Logenplatz mit guten Vibes: Beinahe am Waldrand, jedenfalls am oberen Ortsrand von Meransen auf 1.415 m liegt dieses beherbergungsmäßige Kleinod mit Bio-Fokus, zur Gitschberg-Gondelbahn (im Winter der Anschluss an 14 weitere Lifte und insgesamt 55 Pistenkilometer) sind es 400 m. Bio bedeutet hier nicht orthodoxes Müsliprofessoren-Gehabe, sondern sozusagen ganzheitliche Unterstützung der Balance von Körper, Geist und Seele – energetische und geomantische Aktivierung inklusive.
Der Garten mit seinen blumenumringten Liegeinseln bezaubert, auch drinnen zeigt sich alles von sensibler Hand gestaltet. In den Zimmern (15 Kategorien, von 26 bis 79 m2) regiert stilvolle Leichtigkeit, alle haben Bettwäsche aus Biobaumwolle, feine Holzböden und großzügige Loggien, fast alle sind nach Süden hin ausgerichtet, die Spa-Suiten mit Sauna auf der Terrasse hingegen nordseitig. Das W-Lan wird nächtens deaktiviert.
Das wunderschöne Spa duftet herrlich nach Heu und ist neuerdings exklusiv für Hausgäste (auch das gibt es, meistens ist’s jedoch umgekehrt, man öffnet zusätzlich für Externe!), es ist indoor allerdings kein Riese, und auch die Saunazeiten sind beschränkt. Unter anderem fanden wir einen 10 m langen Innenpool, einen 15 m langen Infinity-Außenpool und vier Saunen (ab 14 Jahren).
Reichhaltiges Frühstücksbuffet (auch wunderbar: das „Klosterbrot“ aus Dinkel) bis 10 Uhr, gute Küche (auch vegetarisch und vegan) bei netter Tischkultur, eine Nachmittagsjause ist inkludiert. Umfangreiche Weinkarte mit biologischer und biodynamischer Ausrichtung. Präsente und sympathische Gastgeber, authentisch freundliche Mitarbeiter, fast alle kommen aus der Region. Das Spa kann am Anreisetag ganztägig und am Abreisetag bis 13 Uhr aufpreisfrei genutzt werden. Garage gegen 2,50 Euro pro Tag. Eher ungeeignet für Kinder. 44 Liegen, 90 Betten.