Wellnessbranche wächst weiter

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Österreich, 14. Oktober 2004 | Tourismus/Gesundheit/Lifestyle

Wellnessbranche wächst weiter

Wellnessbranche wächst weiter

Der Wellnesstrend in Österreich hält auch weiterhin ungebrochen an. Mit 84 neuen Hotels ist die Anzahl gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent auf insgesamt 689 Häuser mit einer Gesamtkapazität von 83.153 Betten gestiegen. Insgesamt wird bereits ein Jahresumsatz von rund 1,15 Mrd. Euro erwirtschaftet. Die Kehrseite des Booms: Vielen Hotels fehlt das nötige Know-how, dies schlägt sich bei der Mehrzahl in ungenügender Qualität des Angebotes nieder.

Der RELAX Guide hat für seine am 15. Oktober erscheinende Ausgabe 2005 alle Hotels für Wellness, Kur und Beauty-Urlaub anonym getestet und zusammenfassend bewertet. Wellness-Experte und Herausgeber Christian Werner resümiert: „Einer professionellen Minderheit stehen viele Betriebe gegenüber, die als Ferien- oder Tagungshotel oft gute bis sehr gute Leistungen erbringen, als frischgebackenes Wellnesshotel jedoch schlicht versagen.“

Schnickschnack statt Qualität

Erkennbar seien diese Hotels, so Werner weiter, an oftmals „völlig verkitschten und mit pomadenhaftem Schnickschnack überladenen Bäderbereichen“. Und an schlechten Körper- und Gesichtsbehandlungen sowie an skurrilen Therapieangeboten, von denen die Hautbehandlung mit Schokolade oder die Massage mittels Maschine nur die Spitze des Eisberges sind. Christian Werner: „Auch ein schlichter Leihbademantel um 10 Euro ist keine Seltenheit – der höchste Preis, den unsere Tester im vergangenen Beobachtungszeitraum dafür bezahlen mussten, lag übrigens bei 17,50 Euro.“

Häufig klagen die Tester von RELAX Guide auch über das Ambiente. Christian Werner: „Nicht selten ist das irgendwo zwischen gusseisernem Charme, irrlichternder Geschmacklosigkeit und proletarischem Chic angesiedelt. Derartiges enttäuscht und ist zum Wohlfühlen nicht wirklich geeignet, was sich wiederum in unserer Bewertung ausdrückt.“

Bewertet: „sinnliches“ Ambiente

Wer auf Körper und Sinne hören soll, der brauche, so Werner, nicht zuletzt auch „ganzheitliche Ästhetik“. Denn Wohlbefinden ist untrennbar mit der Ästhetik des Umraumes verbunden. Guter Architektur kommt hier ein sehr hoher Stellenwert zu. Der RELAX Guide achtet daher auf optisch und „sinnlich“ exquisites Interieur. Werner: „Nur teuer und kopflastig installierte Ausstattung beeindruckt uns wenig bis gar nicht, so übel uns das auch von manchen Hoteliers genommen wird. Punkte gibt’s dagegen für Häuser, die ein feinkalibriertes Ambiente anzubieten haben.“

Konkurrenzlos: mit allen Hotels

Schon zum sechsten Mal erscheint der RELAX Guide. Da die Aufnahme in das Buch für alle Hotels kostenlos ist und keine Werbetexte abgedruckt werden, unterscheidet sich der Guide von allen anderen Broschüren und Katalogen, die mit bezahlten Einschaltungen arbeiten – auch dann, wenn die Titel „Die besten Hotels“, „Die 50 Top-Adressen für den Wellnessurlaub“ und ähnlich lauten. Christian Werner: „Das ist immer Werbung. Aber so lange das Auswahlkriterium für eine angebliche Bestenliste das Hotel zur Zahlung einer Gebühr verpflichtet, ist das eine Irreführung des Konsumenten. Dann darf man auch nicht mehr von einem Hotelführer sprechen. Ein richtiger Guide, also ein Führer durch das gesamte Angebot, das ist bislang nur der RELAX Guide. Als einziges Buch dieser Art bietet er konkurrenzlos den gesamten Überblick.“

Lilien als Qualitätsgütesiegel

Alljährlich besuchen die Tester von RELAX Guide jedes der angeführten Häuser persönlich. Die Kommentare sind schonungslos, teilweise ironisch und scharfzüngig, meist pointiert und auf das Wesentliche verdichtet. Die besten Häuser werden mit dem Qualitätsgütesiegel der RELAX-Lilie ausgezeichnet. Vier Lilien – die Höchstnote – erhalten ausschließlich Betriebe mit 19 und 20 Punkten. Bis dahin haben es im RELAX Guide 2005 Österreich insgesamt 15 Betriebe geschafft, darunter das Aenea am Wörther See sowie das Posthotel Achenkirch. Zu den Newcomern und Aufsteigern gehören unter anderem das Allvedya Ayurvedazentrum in Loosdorf und das Aqua Dome in Längenfeld mit jeweils 3 Lilien sowie das Nova in Köflach mit 2 Lilien.

„Aber auch viele der anderen Häuser sind empfehlenswert“, so Christian Werner, „schon allein deshalb, weil jeder Gast andere Bedürfnisse hat. Qualität beginnt jedenfalls mit einer Lilie, bei 13 von 20 möglichen Punkten.“ 53 Prozent der österreichischen (und 61 Prozent der deutschen) Betriebe konnten die Testkriterien allerdings nicht erfüllen.

Neu: Top 10 in vier Sparten

Die neue Ausgabe 2005 enthält zusätzlich alle Golfmöglichkeiten in der Umgebung der jeweiligen Hotels sowie eine Kennzeichnung jener Häuser, deren Küche auf Wunsch auch für Diabetiker geeignet ist. Erstmalig im Guide: Die Top-10-Rankings in den Sparten Gourmet, Ayurveda, Kindereignung sowie Entgiftungs- und Entschlackungskuren nach F. X. Mayr.

Die Reihe 2005 erscheint für Österreich und Deutschland und ist im Buchhandel, bei Donauland, Libro, Amadeus, ÖAMTC sowie in allen Filialen von Holmes Place, von Wein & Co und im Rahmen des „Membership-Rewards“-Programmes von American Express um 17,90 Euro erhältlich.

RELAX Guide Österreich 2005. Alle Hotels für Wellness, Kur und Beauty-Urlaub. 689 Adressen. Mit allen Golf-Möglichkeiten und Top-10-Rankings in vier Sparten. Unabhängig getestet und kritisch kommentiert. ISBN 3-902115-09-2, Euro 17,90.

RELAX Guide Deutschland 2005. Alle Hotels für Wellness, Kur und Beauty-Urlaub. 1.172 Adressen. Mit allen Golfmöglichkeiten und allen Businesshotels mit Spa. Unabhängig getestet und kritisch kommentiert. ISBN 3-902115-10-6, Euro 17,90.

Kontakt für Rückfragen und Fotos:
Eva Maria Moser, RELAX Guide Verlag, Fon: +43-(0)1-4032565-20, moser@relax-guide.com

Rezensionsexemplare

Unter Angabe Ihres Ressorts, der Adresse und Telefonnummer anfordern bei redaktion@relax-guide.com

Cover-Fotos, die RELAX-Lilien sowie ein Foto des Herausgebers stehen unter
www.relax-guide.at zum Download bereit.

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