Chlorhühner für Europa

Lebenvon Christian Werner 17. Dezember 2013

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Die USA und die EU basteln zurzeit an einem Freihandelsabkommen („TTIP“). Was genau verhandelt wird, das bleibt allerdings geheim, um Zollabbau geht es aber nicht, gibt es zwischen den beiden größten Volkswirtschaften doch kaum mehr Zölle. Im Zentrum stehen vielmehr Qualitätsstandards. Das bedeutet, das etwas, das in den USA als sicher gilt, auch in Europa als sicher eingestuft werden soll. Etwa gentechnisch verändertes Getreide (90 Prozent der US-Produktion), Hormonfleisch oder Chlorhühner – in den USA, dem weltweit größten Produzenten von Hühnerfleisch, werden die Tiere vor dem Einfrieren mittels Chlorbad desinfiziert – ein Milliardengeschäft für US-Konzerne.

Ob Chlorhühner und Ähnliches nun tatsächlich nach Europa kommen, ist noch ungewiss. Die EU-Kommission hat indes in einem Brief an die Regierungen die Mitgliedstaaten aufgefordert, nur die positiven Aspekte des Handelsabkommens zu kommunizieren – die EU-Bürger also gezielt zu desinformieren.

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