Mehr Unfälle durch Helmpflicht

Wissenvon Christian Werner 30. September 2013

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Das Tragen eines Helmes beim Fahrradfahren ist gesetzlich noch nicht vorgeschrieben, das Oberlandesgericht Schleswig hat im Juni dennoch einer Radfahrerin eine Mitschuld von 20 Prozent an ihren schweren Kopfverletzungen gegeben, weil sie keinen Helm getragen hatte – obwohl sie an dem Unfall gar keine Schuld hatte.

Dabei macht das gesetzlich verpflichtende Helmtragen das Fahrradfahren nicht sicherer, sondern erwiesenermaßen gefährlicher: Nachdem in Australien die Helmpflicht eingeführt worden war, fuhren junge Menschen um ein Drittel weniger mit dem Rad. Doch für die verbliebenen Radler stieg das Unfallrisiko zugleich beträchtlich an. Denn Autofahrer, so zeigt die Unfallforschung, werden umso rücksichtsloser, je weniger Radfahrer auf der Straße sind. In den USA tragen rund 40 Prozent der Fahrradfahrer einen Helm, in den Niederlanden dagegen nur 0,1 Prozent. Trotzdem werden in den USA auf der gleichen Distanz zehnmal so viele Radler getötet wie in den Niederlanden, wo das Fahrrad schlechthin das nationale Fortbewegungsmittel ist.

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