Hundefreundlich. Ein familiengeführtes Haus mit starkem Fokus auf Nachhaltigkeit, es liegt auf 1.044 m Seehöhe in einem beschaulichen Zehn-Häuser-Dorf gegenüber von Kirche und Feuerwehr. Man ist hier im Balderschwanger Hochtal, also quasi mitten auf der Alm, allerdings auch direkt an der Passstraße zwischen Allgäu und Bregenzerwald, wo jedoch nächtens kaum Verkehr ist. Die öffentlichen Räume sind recht behaglich gestaltet, cool inszenierte Rustikalität regiert.
Schöne Zimmer gibt es in 23 Kategorien (DZ von 22 bis 64 m2), sie zeigen sich in einnehmend schlichtem Landhausstil oder in neoalpiner Modernität, alle haben Holzböden, eine Yogamatte und Yogaliteratur, viele Balkon oder Terrasse, die meisten bodentiefe oder zumindest große Fenster.
Das Spa steht auch Tagesgästen offen, es wurde nach einer Lawine vor wenigen Jahren komplett neu errichtet und ist wunderschön gestaltet. Auf drei Ebenen werden unter anderem ein ruhevoller Rooftop-Onsen, vier Saunen (mit täglich drei Aufgüssen), ein feines Abkühlbecken im Freien und ein 18 m langer, auch im Winter nutzbarer Außenpool geboten. Täglich kleines Aktivprogramm, auch Yoga (laut Werbung zweimal täglich, das war bei unserem Besuch allerdings nicht der Fall), geführte Wanderungen und Bike-Touren.
Restaurantterrasse mit Morgen- und Abendsonne, die am Haus vorbeiführende Straße ist allerdings nicht ganz zu überhören. Tolles Frühstücksbuffet bis 11.30 Uhr, sehr gute Küche, die auf biologische und regionale Zutaten setzt. Die Tischkultur ist rather casual, Light Lunch (auch an An- und Abreisetag) und süße Nachmittagsjause mit Kaffee sind inkludiert. Präsente und hilfsbereite Gastgeber, viele freundliche Mitarbeiter, nicht alle agieren hochprofessionell. Ringsum herrliche Wanderwege und Loipen ohne Zahl. Das Spa kann am Anreisetag ab 13 Uhr, am Abreisetag bis 15 Uhr genutzt werden. Garage (saisonal abhängig) gegen bis zu 18 Euro pro Tag, Carport bis zu 12 Euro. Etwas ungewöhnlich: In den Zimmerpreisen ist ein Spa-Treatment inkludiert. 58 Liegen, 130 Betten.