Familienfreundlich. „The Top of Meran“: Das stand bis vor kurzem mit großen Lettern am Eingang dieses schönen und traditionsreichen Familienbetriebs. Auf 370 m Seehöhe gelegen ist er von Apfelhainen umgeben, allerdings auch von Bahnlinien davor und dahinter – umso mehr strengt man sich an, das mit einnehmendem Ambiente, gastgeberischer Wärme und guter Küche wettzumachen.
Die im Vorjahr wiederum teilmodernisierte Anlage besteht aus vier unterirdisch miteinander verbundenen Gebäuden, eine stilvoll gestaltete Lobby empfängt, ebendort fanden wir die Augenweide einer 1957er BMW Isetta 300 – penibelst restauriert. Schöne Zimmer gibt es in 22 Kategorien (DZ von 22 bis 75 m2), fast alle haben Holzboden und Balkon, einige auch Whirlpool und Sauna, das abendliche Turn-down-Service gibt es nur auf Nachfrage.
Das Spa steht wie das Restaurant auch externen Gästen offen, es besteht aus zwei Teilen, die durch einen längeren Gang unterirdisch verbunden sind. Unter anderem fanden wir fünf Saunen, einen 10 m langen Innenpool, zwei Außenpools (der längste misst 24 m und ist mit seiner überdurchschnittlichen Breite von 9 m der zweitgrößte in Südtirol) sowie eine feine Terrasse auf dem Dach mit Liegen und zwei American Whirlpools. Der kleine Garten mit Olivenbäumen ist wunderbar gepflegt, Poolservice Standard, die Nachmittagssonne entschwindet schnell. Sehr gute Massagen, ganz kleines Aktivprogramm.
Restaurantterrasse (mit Morgensonne) für alle Mahlzeiten, reichhaltiges Frühstücksbuffet bis 11 Uhr, zumeist sehr gute Küche bei netter Tischkultur. Viele sehr freundliche und zuvorkommende Mitarbeiter, präsente Gastgeber. Breites Service für Biker (Garage, Wäscheservice, Tourenkarten, geführte Bike-Touren), für Kinder gibt es etwa Spielplatz, Indoor-Spielareal und Wasserrutsche (nur im Sommer) sowie täglich sechs Stunden Betreuung (Mo bis Fr, nur Juli und August). Check-out bereits um 10 Uhr. Gratisgarage für alle. Hunde erlaubt. 73 Liegen, 160 Betten.