Wellness für die Seele | Gefühle aus der Konserve
Wissenvon Mario Walz 5. März 2024


Inmitten der Fastenzeit – und darüber hinaus – sollten wir uns bewusst sein: Alles, was wir konsumieren, beeinflusst unmittelbar unseren Körper und Geist. Und so können auch Gefühle, die nicht aus unserem Innersten kommen, durch Nahrungsmittel, Medikamente oder Drogen ausgelöst werden.
Schokolade zum Beispiel erschafft ein Hoch, das dem Verliebt-Sein gleicht und Alkohol, Drogen, Medikamente oder Aufputschmittel tun ihresgleichen. Die Gefühle des scheinbaren Wohlbefindens, das Zucker und Konsorten im Körper auslösen, lassen in uns das Bedürfnis entstehen, diese Gefühle immer wieder zu erleben und führen so zu einem Suchtverhalten. Wenn der Körper bestimmte Stoffe von außen zugeführt bekommt, stellt er die eigene Herstellung der ersetzten Substanz ein. Ob das nun Hautfett ist, dessen Herstellung überflüssig wird, weil das Fett durch im Übermaß eingesetzte Creme ersetzt wird. Oder körpereigenes Insulin, das durch die Zufuhr von fremdem Insulin ersetzt wird. Ob eine lockere Lebenseinstellung durch Marihuana erreicht wird, oder wache Klarheit durch Kaffee oder Energydrinks.
Da die zugeführten Inhaltsstoffe die natürlichen ersetzen, entstehen dauerhafte Abhängigkeiten und gaukeln uns Gefühle vor, die nicht aus unserem eigenen Sein entspringen, sondern die aufgesetzt und unehrlich sind. So wird ein Suchtkreislauf zwischen Gefühl, Medikament, Nahrung oder Droge installiert, von dem Körper und Geist nur schwer loskommen.
Ein weiteres körpereigenes Glücksgefühl wird durch die Ausschüttung von Endorphinen erreicht. Oft werden diese Glücksmomente durch zu intensiven Sport erzwungen. Manche Menschen erzwingen das Glücksgefühl und die damit einhergehende, kurzweilige Lebensfreude, durch eine zu starke Beanspruchung ihres Körpers. Auch hier sollten wir beachten, wann unser Tun das gesunde Maß überschreitet. Weil jedes übertriebene Handeln seine Konsequenzen einfordert.
Zum Weiterlesen: Mario Walz „Entdecke Dein Ich. Ein Begleitbuch für die Freiheit“ - www.mariowalz.de
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