Alles handgemacht

RELAX Magazin von Redaktion RELAX Magazin 5. Mai 2015

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Ein Familienbetrieb fertigt schicke Bademode. Die Farbpalette ist groß, die Kollektion äußerst umfangreich. Und fast alles wird von Hand genäht – mitten in Deutschland!

Wissen, wo die Dinge herkommen, wissen, wo die Wurzeln sind: Für viele Menschen ist das heute zweifellos ein zentraler Aspekt ihres Lebensgefühls. Lifestylemagazine predigen bewussten Konsum, unzählige Blogs widmen sich nachhaltigen Produkten, ein kleiner ökologischer Fußabdruck ist fast schon obligatorisch. Es gehört heute zum guten Ton, sich beim Einkaufen Gedanken zu machen. Das „reine Gewissen“, das ehemals die Bibel als Botschaft gepachtet hatte, wurde längst zum Marketingschlagwort. Die Frage nach der Herkunft hat aber nicht nur mit oberflächlichem, vorzeigbar-schickem guten Gewissen zu tun. Wir kaufen regionale Äpfel aus biologischem Anbau ja keinesfalls allein deshalb, weil Lifestylemagazine es nahelegen. Wir kaufen sie – vielleicht ohne dass uns dies so ganz bewusst ist –, weil die Frage nach der Herkunft und nach Produktionsbedingungen eine Ur-Emotion anspricht: Vertrauen.

In einer Welt, in der Vertrauen generell schwindet, in der so vieles über uns hereinbricht, was wir nicht mehr steuern können, wollen wir zumindest an dem wenigen festhalten, was uns noch kontrollierbar erscheint. Vor diesem Hintergrund erlebt das Siegel „Made in Germany“ seit einigen Jahren ein Revival.

Es wurde ursprünglich gegen Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt, als Schutz vor billiger Importware. Irgendwann verblasste dann die Anziehungskraft dieses Labels, man verband damit eher reaktionäre Rentner, die sich fortschrittsfeindlich und ängstlich gegen alles wehrten, was junge Industrieländer an neuen Produkten boten, die revolutionären Technologien mit generellem Misstrauen begegneten. Junge Menschen fühlten sich mehr angesprochen von jenen Produkten, die aus den USA, aus China und Korea kamen – Stichwort Mode, Technikgadgets. „Made in Germany“ hatte keinen Sexappeal. Das hat sich mittlerweile freilich stark geändert. Junge Firmen werben heute explizit damit, dass sie in Deutschland produzieren. Die Zielgruppe: die „Generation Manufactum“, sie ist nach jenem Online-Versand benannt, der den Leitsatz hat: „Es gibt sie noch, die guten Dinge.“



Eine jener Firmen, die diese Sehnsucht nach heimischer Qualität befriedigen, die an das heutige Lebensgefühl, an unsere Herkunftsobsession appellieren, ist der deutsche Bademodenhersteller Palm Beach – ein Familienbetrieb und in der Bademodenbranche wahrlich ein Unikum: Wer lässt schon Bikinis und Badeanzüge zur Gänze in Deutschland produzieren? Bei Palm Beach näht man zu einem großen Teil von Hand, um volle Kontrolle über die Details zu haben, verarbeitet weiters ausschließlich ökozertifizierte Stoffe rein europäischer Herkunft. Und berührt damit eine Ur-Emotion: das Vertrauen.

Bademode – das ist denkbar knapper Stoff, der unserer Haut sehr nahe ist und gleichzeitig sehr widerstandsfähig gegen schädliche äußere Einflüsse wie Salz, Chlor, Sand oder UV-Strahlung sein muss. Gute Hautverträglichkeit ist also eine ebenso zentrale Anforderung wie Stabilität und Stützfähigkeit. Wer so wenig anhat, wie man eben anhat, wenn man Bademode trägt, will darauf vertrauen können, dass nichts verrutscht, nicht ausbleicht, nichts ausleiert, nichts reißt. Billigproduzenten aus Fernost stehen nicht mit ihrem Namen für die Qualität ihrer Erzeugnisse. Sie beliefern – und bleiben damit für den Konsumenten anonym – riesige Modeketten, denen wiederum ein möglichst niedriger Preis wichtiger ist als das Vertrauen der Trägerin, des Trägers in die Marke. Bei Palm Beach ist das anders: Als Familienbetrieb muss man auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden eingehen – sprich: auf das Bedürfnis, vertrauen zu können.

Indem sich Palm Beach auf die Nische Bademode konzentriert, ist es dem Unternehmen möglich, so viele unterschiedliche Modelle anzubieten. Sagenhafte 240 sind es mittlerweile, und das für alle Figurtypen: Für die Damen produziert man in den Größen 34 bis 58, für die Herren in 4 bis 15. Die Designs entsprechen internationalen saisonalen Trends, die Formen sind vielfältig: Knappe und gleichwohl überaus stabile Triangelbikinis findet man ebenso wie Sportbadeanzüge oder raffiniert gestaltete Tops. Die außergewöhnlich gut sitzenden Passformen sind das Ergebnis langjähriger Tüfteleien, die Details sind handgenäht, die Innenverarbeitung ist aufwendig. Auf „Made in Germany“ kann man eben vertrauen.

Erhältlich im Fachhandel sowie in den Flagship Stores in Wiesbaden und Altdorf (bei Landshut). Outlets in Breitengüssbach (bei Bamberg) und Bad Abbach (bei Regensburg) sowie in Braunichswalde (bei Gera).

Mehr: Palm Beach, www.palmbeach-bademoden.de.
Fotos: Palm Beach – PB Bade & Freizeitmode

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