Cooles Bad – gutes Hotel

RELAX Magazin von Redaktion RELAX Magazin 25. Februar 2014

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Was nützt die beste Küche, das größte Spa, wenn das Badezimmer zum Grausen ist? Österreichs marktführender Badezimmer-Spezialist weist in einer Gästestudie nach, dass feine Hotel-badezimmer über das Wohlgefühl im Urlaub und sogar über die Hotelauswahl entscheiden.

Der Page öffnet die Tür, wir treten ein. Dann wird das Zimmer erklärt – „wenn Sie in der Minibar etwas vermissen, geben Sie bitte Bescheid, die Bademäntel hängen im Schrank, die Klimaanlage lässt sich auf Wunsch hier abschalten, und wenn Sie noch … und bitte zögern Sie nicht …“ Wir nicken währenddessen artig in regelmäßigen Abständen, äußern dann und wann ein höfliches „Aha, danke“ – und platzen gleich vor Ungeduld. Wir können es kaum mehr erwarten, dass sich der Mitarbeiter, so freundlich er ist, zurückzieht. Denn wir wollen jetzt nur mehr eines: genüsslich das Heiligtum inspizieren. Das Bad.

Ist es größer als jenes zu Hause? Gibt es eine Designerbadewanne? Oder vielleicht eine mit altmodischer Messingarmatur? Hat das Bad diese anthrazitfarbenen XL-Steinplatten, die wir auch in unserem eigenen Badezimmer gern hätten, oder perlmuttschimmernde Mosaikfliesen? Wie angenehm, da ist ja eine Regendusche, wie im Spa! Und wow, was für ein stylishes Waschbecken. Tolles Hotel!

Ein cooles Bad steht für Hotelgäste ganz oben auf der Wunschliste, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des – übrigens in Österreich produzierenden – Marktführers Laufen Austria: Für mehr als vier Fünftel der Bevölkerung ist das Bad mittlerweile für die Auswahl des Hotels sehr wichtig, haben Hotelbadezimmer doch in den letzten Jahren eine starke Bedeutungsänderung erfahren. Vom emotional unwichtigen Ort sind sie zum Refugium geworden, zum Raum des Schwelgens, des Sich-treiben-Lassens. Allein das Händewaschen ist heute weit mehr als nur ein notwendiger Akt der Reinigung, ist vielmehr ein Genussritual. Das sieht man schon an der Vielfalt an handgesiedeten Seifen aus kleinen Manufakturen, die man auf Märkten findet – Schafmilchseife, Birkenblattseife, Honig-Mohn-Seife … Und dann die Waschbecken, von ultraflach bis exzentrisch organisch geschwungen: Architektur im Kleinen sind sie, Designer nennen sie deshalb auch Architectonics. Das Wort Becken trifft es oft nicht mehr ganz, denn wir befüllen Waschbecken nicht wie früher, sondern lassen genüsslich das Nass über unsere Hände laufen. Reinigungsrituale ändern sich eben mit der Zeit, und gutes Design sollte sich daran anpassen. Designern wiederum helfen neue Werkstoffe: „Die innovative Saphir-Keramik etwa“, weiß Marcus Mascha, Laufens Ansprechpartner für die Hotellerie, „ermöglicht härtere und gleichzeitig dünnere, elegantere Waschbecken.“ Eine weitere Entwicklung: die Auflösung der räumlichen Grenzen zwischen Bad und Schlafraum, mit freistehenden Wannen, halboffenen Wänden zum Bad …

Neben der Ästhetik spielt aber weiterhin die Sauberkeit eine bedeutende Rolle. Denn was wir im Urlaub neben übelgelaunten Kellnern, Straßenlärm und Essen aus der Fabrik überhaupt nicht brauchen können, ist fremder Schmutz. Schon gar nicht im Bad, diesem Rückzugsort, in dem wir im Urlaub gern mehr Zeit verbringen als zu Hause. Putzschlieren auf dem Waschtisch, Kalkablagerungen in der Dusche oder gar ein fremdes Haar auf dem Boden des Bades – mangelnde Sauberkeit in den Nassräumen ist für viele Hotelgäste ein triftiger Grund, nicht wiederzukommen. Auch das zeigt die Studie des einzigen Sanitärkeramikherstellers in Österreich, Laufen: Über 90 Prozent aller Gäste fühlen sich von Schimmel und Schmutz im Bad erheblich in ihrer Urlaubswonne beeinträchtigt.

Im Grunde ist es müßig, über Sauberkeit im Bad zu sprechen – diese sollte für ein Hotel selbstverständlich sein. Allein, in der Praxis ist es schwieriger. Oberflächen werden durch gründliche, aber aggressive Reiniger angegriffen, Schmutz kann sich immer leichter festsetzen. Und weil Gäste im Urlaub das Bad gern schwelgerisch benutzen, kann es mit den Jahren zu Schäden kommen. Hoteliers, für die sowohl die Langlebigkeit ihrer Bäder als auch die Optik zählen – und dazu gehört natürlich auch die absolute Sauberkeit –, sind gut beraten, auf Hightech-Keramik zu setzen. Keramik ist an sich schon ein Material mit widerstandsfähiger Oberfläche. Durch Versiegelung und Veredelung, etwa die Glasur-in-Glasur-Technik (revolutionäre LCC-Oberflächenveredelung von Laufen), werden Waschbecken und Badewanne porenfrei und noch robuster gegen Reinigungsmittel, Bakterien und Kalk. Und davon profitieren selbstverständlich alle – Gastgeber wie Gäste.

Mehr: www.at.laufen.com

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