RELAX Guide 2018: Spitzen-Wellnesshotels steigerten Qualität

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Deutschland, 13. Oktober 2017 | Tourismuswirtschaft/Hotellerie/Neuerscheinung

RELAX Guide 2018: Spitzen-Wellnesshotels steigerten Qualität

Insgesamt aber nur 13 Prozent der Häuser ausgezeichnet

Die Qualität bei den Spitzenhäusern der heimischen Wellnesshotels ist in der vergangenen Saison gestiegen. „Man sieht, dass hier einige ordentlich investiert haben“, bilanziert der Herausgeber des kritischen Wellnesshotelführers RELAX Guide, Christian Werner. Insgesamt konnten aber nur 13 Prozent der rund 1.300 Häuser mit zumindest einer Lilie ausgezeichnet werden.

Die Tester des 17. RELAX Guide überprüften und bewerteten insgesamt 1.322 Hotels. 20 Hotels schnitten dabei besser ab als im Vorjahr. Werner: „Bemerkenswerte Aufsteiger sind vor allem in Bayern zu finden, dazu zählen etwa die Hotels Mooshof, Reischlhof und Jagdhof Röhrnbach, sie liegen alle im Bayerischen Wald.“

58 Hotels schnitten jedoch – zumeist geringfügig – schlechter ab. Sieben mussten den Totalverlust ihrer bisherigen Lilie(n) hinnehmen. „Somit konnten nur 169 Häuser mit dem Gütesiegel zertifiziert werden“, resümiert der Branchenkenner, „das sind drei weniger als im Vorjahr.“

30 Hotels schlossen in der vergangenen Saison, dafür wurden 18 Neueröffnungen verzeichnet. Die meisten neuen Hotels liegen, wie schon in den Vorjahren, wieder in Bayern. In Baden-Württemberg kamen drei Häuser dazu, in Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Thüringen gibt es hingegen keinen einzigen neuen Betrieb.

Vier der Newcomer erreichten aus dem Stand zumindest eine Lilie – das ebenso begehrte wie unabhängige Gütesiegel der Branche –, unter ihnen das neue Seezeit Logde im Saarland, das gleich drei Lilien erringen konnte. Die Riege der Spitzenhotels (vier Lilien) hat sich laut RELAX-Guide-Herausgeber Werner auf fünf vergrößert und besteht nun aus den Häusern Bareiss, Friedrichsruhe, Kranzbach, Lanserhof Tegernsee und Schloss Elmau.

Die Preise aller Hotels mit Wellnessangebot stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent und decken sich damit nahezu exakt mit der Inflationsrate. Im Schnitt kostet eine Nacht nun 90,99 Euro (Basis: HP pro Person im DZ, billigste Kategorie, günstigste Saison), deutlich weniger als in Österreich (101,86 Euro).

Stärker erfolgte der Preisanstieg bei den – vom RELAX Guide empfohlenen – Lilien-Hotels, er liegt im Vergleich zum Vorjahr bei 3,33 Prozent. Ein gutes Wellnesshotel kostet demnach nun durchschnittlich 130,12 Euro pro Nacht (Basis: HP pro Person im DZ, billigste Kategorie, günstigste Saison), das liegt geringfügig über dem Wert für Österreich (129,80 Euro).

Am günstigsten ist der Wellnessurlaub in Mecklenburg-Vorpommern (115,15 Euro für ein Lilien-Hotel), Hessen und Brandenburg, am teuersten hingegen in Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz (143,70 bzw. 155,80 Euro für ein Lilien-Hotel). Das durchschnittlich beste Preis-Leistungs-Verhältnis sei hingegen, so Werner, in Bayern zu finden.

Der alljährliche Sonderteil heißt diesmal „Familie und Spa – 22 entspannende Alternativen zum typischen Kinderhotel“. Christian Werner: „Wir haben Hotels ausfindig gemacht, in denen auch anspruchsvolle Eltern auf ihre Kosten kommen: Wärme, Wasser, Ruhe und Erholung, gutes Essen. Da findet jede Familie das passende Hotel.“

Link-Text für Online-Redaktionen hier: Wellnesshotels

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Buchcover und weitere Pressemitteilungen: www.relax-guide.com/presse
Pressekontakt: Eva Moser-Werner, +43-1-403 2565-20, moser@relax-guide.com
Rezensionsexemplare (bitte Medium, Ressort und Telefon angeben): werner@relax-guide.com

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