Luxury Island

Lebenvon Christian Werner 1. September 2005

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Lombok ist eine kleine, naturbelassene Insel im Indischen Ozean. Mit menschenleeren Bilderbuchstränden. Und einer besonderen „Luxusinsel“: Dem Resort „The Oberoi“. Die Segel der Auslegerboote sprenkeln das Meer mit buntgestreiften Ausrufezeichen. Türkisblau schlagen die Wellen an den feinsandigen, weißen Strand. Die Luft ist feucht, heiß und voll von feinen Düften. Im Palmenwald zirpt, schnattert, quakt und zwitschert es, Blätter und Zweige bewegen sich wie von unsichtbarer Hand. Und aus Bergdörfern in der Ferne mischen sich Trommelklänge in den Wind.



Kamal zieht sein Boot an Land, wendet den Blick und spricht ein stilles Gebet. Zwanzig Jahre hat er auf dem Wasser verbracht, vor dem Riff, das die einsamen Buchten vor hohen Wellen und gefährlichen Strömungen schützt, in den Korallengärten rund um die drei kleinen Gili-Inseln, oder weit draußen am Meer zwischen Bali und Lombok, die nur 35 Kilometer Luftlinie, aber ein 3.000 m tiefer Graben trennt. Und zwanzig Jahre touristischer Zeitrechnung.



Denn Lombok ist erst vor kurzem aus seinem Dornröschenschlaf geweckt worden. Wachgeküßt von Besuchern, die dem Charme der Langsamkeit unterlegen sind. Und dem Reiz der Authentizität.
Auf schmalen, ungeteerten Straßen zuckeln auch heute noch Cimodos dahin, kleine Pferdekutschen, in denen alles transportiert wird, was auf Lombok Wert hat.



Die traditionellen Sasakdörfer mit ihren Reisspeichern, Palmenstrohhütten und aus Lehm gestampften Wegen wirken wie aus einem Skizzenbuch des Naturforschers Alfred Russel Wallace, der schon vor mehr als 150 Jahren von der Fülle der Farben und Formen Lomboks zutiefst beeindruckt war.
Und über allem thront der in Wolken gehüllte, 3.725 m hohe Gipfel des Vulkans Gunung Rinjani, den nicht nur Lomboks Ureinwohner, die moslemisch-animistischen Sasak, sondern auch die eingewanderten Hindus für den Sitz der Götter halten.

Majestätisch genug wäre er. Besonders wenn man ihn aus der Entfernung betrachtet. Etwa von der Poolterrasse im Hotelpalast „The Oberoi“, wo man mit einem fruchtigen Cocktail in der Hand darauf wartet, daß die letzten Strahlen der Sonne das Wolkenmeer in sattes Gelb-Rot tauchen.
Wollten die Götter Urlaub machen, würden sie wohl in diese Bucht heruntersteigen. Sich mit Blumenketten und erfrischenden Getränken in der offenen Lobby, deren spitz zulaufendes Dach von sechs mächtigen Säulen aus Kokosholz getragen wird, begrüßen lassen.



Einen Blick auf die kaskadenförmige Wasserlandschaft werfen, die mit der Weite des Indischen Ozeans zu verschmelzen scheint. Um sich vielleicht dann darüber zu streiten, ob sie lieber in einem der dreißig luxuriösen Terrassen-Pavillons bleiben oder in einer der zwanzig elefantengrasgedeckten „Gartenvillas“, die mit ihren überdachten Dinner-Separées und privaten Pools hinter steinernen Mauern wie kleine Tempelanlagen inmitten eines traditionellen indonesischen Dorfes liegen.

Wer Action sucht, ist hier fehl am Platz. The Oberoi am elfenbeinfarbenen Medana Beach ist ein Ort der leisen Töne. Ein Ort zum Schwelgen, Sich-Fallen-Lassen. Auszeit für die Seele. Und eine Wohltat – nicht nur für die Augen.



Strelitzien, Orchideen und knorrige Frangipani-Bäume blühen hier üppig. Im Wellness-Tempel „The Spa“ sorgen zarte Mädchenhände mit Ölmassagen für Entspannung. Verwöhnen mit Mandi Lulur, einem Pflegeritual, mit dem einst in javanischen Königspalästen die Bräute auf ihr Hochzeitsfest vorbereitet wurden.

Wer nicht am Pool oder am Privatstrand bleiben will, läßt sich zu den Korallengärten bringen, wo winzige bunte Barsche zwischen den bizarren Verästelungen schwimmen und sich orangerote Clownfische in die wallenden Tentakel von Seeanemonen schmiegen.
Oder macht einen Tagesausflug kreuz und quer über die Insel, durch dampfenden Regenwald, vorbei an Kaffeeplantagen und Dörfern, in denen Korbwaren, Keramik und handgewebte Stoffe verkauft werden.
Doch wenn es Nacht wird über Lombok, trifft man sich wieder. Bei sanften Gamelan-Klängen, im eleganten Lumbung-Restaurant. Vielleicht aber auch am privaten Pool-Pavillion, wo dienstbare Geister ein romantisches Dinner for two servieren, während der Mond langsam über die Palmen hochsteigt.



Weitere Informationen über das Resort The Oberoi Lombok sowie über alle anderen Wellnesshotels auf den Inseln Bali und Lombok erhalten Sie im Internet unter:
www.relax-guide.com

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