„Ich habe mich selbst geheilt“

RELAX Magazin von Redaktion RELAX Magazin 25. Februar 2014

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Ein Teenager heilte sich selbst. Die Idee dazu stammt aus einem Buch, das auf Erkenntnissen der Quantenmedizin basiert. Der Vater ist Arzt – und staunte nicht schlecht.

Eigentlich hatte sie nicht gerade viel übrig für die Arbeit ihrer Eltern – der Vater ist Arzt, die Mutter Therapeutin –, denn das, was die Eltern sagen und tun, ist eben für Teenager zumeist irgendwie seltsam, um es einmal höflich zu formulieren. Doch dann bekommt Desirée Jakobitsch, eine inzwischen 16-jährige Gymnasiastin aus einem kleinen Dorf bei Innsbruck, im Sommer 2013 ein Buch in die Hand. Sie, die niemals liest und sich selbst die für die Schule nötige Literatur von der Mutter lesen und zusammenfassen lässt, verschlingt das 300-Seiten-Werk mit dem Titel „Der Healing Code“ in nur zwei Tagen. Zentrales Thema: Selbstheilung durch Schwingungen. Durch Energien, die man selbst generiert.

Bereits seit mehr als einem Jahr litt Desiree damals an einer Laktoseintoleranz, die klinischen Befunde waren klar und unmissverständlich. Im Alltag hieß das, dass bei dem Mädchen nach der Aufnahme von milchsäurehaltigen Nahrungsmitteln derart starke Magenschmerzen auftraten, dass sie sich von allen Produkten wie Milch, Käse, Butter und Joghurt fernhalten musste. Desirée Jakobitsch: „Es war kaum auszuhalten, da ich immer total aufpassen musste. Keinen Kuchen, keine Schokolade, überhaupt null Süßigkeiten. Milchzucker ist so oft drinnen, auch dort, wo man es gar nicht annehmen würde.“

Nach wenigen Monaten verschärfte sich die Lage, die Unverträglichkeit wurde so virulent, dass Desirée selbst sogenannte laktosefreie Produkte nicht mehr vertrug. Das Einzige, was sie naschen durfte, war Bitterschokolade.

Kaum hat Desirée das Buch fertig gelesen, beginnt sie, die vier energetischen „Kontrollzentren“ des Körpers – die Zone zwischen den Augen, den Kehlkopf, den Kiefer und die Schläfen – mit speziellen Griffen zu berühren, dabei spricht sie ein Gebet, das sie vorher sorgsam formuliert hat. Dies für nur wenige Minuten, aber dreimal während des Tages.

Es ist wie ein Wunder: Das Leiden, bei dem bislang kein Medikament, kein Schulmediziner und keine alternative Heilmethode helfen konnte, verschwindet binnen weniger Tage vollständig. Bereits nach 10 Tagen kann sie völlig normal essen. Und: Sie war keineswegs überrascht. Sie hatte das, was geschehen war, ganz einfach auch erwartet.

Als ihre Mutter wenige Wochen später einen kleinen, schwarz verfärbten Krater im Schmelz eines Zahnes im Unterkiefer von Desirée entdeckt, arrangiert sie für ihre Tochter einen Termin beim Zahnarzt. Wieder beginnt Desirée, mit dem Healing Code zu arbeiten, will sie doch auf keinen Fall, dass da gebohrt wird. Nur 12 Tage später kann der Zahnarzt weder Verfärbungen noch einen Krater im Zahnschmelz feststellen.

Seither arbeitet Desirée bei kleineren und größeren Problemen mit dem Healing Code – stets mit Erfolg. Mit ihrem Vater, dem Arzt, diskutiert sie aber nicht darüber: „Das ist allein mein Ding.“ Der Vater, selbst ein weit über die Landesgrenzen hinaus bekannter Alternativmediziner, staunte nicht schlecht. Aber: „Sie hat recht, es ist ihr Ding. Stolz bin ich trotzdem auf sie.“

Der Autor von „Der Healing Code“, Alex Loyd, war 10 Jahre als Priester tätig, bevor er Doktortitel in Psychologie und Naturheilkunde erwarb. Auf der Suche nach einer Heilmethode für die Depressionen seiner Frau reiste er um die Welt. Nach mehr als einem Jahrzehnt hatte er eine göttliche Eingebung, die ihm eine einfache Technik zeigte, mit der seine Frau, bei der alle Therapien erfolglos geblieben waren, rasch und nachhaltig geheilt werden konnte. Loyd gründete das Healing-Code-Institut, mittlerweile berichten weltweit Tausende von Menschen, dass sie mit Loyds Methode geheilt wurden.

Der Healing Code knüpft an das an, was die noch junge Quantenmedizin entdeckt hat, dass nämlich Krankheiten andere physikalische Schwingungsmuster erzeugen, als sie beim Gesunden auftreten. Die Therapie besteht nun darin, die kranken Schwingungsmuster einfach zu löschen. Nach Loyd führt emotionaler Stress zu destruktiven Energiemustern, die in den Körperzellen gespeichert werden. Diese Muster lassen sich mithilfe eines Gebets (letztlich auch einer Schwingung) und dem Berühren der vier Hauptschwingungszentren im Körper (Brücke, Schläfen, Kiefer, Kehlkopf) binnen kurzer Zeit wieder auflösen, ohne dass man sich der stressauslösenden Ursachen bewusst sein muss.

Zum Weiterlesen: A. Loyd: „Der Healing Code“; rororo, 9,99 Euro.

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