Wellnessbranche: Verhaltenes Wachstum

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Österreich + Deutschland, 22. September 2010 | Tourismus/Wirtschaft

Wellnessbranche: Verhaltenes Wachstum

Wellnessbranche: Verhaltenes Wachstum

Insgesamt 79 neue Wellnesshotels verzeichnet der renommierte Hotelführer RELAX Guide in seinen Mitte Oktober erscheinenden Ausgaben 2011, davon entfallen 43 auf Österreich und 36 auf Deutschland. Herausgeber Christian Werner: „Der Zuwachs liegt signifikant unter dem Durchschnitt des vergangenen Boom-Jahrzehnts, der für Österreich jährlich 69 und für Deutschland jährlich 99 neue Hotels ausweist.“

Das stärkste Wachstum verzeichnet das Land Salzburg (13 neue Hotels), gefolgt von Tirol (12 neue) sowie Vorarlberg und Steiermark (jeweils 4 neue Häuser). Wesentlich verhaltener zeigt sich die Situation in Deutschland, wo in den vergangenen 12 Monaten zwar 36 Wellness-hotels eröffnet haben, im gleichen Zeitraum allerdings auch 21 Betriebe geschlossen wurden oder über kein spezifisches Angebot mehr verfügen. Die meisten Neuzugänge gibt es in Bayern (9), gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern (5) und Rheinland-Pfalz; Schlusslichter bilden Hessen, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt mit jeweils einem neuen Hotel.

Insgesamt gibt es in Deutschland nun 1.327 Hotels mit Wellnessangebot, im „Wellness-Muster-Land“ Österreich sind es – in Relation zur Landesgröße – wesentlich mehr: 989.

Eine Trendumkehr zeigt sich bei den Brancheninvestitionen in beiden Ländern. Während sie in Österreich erstmalig rückläufig sind, nehmen sie in Deutschland erstmalig stark zu: Zahlreiche deutsche Hotels führen gegenwärtig Ausbauten und Modernisierungen durch. Der Grund dafür liege, so Christian Werner, einerseits in einem längst augenfällig gewordenen Modernisierungsrückstau, andererseits im Ausnützen des finanziellen Spielraumes von insgesamt etwa einer Milliarde Euro, der sich der Hotellerie durch die Mehrwertsteuersenkung von 19 auf sieben Prozent eröffnet hat.

Die Mehrwertsteuersenkung der schwarz-gelben Koalition wurde nicht an den Gast weitergeben, im Gegenteil: Wer heute einen Verwöhnurlaub bucht, kann nicht mit der erwarteten Reduktion um 10 Prozent rechnen, sondern muss Preise akzeptieren, die gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent gestiegen sind – um mehr als das Zweieinhalbfache der Inflationsrate. Berücksichtigt man allerdings die verringerte Mehrwertsteuer, ergibt sich sogar eine – versteckte – Preissteigerung von 13,5 Prozent.

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Kontakt für JournalistInnen-Rückfragen:
Eva Maria Moser, RELAX Guide Verlag, Fon: +43-(0)1-4032565-20 moser@relax-guide.com

Rezensionsexemplare (Guides Österreich 2011, Deutschland 2011):

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