in den Beruf. Das revolutionäre Konzept einer Klinik bei Wien macht dies möglich. Mit Sofort-Hilfe – ohne Wartezeit!

Burnout ist in aller Munde. Ein schleichender Prozess, der sich häufig über einen längeren Zeitraum entwickelt. Ein typisches Leiden in den westlichen Industrieländern, das sich nahezu epidemisch ausbreitet. Gegenwärtig sind etwa 15 Prozent der Bevölkerung einmal im Leben über eine längere Zeitspanne davon betroffen – Tendenz stark steigend. Bereits jeder Vierte ist gefährdet, Selbständige und Kleinunternehmer leben sogar mit einem größeren Risiko. Was Wunder, bedeutet selbständig doch „selbst und ständig“. Sperrt man morgens sein Geschäft nicht auf, gehen Aufträge verloren, bleibt die Kasse leer. Arztbesuche und nötige Bettruhe werden zum Zeitproblem. Ein Druck, der Kräfte raubt und immer häufiger zu physischer und psychischer Erschöpfung führt. Selbständige, das zeigt die Statistik, gehen nur halb so oft wie Angestellte zum Arzt – von deutlich weniger Krankenstandstagen ganz zu schweigen. Auf längere Sicht betrachtet, kann dies leicht in Erschöpfung, Krankheit und letztlich in Arbeitsunfähigkeit wegen Burnout münden.

Ursachen und Symptome: höchst unterschiedlich

Allerdings zeigt die Krankheit kein einheitliches Bild, sowohl die Ursachen als auch die Symptome sind von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Oft gibt es Ähnlichkeiten mit Depressionen, beispielsweise bei sozialem Rückzug und dem Gefühl von innerer Leere, die von muskulären Spannungszuständen, von Angst, Schlaflosigkeit, Schmerzen oder hohem Blutdruck begleitet werden können.



Foto: Chris Ryan/Getty Images RF

Für das Burnout-Syndrom gilt: Schnelle Hilfe ist dringend nötig, vor allem eben für Menschen, die an ihrem Beruf, an ihrem Arbeitsplatz dranbleiben wollen. Die Wartezeit für die Programme der renommierten Klinik Pirawarth bei Wien beträgt maximal drei Wochen, zumeist geht es aber viel schneller. Neben ihren bisherigen Programmen Burnout-Prävention (eine Woche) und Burnout-Rehabilitation (drei Wochen) wird unter dem Namen „Sofort-Hilfe“ eine psychosomatische Assessment-Woche angeboten. Es ist dies ein sechstägiger Aufenthalt zur Abklärung des Zustandes des Patienten ebenso wie zum Herausfinden der bestmöglichen Behandlungsstrategie. Es ist wichtig, Zeitverlust zu vermeiden, der durch fehlerhafte Therapiezuweisung entsteht.

Schnelle Hilfe ist unbedingt nötig

Dr. Regina Hochmair, Leiterin der Anti-Burnout-Programme der Klinik Pirawarth: „Wir sehen uns den Menschen genau an und können so herausfinden, welche Therapierichtungen für ihn die wirksamsten sind. Unbegründete Ängste werden abgebaut, und der Patient erspart sich Wochen und Monate, in denen er erfolglos von einem Behandler zum anderen pilgert oder auf seinen Krankenkassen-Reha-Aufenthalt wartend gar nichts tut.“

Komplexes Bild – multidisziplinäre Diagnostik

Wegen der hohen Komplexität des Krankheitsbildes erfordert die Diagnose nicht nur viel Erfahrung, sondern auch ein multidisziplinäres Diagnoseteam, das Zusammenarbeiten von Psychotherapeuten und Medizinern unterschiedlichster Fachrichtungen. Beides ist in Bad Pirawarth seit langen Jahren gegeben, gehört die Burnout-Abteilung der Klinik doch zu den ältesten und renommiertesten in Österreich. Alle erforderlichen Checks können direkt im Haus durchgeführt werden.
Grundsätzlich gilt: Alle Programme der Klinik Pirawarth können auch für einen Privataufenthalt gebucht werden, die sechstägige Sofort-Hilfe („Assessment-Woche“) kostet beispielsweise 1.350 Euro inklusive Vollpension, sämtliche Untersuchungen der multidisziplinären Diagnostik sind natürlich darin enthalten. Die Unterbringung erfolgt in modernen Einzelzimmern, zum Wohlbefinden während des Aufenthalts trägt der Wellnessbereich mit Hallenbad, Whirlpool, Tepidarium, Sauna und Infrarotkabine bei.

Weitere Informationen über spezifische Programme und die mögliche Übernahme durch einen Sozialversicherungsträger finden Sie auf der Homepage der Klinik Pirawarth.

Mehr: Klinik Pirawarth, +43-(0)2574-29-160
www.klinik-pirawarth.at, relax-guide.com und www.burnout-soforthilfe.at


Die drei Grundprobleme Burnout-Betroffener

Generell stehen Betroffene vor drei großen Problemen. Zum einen wird die Krankheit vor allem in frühen Stadien kaum bemerkt, da man sich ausgerechnet dann als besonders kraftvoll erlebt. Unweigerlich gleitet man so tiefer in das Syndrom, bis man sich zur Veränderung unfähig fühlt. Nun wird professionelle Hilfe unumgänglich – effiziente Therapiekonzepte, so schnell wie nur möglich.
Zweitens gilt das Burnout-Syndrom nicht als Krankheit mit klar definierten Symptomen und Ursachen. Abhängig davon, wer die Krankheit – wann – diagnostiziert, können äußerst unterschiedliche Therapieansätze empfohlen werden. Im schlimmsten Fall gehen Betroffene sogar von einem Behandler zum anderen, und es kann dennoch nichts gefunden werden. Buchstäblich zu einem Glücksspiel könnte es hingegen werden, wenn die untersuchende Institution, also etwa ein Facharzt oder ein Psychologe, den Patienten sich quasi selbst zuweist, ohne dass zuvor eine genaue Abklärung der tieferen Ursachen vorgenommen wurde.

Gängige Praxis mit fatalen Auswirkungen

Drittens ist die gängige Praxis fatal: Im Regelfall wird man vom Hausarzt zunächst für mehrere Wochen krankgeschrieben. Was auf den ersten Blick nach Erleichterung aussieht, wirkt sich aber im Regelfall negativ aus. Denn der Wegfall des „Alltagskorsetts“, das bislang Struktur und Stütze gab, verschärft die Situation, weil die Betroffenen, die ja keine Bettruhe benötigen, mit ihrer freien Zeit nichts anzufangen wissen. Der soziale Rückzug geht ungehindert weiter, genauso wie die emotionale Erschöpfung. Unfähig, die innere Barriere, die einen wie eine dicke gläserne Wand vom Fühlen und vom Wahrnehmen der eigenen Bedürfnisse abschottet, zu sehen oder gar zu durchbrechen, verharrt man in Inaktivität. Bald greift man zu Alkohol, zu Psychopharmaka oder immer weiter ausufernden Videospiel- oder TV-Menüs. Fazit: In einem derartigen Krankenstand wird man als Patient buchstäblich alleingelassen.

Lange Wartezeiten sind die Regel

So lange, bis die Sozialversicherung einspringt: mit einem sechswöchigen Reha-Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik. Darauf muss man allerdings lange warten, bis zu 12 Monate können da schon einmal vergehen. Wer nun darauf hofft, dass sich die Lage in der Zwischenzeit von selbst bessern würde, hofft vergeblich – sein Gegner, die Krankheit, ist mächtig. Hat man dann nach ewig erscheinendem Warten endlich einen Reha-Platz ergattert, dann muss man schmerzvoll erkennen, dass man unter einem Dach mit Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen, also etwa Drogensüchtigen, Suizidgefährdeten und Borderlinern, untergebracht ist. Darüber wird freilich nicht jeder frohlocken, und ob das therapeutisch sinnvoll ist, sei dahingestellt.

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