Adlerhorst mit Hingucker-Spa: Auf 1.280 m Seehöhe an einem steilen Hang nahe dem Kronplatz liegt dieser hochgradig instagramtaugliche Familienbetrieb, und zwar an der Straße hinauf zum Furkelpass, vom Verkehr hört man allerdings nicht allzu viel. Zur Olang-Gondelbahn, sie ist im Winter der Anschluss an 30 weitere Lifte und insgesamt 120 Pistenkilometer, sind’s drei Autominuten, ein Ski-Shuttle fährt mehrmals pro Tag.
Hinter mit mächtigen Baumstämmen gestalteten Fassaden zeigt sich ein naturnahes, schickes Ambiente, alles scheint buchstäblich fürs Auge gemacht. So einiges wurde vor kurzem nochmals verschönert, so etwa auch die Terrasse vor der Bar. Die Zimmer (acht Kategorien, DZ von 30 bis 92 m2) sind allesamt nach Osten hin ausgerichtet, alle haben Holzböden und Balkon mit herrlichem Ausblick, viele bodentiefe Glasfronten, einige auch Sauna und Whirlpool am Balkon.
Das Spa ist exklusiv für Hausgäste und bietet viel, etwa „Heaven and Hell“, eine freischwebende Plattform in schwindelnder Höhe, sie trägt nach oben und spiegelverkehrt nach unten ragende Häuschen. Der 22 m lange Sky-Infinitypool ist teilweise aus Glas gefertigt und scheint hoch über dem Boden zu schweben – all das vor grandiosem Bergpanorama. Schwimmen gerät deshalb mitunter zur Nebensache, weil Selfies hier oftmals als absolutes Muss empfunden werden. Unter anderem fanden wir neun Saunen (vier davon textil), fünf weitere, aber deutlich kleinere Pools, darunter auch ein FKK-Whirlpool, sowie feine Ruhezonen drinnen und draußen. Umfangreiches Aktivprogramm (Mo bis Sa), auch Pilates, Yoga (einmal pro Woche) sowie geführte Wanderungen und Bike-Touren.
Fabelhafte Terrasse mit Morgensonne, reichhaltiges Frühstücksbuffet, Light Lunch und Nachmittagsjause sind im Preis inkludiert. Präsente Gastgeber, viele freundliche und zuvorkommende Mitarbeiter, beim Service ist man zurzeit noch unterwegs auf den Gipfel. Check-out bis 10.30 Uhr. Eher ungeeignet für Kinder, Hunde erlaubt. 80 Liegen, 150 Betten.