Ein Urlaub ganz ohne Plan

RELAX Magazin von Redaktion RELAX Magazin 6. Mai 2016

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Das Tiroler Luxushotel Posthotel Achenkirch bietet Wellness vom Feinsten. Dazu gehören vor allem eine hochwertige, gesunde Küche mit vielen Zutaten aus der eigenen bäuerlichen Landwirtschaft sowie eine schier konkurrenzlose Fülle an Sportmöglichkeiten. Jeder findet hier die für ihn am besten passenden – Diagnostik und Coaching auf Wunsch inklusive.

Kein Plan“, hört man von muffig – also ganz normal – gelaunten Jugendlichen mitunter auf die Frage, was sie denn später einmal machen wollen. „Kein Plan“ im Sinne von „Keine Ahnung, ist mir auch piepegal, Alter.“ „Kein Plan“, das kann man aber auch anders sagen. Als Erwachsener, und durchaus mit Stil. Nämlich dann, wenn man das Posthotel Achenkirch zum Ziel hat.

Denn dieses vom RELAX Guide mit vier Lilien ausgezeichnete Hotel am Tiroler Achensee bietet einfach unfassbar viel. Und wir können völlig planfrei anreisen. Müssen weder vorab Ausflugsziele für Regenwetter recherchieren (ein Bergwerk, yeah!) noch Not-Gesellschaftsspiele einpacken, weil es am dritten Tag vielleicht schon öd werden könnte. Nur beim Kofferpacken heißt es noch einmal mitdenken. Wir planen, planen, planen ohnehin den ganzen lieben langen Alltag lang. Hier in Achenkirch übernimmt das Planen seit Jahrzehnten jemand anderer für uns: die Gastgeberfamilie Reiter. Und wir unternehmen einfach, worauf wir spontan Lust haben. Unternehmerische Freiheit, quasi.


Foto: www.reiters-hotels.com

Allein was das Posthotel Achenkirch jeden Tag an Aktiv- und Entspannungsprogramm anbietet, ist mehr, als der Monatskalender vieler anderer Häuser auflistet. Täglich von 8 bis 17 Uhr beginnt hier quasi stündlich etwas: ob Aquafit oder Zen-Meditation, Pilates oder Selbstverteidigung, Fatburner oder Smovey Workout. Apropos „Kein Plan“ aus Teenagermund: Manche der Begriffe hier, etwa Smovey (ein Training mit speziellen Ringen), hat man vielleicht noch nie gehört. Man darf beruhigt sein, das ist an einem Ort wie diesem ganz normal – die Pionierarbeit der Familie Reiter ist schuld. Karl Reiter sen. hat schließlich schon zu Zeiten seine Visionen von Spa umgesetzt, als andere Hoteliers noch nicht einmal das Wort Wellness kannten: im Jahr 1982. Neben einer Beautyfarm gab es hier damals sogar schon TCM. Kein Wunder, dass Karl Reiter von diversen Hobbydetektiven alias werkspionierenden Hotelierkonkurrenten zu erzählen weiß, die vor Jahrzehnten mit Notizblock bewaffnet durch sein Haus schlichen, um sich heimlich abzuschauen, warum er mit dem Posthotel so erfolgreich war.

2004 übernahm Karl Christian Reiter das Posthotel von seinem Vater. Er bewies Mut, als er in diesem stilvoll gestalteten Haus vor einigen Jahren das Motto „No Kids“ ausrief. Ebendieser Verzicht auf eine ressourcenbindende kindertaugliche Ausstattung macht das hiesige Füllhorn an Angeboten erst möglich: Das reicht vom hotelnah gelegenen hauseigenen Golfplatz über das grandiose Fitnessangebot inklusive Leistungsdiagnostik bis zum weitläufigen Spa mit acht Pools, zwei davon mit Sole, einem eigenen Ladys-Spa und unzähligen Wasser-Wärme-Möglichkeiten. Auch hier kann man völlig ohne jeden Plan herkommen und sich ganz spontan entscheiden, was man machen möchte – wie herrlich entspannend!


Foto: Hans Wiesenhofer/Maxum

Für Tai Chi, Qi Gong und Meditation ist ein Shaolin-Mönch zuständig, auch das ist eines dieser Details, mit denen das Posthotel Achenkirch anderen Hotels Welten voraus ist. Zum Meditationszentrum wurde hier übrigens ein ganz spezieller Platz auserkoren: das Zöhrerhaus, ein Bauernhäuschen aus dem 16. Jahrhundert, das quasi mitten im Posthotel liegt und von Feng-Shui-Experten umgestaltet wurde, unter anderem mit dem lichtdurchfluteten Dojo-Raum im offenen Dachgeschoß. Jeweils sechs Monate im Jahr ist hier ein Shaolin-Mönch aus der chinesischen Provinz Henan zu Gast, der uns angenehm undogmatisch in das Denken des Zen einführt, uns dabei hilft, zu mentaler Stärke und innerer Balance zu finden.

Balance findet freilich mancher lieber auf dem Rücken der Pferde. Auch hier ist das Posthotel Achenkirch – die deutsche Sprache hat’s manchmal wirklich drauf – Vorreiter. 1975 legte sich Karl Reiter sen. seine ersten Pferde zu, 1985 kam dann der erste Hengst aus der Spanischen Hofreitschule nach Tirol. Heute ist das Gestüt mit 40 Kaiserschimmeln die größte private Lipizzanerzucht Europas. Ein Teil der hiesigen Pferde, ergänzt von einem Kladruber, drei Haflingern und zwei Shetlandponys, steht den Gästen zur Verfügung: für Reitkurse in der hoteleigenen Reithalle, auf dem Freiplatz oder für einen Ausritt in die herrliche Natur ringsum. Fazit: Ein Riesenangebot, mit großer Kompetenz detailreich geplant. Wunderbar!

Mehr: Posthotel Achenkirch, Fon +43-(0)5246-6522, www.posthotel.at, RELAX Guide - Posthotel Achenkirch

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