Wellnesshotels unter Druck: Mehr Schließungen als Neueröffnungen

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Deutschland, 09. Oktober 2015 | Tourismus/Verbraucher/Neuerscheinung

Wellnesshotels unter Druck: Mehr Schließungen als Neueröffnungen

Stagnierende Nächtigungspreise bringen kaum Vorteile für Gäste

Durch die schwache Wirtschaftslage und die starke Konkurrenzsituation gerät die einstige Boombranche Wellnesshotellerie unter Druck. „Heuer haben erstmals mehr Häuser geschlossen als neu eröffnet“, sagt Christian Werner, der Herausgeber des kritischen Wellnesshotelführers RELAX Guide. Auch die Preise schwächeln: Konnte noch im Vorjahr eine durchschnittliche Preiserhöhung von 5,31 Prozent durchgesetzt werden, so ist sie gegenwärtig auf 1,85 Prozent gefallen – den tiefsten Wert seit 10 Jahren!

Wellnessgäste können darüber aber nur bedingt frohlocken. Werner: „Denn das geschieht in Zeiten steigender Kosten für die Hotellerie. Man kann sich leicht vorstellen, wie sich das unweigerlich auf die Küche und auf die Dienstleistungsqualität auswirken muss.“

Entsprechend verhalten zeigt sich das heurige Ergebnis der unabhängigen Tester des RELAX Guide: Nur 176 der insgesamt 1.338 Hotels in Deutschland schafften es, mit mindestens einer Lilie – dem unabhängigen Qualitätsgütesiegel der Branche – zertifiziert zu werden. 20 Neueröffnungen stehen 27 Schließungen gegenüber. Gleich 48 Hotels mussten schlechter bewertet werden als im Vorjahr, nur 19 Häuser konnten sich verbessern.

Unter den erwähnenswerten Aufsteigern finden sich etwa die Bleiche in Burg im Spreewald – das Haus konnte viel von dem in den Vorjahren verlorenen Terrain wieder gutmachen und erhielt drei Lilien mit 18 Punkten –, Haubers Alpenresort in Oberstaufen (drei Lilien, 17 Punkte) oder der Jagdhof in Röhrnbach. Jeweils 14 Punkte und eine Lilie gab es für die Newcomer Oswald Landromantikhotel im Bayerischen Wald und Rimberg in Schmallenberg. Vom Start weg auf drei Lilien und 18 Punkte schaffte es das Weissenhaus Grand Village Resort in Wangels an der Küste Schleswig-Holsteins.

Die Testergebnisse des RELAX Guide basieren nicht auf subjektiven Eindrücken, sondern auf transparenten und objektiven Kriterien. „Wir wollen unsere Leser vor den Enttäuschungen schützen“, sagt Christian Werner, „die man jenseits von überzogenen werblichen Darstellungen vor Ort erleben kann. Etwa fabrikmäßig vorgefertigte Speisen, unwürdig beengte Saunazonen, die Bundesstraße vor der Hoteltüre. Oder Pools, die bestenfalls einigen Zierfischen Platz bieten.“

Es sei für Wellnessurlauber sehr wichtig, so Werner weiter, sich vor der Buchung umfassend über das Haus ihrer Wahl zu informieren, da die Unterschiede gewaltig seien: „Von den insgesamt 1.338 deutschen Hotels für Wellness und Gesundheit verfügen nur 407 über eine Liegewiese, nur 171 über eine Außensauna, nur 160 über einen ganzjährig nutzbaren Außenpool und 464 liegen an einer verkehrsreichen Straße. Jeder zweite Wellnessbereich steht auch externen Personen offen, das will man als viel zahlender Hotelgast nicht wirklich haben.“

Beim RELAX Guide sind sowohl ein eBook als auch eine Foto-App inkludiert. Letztere ermöglicht das blitzschnelle Finden von Lieblingshotels nach verschiedenen Wunschkriterien. Außerdem können mit einem einzigen Klick gleichzeitig mehrere Hotels nach ihren Angeboten abgefragt werden, was viele zeitraubende Telefonate und E-Mails erspart.

Link-Text für Online-Redaktionen hier: Wellnesshotels (www.relax-guide.com)

RELAX Guide 2016 Deutschland. Inklusive eBook und App um 24,90 Euro im Buchhandel.

Buchcover und weitere Pressetexte: www.relax-guide.com/presse
Kontakt für Presse-Rückfragen: Eva Moser-Werner, +43-1-4032565-20, moser@relax-guide.com

Rezensionsexemplare: Bitte mit Medium, Ressort, Adresse und Telefon anfordern: werner@relax-guide.com

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