Herrliches Panorama: Ein familiengeführtes Fünfstern-superior-Hotel, es befindet sich in einer historischen Burg hoch über dem Ort und setzte bislang seinen Fokus auf Tagungsgäste, Events und Hochzeiten – wellnessmäßig ist alles noch so neu, dass man beinahe von einem Geheimtipp sprechen könnte. Längst nicht alle baulichen Erweiterungen konnten hier wunschgemäß realisiert werden, der Denkmalschutz legte sich nicht selten quer. Dennoch vermochte man ein Wohlfühlambiente zu schaffen, gelungene Gestaltung und hochwertige Materialien tragen dazu bei. Eine fabelhafte Terrasse, die feine Küche, freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter und Gastgeberinnen, die auch selbst tüchtig anpacken, zählen zu den besonderen Eigenschaften des Hauses, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis kommt hinzu.
Zimmer gibt es in neun Kategorien (DZ von 24 bis 60 m2), sie sind ausgesprochen gemütlich arrangiert, haben Kaffeemaschine und zumeist Teppichböden, der Bademantel ist aus reiner Baumwolle. Turn-down-Service gibt es nur bis 19 Uhr – wenn man da noch im Zimmer ist, also keines.
Das auch externen Gästen offenstehende Spa (ab 14 Jahren) ist nicht allzu groß und auf drei Bereiche verteilt: Unter anderem fanden wir eine ältere Saunazone mit „Burgflair“ und – nach längerem Suchen – auch eine wunderschön atmosphärische. Der Infinitypool im Freien ist knapp 16 m lang, Ruheliegen indoor gibt es nicht allzu viele, der Ausblick vom Fitnessraum ist herrlich.
Feines Frühstücksbuffet (Lachskaviar hatten wir schon lange nicht mehr), die Tischkultur ist rather casual, die Küche sehr gut (und fairly schwäbisch). Wie immer bezieht sich die Küchenbewertung auf die Halbpension und nicht auf das Gourmetrestaurant, das vom Guide Michelin mit einem Stern prämiert wurde. Stimmungsvolle Bar mit feiner Auswahl an Malts und Puros. Ringsum schöne Wanderwege. Ungeeignet für Kinder. Hunde erlaubt. 18 Liegen, 94 Betten.