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Gefährlich klein

Wissenvon Christian Werner 2. Juni 2014

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Sie sind nur wenige Milliardstel Millimeter groß, ihre Wirkung auf den Organismus ist weitgehend unerforscht, dennoch sind sie in Sonnencremes, auf Lebensmittelfolien, in Frischhaltedosen, in Fertiggerichten und vielen anderen Produkten zu finden: die Nanopartikel.

Einige Studien belegen bereits, dass Nanopartikel zu Nieren- und Herzmuskelschäden führen können, auch die Schädigung von Leber- und Gehirnzellen wurde bereits nachgewiesen. Ganz neu ist eine Arbeit von Forschern am Massachusetts Institute of Technology und an der Harvard School of Public Health. Dabei wurde die Auswirkungen von fünf Nanopartikeln (Silber, Zinkoxid, Eisenoxid, Cerdioxid und Siliciumdioxid) auf die Erbsubstanz untersucht. Fazit: Zinkoxid und Silber führten zu den stärksten Schädigungen der DNA.

Der deutsche Umweltverband „Bund“ hat eine Datenbank eingerichtet, die alle Produkte auflistet, die Nanoteilchen enthalten – auch Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel finden sich übrigens darunter!

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