Holistic Ayurveda in der Steiermark

Inmitten des steirischen Hügellandes befindet sich ein ganz besonderer Ort der Erholung: Im Ayurveda Resort Mandira wird das einzigartige Konzept Holistic Ayurveda praktiziert – für ein glückliches, gesundes Leben und mehr Achtsamkeit im Alltag.

Zu ganzheitlichem Wohlbefinden mit Thermalwasser und Ayurveda

Dort wo sich einst der Thermenhof Paierl befand, hat Christina Mauracher einen Ort geschaffen, an dem das in Tirol geborene Konzept des European Ayurveda mit den Heilkräften des Bad Waltersdorfer Thermalwasser kombiniert wird. Das Ergebnis ist eine ganzheitliche Heilmethode, die auf den Grundsätzen der aus Indien stammenden, 5000 Jahre alten ayurvedischen Gesundheitslehre beruht und von Gastgeberin Christina Mauracher an die Bedürfnisse der modernen westlichen Gesellschaft angepasst wurde. Holistic Ayurveda setzt auf die Verbindung von heilendem Thermalwasser, Komplementär- und Schulmedizin, maßgeschneiderten Ernährungs- und Bewegungskonzepten sowie individueller Diagnostik zur Stärkung des Immunsystems, Burnout-Prävention, Gewichtsoptimierung oder um neue Perspektiven im Leben zu finden.

Mandira

Acht Säulen für ein gesünderes Leben

Der Fokus bei den individuellen Kuren liegt auf dem Aufspüren der Ursachen von Symptomen und der Lösung des zugrundeliegenden Problems. Mit abgestimmten Bewegungs-, Entspannungs- und Ernährungskonzepten sollen Körper, Geist und Seele wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Auf Basis von acht Säulen werden ayurvedische und naturheilkundliche Behandlungen mit aktuellen medizinischen Methoden verknüpft, dazu gehören unter anderem Ayurveda Medizin und Panchakarma, Kinesiologie, Beauty-Treatments, ayurvedische Ernährung, emotionales Coaching und Yoga. Für jeden gibt es das passende Paket, darunter 7- bis 21-tägige Panchakarmakuren, Detox-Programme, zweiwöchige Kuren zur Stärkung des Immunsystems, Yoga-Retreats oder 14-tägige Burnout-Prävention.

Energie tanken im Spa und beim Yoga

Ein wichtiger Teil der ganzheitlichen Erholung ist die Entspannung im Wellnessbereich. Zur Verfügung stehen Innen- und Außenpools mit heilsamen Thermalwasser, eine schöne Liegewiese im Garten und fünf unterschiedliche Saunen. Vor kurzem wurden einige Bereiche des Hauses modernisiert und erweitert. Neu ist etwa der Panorama-Yogaraum, wo im Rahmen des Aktivprogramms neunmal wöchentlich Yoga und täglich Meditationen praktiziert werden. Außerdem erfreuen das Restaurant, die Gartenzimmer und Lounge-Bereiche mit einem neuen ayurvedischen Farbkonzept.

Mandira Ayurveda Resort

Den kritischen Kommentar zu diesem Wellnesshotel in der Steiermark lesen Sie hier: RELAX Guide – Mandira Ayurveda Resort ****s

Weitere Informationen: Mandira Ayurveda Resort ****s

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Die 10 besten Hotels für ein Wellness Wochenende in Bayern

Das Kranzbach

In keinem deutschen Bundesland gibt es mehr Wellnesshotels als in Bayern. Damit Sie unter mehr als 400 Häusern die richtige Wahl für ein erholsames Wellness Wochenende treffen, zeigen wir Ihnen die Top 10 der bayerischen Lilien-Hotels.

Einfach mal abschalten

Um dem stressigen Alltag zu entfliehen, sind schon wenige Tage in ruhevoller Umgebung eine wahre Wohltat für Körper und Geist. Im südlichsten Bundesland Bayern ist die Dichte an Wellnesshotels besonders groß, die Qualitätsunterschiede sind aber oft enorm. Der RELAX Guide nimmt alljährlich alle Häuser für Wellness, Kuren und Gesundheit unter die Lupe und zeichnet nur die besten mit Lilien aus. Damit Ihnen die Auswahl des passenden Hotels für ein erholsames Wellness Wochenende in Bayern leichter fällt, finden Sie hier unsere Top 10.

Das Kranzbach

Das Kranzbach

(Krün)

4 Lilien20/20 Punkte

Das mit der Höchstnote von vier Lilien ausgezeichnete Kranzbach ist ein ganz besonderes Hideaway inmitten unberührter Natur am Fuße der Zugspitze. Es besteht aus einem altenglischen Schloss und einem modernem Holzzubau. In Sachen Wellness kann man hier aus den Vollen schöpfen: Unter anderem gibt es vier ganzjährig nutzbare Außenpools, darunter ein japanischer Onsen, ein Ladys-Spa, insgesamt acht Saunen und erfreulich viele Ruheligen. Bei Yoga und Meditation auf einer der Yoga-Terrassen mit Bergblick oder im sensationellen Meditation House mitten im Wald geht Energie tanken ganz leicht. Größter Erholungsfaktor des Hauses ist zweifelsfrei die absolute Ruhe. Gastgeber Ralf Enseleit empfiehlt: Bei offenem Fenster schlafen, damit die frische kühle Bergluft ins Zimmer strömt.


Schloss Elmau *****s

Schloss Elmau *****s

(Elmau)

4 Lilien20/20 Punkte

In atemberaubender Alleinlage nahe Garmisch-Partenkirchen befindet sich dieses unvergleichliche Luxusresort, das aus dem bekannten Schloss („Hideaway“) und dem 2015 eröffneten „Luxury Suites & Spa Retreat“ besteht. Jedes der beiden Hotels bietet zwei Wellnessbereiche, nämlich einen für Familien und einen für Ruhesuchende. Zur absoluten Entspannung gibt es insgesamt fünf große Außenpools, zwei Ladys-Spas und ein wunderbares Natur-Spa mit Bächlein, Sauna und Massagen unter freiem Himmel. Ein tägliches Aktivprogramm mit geführten Wanderungen, Yoga und Qi Gong runden das Angebot ab. Der Nachwuchs ruhesuchender Eltern ist in der liebevollen Kinderbetreuung bestens aufgehoben. Das Frühstück ist übrigens großartig und abends hat man die Wahl zwischen sieben Restaurants.


Bergkristall ****s

Bergkristall ****s

(Oberstaufen-Willis)

3 Lilien17/20 Punkte

Wunderschön auf einer Anhöhe über dem Tal befindet sich dieser sympathische Familienbetrieb mit einer ausgesprochen gemütlichen Atmosphäre. Das Spa erfreut mit wunderschönem Ambiente und bietet unter anderem einen Innenpool, einen 20 Meter langen Infinity-Außenpool mit tollem Blick aufs Tal sowie eine großzügige Eventsauna. Besonders gut entspannen lässt es sich auf den mit Glaswänden windgeschützten Ruhekojen in der Wiese, von wo aus man die Hirsche im hauseigenen Gehege beobachten und das Bergpanorama genießen kann. Auf der traumhaften Terrasse oder in der stimmungsvollen Bar lässt sich der Abend gemütlich ausklingen. Wer ein freundliches Umfeld schätzt, findet hier sein Urlaubsglück.


Das Tegernsee

Das Tegernsee

(Tegernsee)

3 Lilien17/20 Punkte

In traumhafter Lage hoch über dem Tegernsee befindet sich dieses wunderschöne familienfreundliche Resort. In vielen Bereichen genießt man einen herrlichen Ausblick über den See, etwa von der Sauna und den dazugehörigen Liegedecks aus. Weiters bietet das Spa eine FKK-Zone im Außenbereich, einen Innen- und Außenpool sowie edle Behandlungsräume, in denen man mit ausgezeichneten Treatments verwöhnt wird. Im Tegernsee kann man übrigens guten Gewissens ausschlafen, Frühstück gibt es nämlich bis 11 Uhr. Gespeist wird auf der Restaurantterrasse mit Luxuspanorama auf den See, für ein kühles Blondes empfehlen wir den hauseigenen Biergarten.


Sonnenalp Resort *****s

Sonnenalp Resort *****s

(Ofterschwang)

3 Lilien17/20 Punkte

Viel Platz und Unterhaltung für die ganze Familie bietet das Sonnenalp Resort im Allgäu. Ein Highlight während der wärmeren Jahreszeit ist der weitläufige Garten mit zwei Naturbadeteichen, Sonnendecks und Liegewiese. Wer Schwimmbecken bevorzugt, findet einen 25 m langen Sportpool und einen weiteren Außenpool, der auch im Winter nutzbar ist. Außerdem warten fünf Saunen, ein breites Aktivprogramm mit Pilates, geführten Wanderungen und Yoga sowie drei hauseigene Golfplätze. Für Kinder gibt es unter anderem einen separaten Poolbereich, einen Reitstall, eine Boulderhalle und ganztägige Betreuung. Wer sich kulinarisch verwöhnen lassen möchte, reserviert einen Tisch im À-la-carte-Restaurant des Virtuosen Kai Schneller, das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde.


Gertraud Gruber Schönheitsfarm

Gertraud Gruber Schönheitsfarm

(Rottach-Egern)

2 Lilien16/20 Punkte

Wer sich ein Wochenende lang seiner Schönheit widmen möchte, wird in der Mutter aller Schönheitsfarmen fündig. Seit mehr als 60 Jahren bietet Gertraud Gruber alles, was Frauen glücklich macht: Schönheitspflege, Diäten und Yoga. Residiert wird in sechs kleinen Häuschen mit blumengeschmückten Holzbalkonen und idyllischem Garten mit alten Bäumen. Die verschiedenen Programme folgen dem Konzept der ganzheitlichen Kosmetik: Die Schwerpunkte liegen neben Beautybehandlungen auf gesunder Ernährung, Yoga, Qi Gong, meditativem Tanz und Meditation. Die Treatments mit der hauseigenen, renommierten Kosmetiklinie sind freilich ausgezeichnet. Sehr gut ist zudem die Vollwertküche (auf Wunsch auch vegetarisch), das Frühstück wird ans Bett serviert.


Das König Ludwig Resort ****s

Das König Ludwig Resort ****s

(Schwangau)

2 Lilien16/20 Punkte

Das weitläufige Adults-only-Resort in wunderschöner Panoramalage im Allgäu zeigt sich mit stylischer Modernität und erfreut mit sehr freundlichen Mitarbeitern. Zum Entspannen wird hier vieles geboten, darunter ein 20 Meter langer, ganzjährig nutzbarer Außenpool, eine Außensauna, ein großer Whirlpool und mehrere Liegedecks im Freien, die mit einem großartigen Ausblick auf die Berge erfreuen. Im Sommer warten zwei Badeteiche, die das Poolhaus umringen, der kleinere dient als herrliche Abkühlung nach dem Saunieren und darf textilfrei genutzt werden. Großzügig sind nicht nur die Sauna Öffnungszeiten bis 22 Uhr, das Frühstück darf bis 11 Uhr genossen werden und am Abreisetag ist die Spa-Nutzung bis 15 Uhr inkludiert.


Haubers Naturresort ****s

Haubers Naturresort ****s

(Oberstaufen-Kalzhofen)

2 Lilien16/20 Punkte

Ganz dem Namenszusatz entsprechend, wird im ruhig am Waldrand gelegenen Haubers Naturnähe gelebt. Die beiden ein paar Schritte auseinanderliegenden Logiergebäude bieten je einen Wellnessbereich zum Entspannen. Jener im Gutshof ist ab 16 Jahren zugänglich und offeriert einen 15 m langen, ganzjährig nutzbaren Außenpool, verschiedene Saunen und schöne Ruheräume. Highlight ist ein herrlicher Naturbadeteich mit Liegeterrasse inmitten einer Blumenwiese. Für ein außergewöhnliches Spa-Erlebnis empfehlen wir ein Bad mit Bergheu. Zu den weiteren liebenswerten Besonderheiten gehören das nächtliche Vollmondschwimmen, das Sonntagsfrühstück auf der Alm und der Naturpfad durch den Wald, wo unterwegs Hängematten zum Entspannen einladen. Sportlich wird es am Golfplatz, bei einer E-Bike-Tour oder einer ausgedehnten Wanderung. Die Küche verwöhnt mit köstlichen Gerichten aus biologischen und regionalen Zutaten.


Klosterhof Alpine Hideaway ****s

Klosterhof Alpine Hideaway ****s

(Bayerisch Gmain)

2 Lilien16/20 Punkte

Auf einem Logenplatz in der Natur befindet sich dieser feine Familienbetrieb, der mit einem herrlichen Ausblick auf die Bergwelt erfreut. Besonders gefallen uns hier die Zimmer mit hohen Decken, hochwertigen Apfel- oder Zirbenmöbeln, schönen Holzböden und Balkonen mit Alpenpanorama. Einladend ist auch das Spa mit einem Innenpool und kleinem Freibecken, drei Saunen und ausgezeichneten Massagen. Wer beim Aktivprogramm Energie tanken möchte, kann zwischen Yoga, Meditation, Qi Gong und geführten Wanderungen wählen. Am Morgen genießt man das köstliche Frühstück auf der sonnigen Restaurantterrasse, abends lässt man den Tag im Biergarten oder in der stimmungsvollen Bar ausklingen.


Alpenhof Alm- & Wellnesshotel ****s

Alpenhof Alm- & Wellnesshotel ****s

(Berchtesgaden-Schönau)

2 Lilien15/20 Punkte

Wer Ruhe sucht, findet in diesem sympathischen und familiär geführten Haus an einem Hang über dem Ort sein Urlaubsglück. Das herrliche Panorama auf die Berchtesgader Bergwelt und die gemütliche bayerische Ländlichkeit im Inneren des Hauses gibt es umsonst mit dazu. Im Wellnessbereich warten ein ganzjährig nutzbares Freibecken, ein Innenpool sowie eine urige Saunazone im Freien mit Wasserfall. Bergfexe finden in der Umgebung zahlreiche Wanderwege, zum berühmten Königssee sind es knapp 40 Gehminuten. Wer die Gegend lieber mit dem Fahrrad erkunden möchte, kann sich ein Mountainbike gebührenfrei ausleihen. Erfreulich ist zudem das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis.


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Sorgenfreier Herbsturlaub – Hotels mit kostenfreien Stornomöglichkeiten

Patrizia

Mit unseren Tipps können Sie guten Gewissens den Spa-Urlaub im Herbst planen. Diese Lilien-Hotels in Österreich, Deutschland und Südtirol bieten kurzfristige kostenlose Stornomöglichkeiten für eine sorgenfreie Buchung.

Jetzt Wellnessurlaub im Herbst planen

Kuschelige Ruheplätze, Bewegung in der Natur und köstliches Essen – die Vorfreude auf den Spa-Urlaub im Herbst steigt. Frühbucher profitieren von einer großen Auswahl freier Zimmer oder attraktiven Packages und Angeboten. Sollte vor Reisebeginn doch noch etwas dazwischen kommen, sind Sie mit einer Buchung in folgenden Lilien-Hotels mit kurzfristigen und kostenlosen Stornomöglichkeiten auf der sicheren Seite.

Erkunden Sie das eigene Land

Wenn Sie ganz sicher gehen möchten, empfehlen wir, den Urlaub im eigenen Land zu verbringen und vor der Buchung eine Reiseversicherung mit Stornoschutz abzuschließen. Auf unserem Blog Wellness in Corona-Zeiten informieren wir Sie laufend über die aktuellen Maßnahmen und Öffnungsschritte.

  1. Österreich
  2. Deutschland
  3. Südtirol

Lilien-Hotels mit kostenfreiem Storno in Österreich

Der Steirerhof *****

(Steiermark)

4 Lilien20/20 Punkte

Im mit der Höchstnote von vier Lilien ausgezeichneten Steirerhof erwarten Sie ein schöner Ausblick über das oststeirische Hügelland, neun Pools – zum Teil mit Thermalwasser –, herrliche Saunen und Ruhebereiche sowie eine sehr gute Küche, die auch auf der Restaurantterrasse mit Abendsonne genossen werden kann. Die Stornierung ist für alle Buchungen (ausgenommen von 22.12. bis 2.1.2021) bis vier Tage vor Anreise ohne die Angabe von Gründen kostenfrei.

Gmachl Genussdorf ****s

(Salzburg)

4 Lilien20/20 Punkte

Bereits die achte Generation begrüßt Sie im Gmachl, dem Aufsteiger des Jahres mit voller Punktzahl. Geboten werden unter anderem traumhafte Suiten mit eigenem Spa, ein Infinitypool mit Ausblick auf die Festung Hohensalzburg, zwei Naturbadeteiche und ein sensationell gestalteter Raum mit Tropenklima. Ausgenommen zur Hochsaison und zu Silvester gilt für das Jahr 2021 eine kostenlose Stornierung bis eine Woche vor Anreise.

Posthotel Achenkirch *****

(Tirol)

4 Lilien19/20 Punkte

Nahe des Achensees liegt das renommierte Traditionshaus für Gäste ab 18 Jahren. Im außerordentlich weitläufigen Spa warten sechs Pools, tolle Fitnessbereiche, ein TCM-Zentrum sowie acht Saunen. Die Küche ist ausgezeichnet, ebenso wie das Preis-Leistungs-Verhältnis. In Zusammenhang mit Corona-Auswirkungen (etwa Reisewarnung, Grenzsperren oder ein positives Testergebnis) kann der Aufenthalt bis zwei Tage vor Anreise kostenlos storniert werden. Eine kostenfreie Umbuchung ist jederzeit möglich.

Links: Gmachl Genussdorf ****s, rechts: Posthotel Achenkirch *****

Gut Weissenhof ****s

(Salzburg)

3 Lilien17/20 Punkte

Im kinderfreundlichen Gut Weissenhof ist man ganz auf Familien, Reiter und Golfer eingestellt. Ein 27-Loch-Golfplatz, geschmackvoll eingerichtete Zimmer im Landhausstil, ein Spa mit ganzjährig nutzbarem Außenpool samt schöner Liegewiese und ein eigener Reitstall sind nur einige Attraktionen des sympathischen Familienbetriebs. wenn es im Zusammenhang mit COVID-19 zu Reiseeinschränkungen kommt, kann der Aufenthalt bis 48 Stunden vor Anreise kostenlos storniert oder verschoben werden.

Almhof Family Resort & Spa ****s

(Tirol)

3 Lilien17/20 Punkte

Kleines Paradies für Eltern und Kinder im Zillertal. Das großzügige Adults-only-Spa verfügt über luxuriöse Ruhezonen, Außenwhirlpool, Saunen und einen schönen Ausblick in die Natur. Für Familien gibt es unter anderem zwei Außenpools, Wasserwelt mit Rutschen, zahlreiche Spielbereiche und Streichelzoo. Der Aufenthalt kann jederzeit kostenfrei storniert werden, wenn die Einreise nach Österreich aufgrund von Grenzschließungen nicht möglich ist, nach Rückreise eine Quarantäneverpflichtung von mindestens drei Nächten gilt oder Österreich bzw. Tirol als Risikogebiet eingestuft wird. Bereits geleistete Anzahlungen werden als Gutschrift für künftige Urlaube angerechnet.

Links: Gut Weissenhof ****s, rechts: Almhof Family Resort & Spa ****s

Schütterhof ****

(Steiermark)

2 Lilien15/20 Punkte

Der familienfreundliche Schütterhof hoch über dem Ennstal überzeugt mit einer großartigen Panoramalage. Im Spa gibt es einen Familienbereich und ein neues Adults-only-Spa mit einem 25 m langen Infinitypool und einem Fitnessraum mit spektakulärem Ausblick. Ein gebuchter Aufenthalt bis 3.12.2021 kann 7 Tage vor Anreise ohne Angabe von Gründen kostenlos storniert werden. Wird der Urlaubsantritt durch Umstände in Zusammenhang mit Covid-19 verhindert, gilt die kostenlose Stornofrist bis zum Anreisetag.

Lilien-Hotels mit kostenfreiem Storno in Deutschland

Haubers Naturresort ****s

(Bayern)

2 Lilien16/20 Punkte

Umgeben von herrlicher Natur fällt entspannen hier besonders leicht. Neben Angeboten für die in der Region bekannten Schrothkur gibt es einen herrlichen Badeteich mit Liegeterrasse in der Blumenwiese, einen ganzjährig nutzbaren Außenpool und sechs Saunen. Die Küche mit biologischer und regionaler Ausrichtung ist sehr gut. Buchungen bis 31. Oktober 2021 können bis einen Tag vor Anreise ohne Angabe von Gründen kostenfrei storniert werden.

Haubers Naturresort

Jagdhaus Eiden Romantik-Hotel ****s

(Niedersachsen)

2 Lilien15/20 Punkte

Ein Traditionsbetrieb am Zwischenahner Meer inmitten eines weitläufigen Parks mit einer Prise historischem Flair. Im Spa warten Innen- und Außenpool, eine große Liegewiese mit alten Bäumen und Hängekörben sowie die exklusiv buchbare Strandwagensauna. Für alle Buchungen bis zu vier Zimmern im Reisezeitraum bis zum 31. Oktober ist derzeit eine Änderung oder Stornierung bis einen Tag vor Anreise kostenlos, bei Apartments und allen Buchungen über Feiertage bis eine Woche vorher.

Klosterhof Alpine Hideaway ****s

(Bayern)

2 Lilien16/20 Punkte

Ein feiner Familienbetrieb der mit herrlichem Ausblick auf die Bergwelt erfreut. Der großzügige Wellnessbereich bietet einen Innenpool, ein kleines Freibecken und ausgezeichnete Massagen. Außerdem gibt es Angebote für Fasten und Yoga. Eine kostenlose Stornierung oder Umbuchung ist bis 14 Tage vor Anreise möglich (ausgenommen Weihnachten, Silvester und Sonderpauschalen). Sollte die Anreise aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen durch Auswirkungen der Covid-19 Pandemie nicht angetreten werden können, gibt es die Möglichkeit einer kostenlose Stornierung oder Umbuchung.

Ritter Durbach ****s

(Baden-Württemberg)

1 Lilien14/20 Punkte

In einem malerischen Ort an der Badischen Weinstraße liegt dieser Familienbetrieb bestehend aus einem bezaubernden Fachwerkhaus und modernen Zubauten. Es gibt wunderschöne Zimmer mit Ausblick auf die Weingärten, ein Spa mit Innenpool, Sonnendeck und sehr guten Massagen sowie Oldtimer zum Verleih. Die flexiblen Stornobedingungen erlauben eine kostenfreie Stornierung, Umbuchung oder eine Umwandlung in einen Wertgutschein bis zwei Tage vor Anreise (bei einem Aufenthalt in Verbindung mit einem Arrangement bis vier Tage).

Links: Ritter Durbach ****s, rechts: Klosterhof Alpine Hideaway ****s

Lilien-Hotels mit kostenfreiem Storno in Südtirol

Patrizia ****s

(Meran & Umgebung)

3 Lilien18/20 Punkte

Wunderschön über Meran gelegener Familienbetrieb umgeben von Apfelhainen und Weingärten. Alles ist stilvoll gestaltet, frische Blumen erfreuen im ganzen Haus und das Spa begeistert mit großem Freibecken, Panoramasauna und herrlichem Liegebereich auf dem Dach ebenso wie die ausgezeichnete Küche. Sollte es Aus- oder Einreisebeschränkungen geben oder eine Reisewarnung für Südtirol aufrecht sein, wodurch man sich bei Rückkehr in Quarantäne begeben muss, kann der Aufenthalt bis 24 Stunden vor Anreise kostenlos storniert werden.

Giardino Marling *****

(Meran & Umgebung)

3 Lilien18/20 Punkte

Ein Luxushotel für Feingeister inmitten von Weingärten und Apfelbäumen mit einem herrlichen Ausblick auf Meran und in das Etschtal. Es begeistert mit Großzügigkeit, luxuriös ausgestatteten Zimmern, einem Spa mit edlem Steinbecken im Hallenbad, Sky Pool und weitläufigem Saunabereich mit großen Glasfronten. Die Küche ist hervorragend und das Team wunderbar freundlich. Wie im Schwesterhotel Patrizia kann unter den oben genannten Bedingungen bis 24 Stunden vor Anreise kostenfrei storniert werden.

Preidlhof Luxury Resort *****

(Meran & Umgebung)

3 Lilien18/20 Punkte

Ruhevolles Adults-only-Hotel für eine romantische Auszeit. Im weitläufigen Spa gibt es einen wunderschönen mediterranen Garten mit Pools, Außensauna und einen Infinity-Sportpool am Dach. Der Spa-Tower auf sechs Ebenen bietet ein FKK-Solebecken im Freien, sieben Saunen und feine Ruhezonen. Sollten die Grenzen zu Italien zum Reisetermin geschlossen sein, kann ohne Frist kostenfrei storniert werden. Dies gilt auch, wenn die Quarantäneauflagen für Reiserückkehrer aus Südtirol nach dem Zeitpunkt der Buchung verschärft werden. Sollten Sie kurz vor der Anreise positiv auf Covid getestet werden, ist eine kostenlose Stornierung ebenfalls möglich.

Links: Giardino Marling *****, rechts: Preidlhof Luxury Resort *****

Viktoria Alpine Spa Resort ****s

(Meran & Umgebung)

2 Lilien16/20 Punkte

Wunderschön am Waldrand, auf 1.300 Meter liegt dieser sympathische Familienbetrieb, der auf Wellness und Aktivurlaub fokussiert ist. Highlight ist das Wald-Spa mit schönen Saunen und Ruhezonen, großem Außenpool und Naturbadeteich im herrlichen Garten. Buchungen mit Anreise bis zum 14. November 2021 können bis sieben Tage vor Urlaubsantritt kostenlos storniert werden, bei einer Reisewarnung sogar bis zum Anreisetag.

Viktoria Alpine

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Bewahren statt verschwenden

Chesa Valisa

Dass Nachhaltigkeit keineswegs Verzicht bedeutet, sondern ein bewusster Umgang mit Ressourcen eine Bereicherung für Betriebe und Gäste ist, zeigen ein Unternehmen, das langlebige Badeliegen herstellt, sowie zwei Lilien-Hotels, die in allen Bereichen auf Klimaneutralität setzen.

Wertschätzung als Weg zum Erfolg

Seit fast 100 Jahren stellt das baden-württembergische Unternehmen Richard Henkel GmbH Garten- und Wellnessmöbel aus Stahl und Edelstahl her. Vor einigen Jahren hat Chefin Susanne Henkel beschlossen, die Geschäftsstrategie zu ändern: Statt immer mehr neue Badeliegen herzustellen, setzt man auf den Erhalt und die Erweiterung des Kundenstammes durch einen umfassenden Kundenservice. Die Möbel für den Außenbereich im farbenfrohen Retro-Look sind auch nach Jahrzehnten hundert Prozent reparaturfähig, recyclebar und werden bei Bedarf überarbeitet oder repariert. Das schont nicht nur die Geldbeutel der Kunden, der Betrieb hat seinen Energieverbrauch seither halbiert und die Abfallerzeugung um neun Zehntel reduziert.

Henkel Liegen

Im Einklang mit der Natur

Klaus und Sieglinde Kessler wollten schon immer nicht nur ein Hotel sein, sondern dem Hauptproblem der Hotellerie, der Verschwendung, entgegenwirken. Für ihr Naturhotel Chesa Valisa trafen sie 2003 die Entscheidung, zu hundert Prozent auf Bio umzustellen: „Unser Anliegen ist es zu zeigen, dass ein Hotel nach ökologischen Grundsätzen zu führen nichts mit Komfortverzicht zu tun hat, sondern nur mit intelligenten Problemlösungen und dass gesunde Ernährung sehr genussreich sein kann.“ Heute ist das mit zwei Lilien ausgezeichnete Haus im Vorarlberger Kleinwalsertal CO2-neutral und erfreut mit strikt biologischer Küche, naturnahem Ambiente sowie herrlichem Yoga- und Spa-Angebot. 2022 plant man übrigens klimapositiv zu sein.

Chesa Valisa

Klimaneutral entspannen

Auch im Drei-Lilien-Resort Schindelbruch, inmitten der wunderbaren Natur des Südharz ist Nachhaltigkeit keine Modeerscheinung. Vor 12 Jahren hat Geschäftsführer Dr. Ritter von Kempski ein Zukunftskonzept entwickelt, um das Hotel in allen Bereichen auf Klimaneutralität umzustellen: Es beinhaltet unter anderem die Reduktion von CO2-Emissionen und die Nutzung und Gewinnung erneuerbarer Energien (etwa durch die eigene Photovoltaikanlage). Beim Bau der neuen Spa-Suiten hat man sich für regionale und nachhaltig agierende Bauunternehmer entschieden, viel Holz und Erdtöne unterstreichen die naturnahe Ausrichtung. Die sehr gute Küche verarbeitet regionale, saisonale und biologische Zutaten, bei Anwendungen im Spa verwendet man ebenso für die Region typische Produkte. Nachhaltigkeit bedeutet für das Team keinen Verzicht, sondern den bewussten Umgang mit den Ressourcen – und der wird auch von den Gästen geschätzt.

Schindelbruch

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So finde ich mein Lieblingshotel

Zum Bräu

Als das Wellness-Onlineportal mit der effektivsten und zielgerichtetsten Filtersuche haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, jeden Urlaubswunsch zu erfüllen. Finden wir gemeinsam Ihr persönliches Lieblingshotel.

Wohin im Wellnessurlaub?

Jeder kennt es. Der nächste Wellnessurlaub steht bevor und damit die Suche nach dem passenden Hotel. Die Anfahrt soll möglichst kurz sein, preislich darf es ein bestimmtes Budget nicht überschreiten, ich wünsche mir eine Außensauna und sehr gute Treatments, eine liebevolle Betreuung für meine Kinder und das alles am besten mitten in der Natur. Auf RELAX Guide finden Sie Ihren Wellnessurlaub nach Maß.

Das Onlineportal mit der effektivsten Hotelsuche

Filter für Hotels, in denen Hunde erlaubt sind, haben viele – eine gezielte Suche für hundefreundliche Hotels nur wir. Dann noch kombiniert mit Naturlage, einer Außensauna und einem Fitnesscenter fürs Herrchen und Yoga und Beauty fürs Frauchen, und das ganze unter 120 Euro – das gibt es nur bei uns. Familien mit Kleinkindern und Babys, die Wert auf ausgezeichnete Gourmetküche legen und einen Ort mit Fernblick sowie Privatsphäre mit maximal 120 Betten suchen, werden bei uns ebenfalls fündig.

Der schnellste Weg zu Ihrem Traumwellnessurlaub

Mit dem RELAX Guide haben Sie nahezu genauso viele Möglichkeiten, das Wunschhotel zu finden, wie es Lilien-Hotels selbst gibt. Für die Hotelsuche nach ganz persönlichen Bedürfnissen gibt es zahlreiche Filtermöglichkeiten. Ausgewählt werden können etwa die Region, der Preis, spezielle Behandlungen, Sportarten, Spezialisierungen wie Fastenkuren oder Adults only, die Lage und die Hotelgröße.

Wenn es schneller gehen soll oder Sie sich einfach inspirieren lassen möchten, finden Sie unter den Inspirationen Hotels zu den beliebtesten Wellnessthemen, wie Gourmet, Skifahren oder Yoga. Spezieller wird es bei den RELAXTipps mit Trends wie Zimmer mit Sauna, Chalets, Baumhaushotels oder Wellness all Inclusive.

Viel Spaß beim Schmökern und Finden Ihres perfekten Lilien-Hotels für einen erholsamen Wellnessurlaub.

Jetzt Traum-Wellnesshotel finden

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Wohlfühlen in der Weinidylle

Jordan's Untermühle

Wo einst eine kleine Mühle mahlte, befindet sich heute das familiengeführte Wein- und Wellnesshotel Jordan’s Untermühle. Es warten ein feines Spa mit Yoga, exzellente Weine und liebenswertes Fachwerk-Flair.

Vielfältiger Weingenuss in Rheinland-Pfalz

Mitten in Deutschlands größtem Weinanbaugebiet liegt das Lilien-Hotel Jordan’s Untermühle. Wiesen und Äcker umgeben das kleine Ensemble aus historischen Fachwerk- und Bruchsteinhäusern und einem modernen Zubau, in dem sich das Spa und Zimmer befinden. Die Weinregion Rheinhessen ist zu etwa einem Fünftel mit Rebstöcken bepflanzt, darunter die Rebsorten Grauburgunder, Riesling und Silvaner. Im Hotel der Familie Jordan erwarten Sie Genussmomente rund um den Wein in der Vinothek, bei wohltuenden Vinotherapie-Behandlungen oder bei Ausflügen in die idyllische Region mit ihren sanften Hügeln, romantischen Weinbergen und malerischen Fachwerk-Städtchen.

Jordan's Untermühle

Eintauchen in die rheinhessische Welt des Weins

Was wäre ein Weinhotel ohne die standesgemäße Vinothek? Im Weinkeller des Hauses findet man eine große Auswahl an rheinhessischen Weinen sowie Flaschen namhafter Winzer aus aller Welt. Am besten genießt man die edlen Tropfen zum Abendmenü auf der Terrasse mit Blick auf den Sonnenuntergang. Wer mehr über die Region und ihre Schätze erfahren möchte, bucht eine Weinprobe im Hotel oder im Weingut oder ist bei einer Weinberg-Rundfahrt auf dem Planwagen dabei. Wir empfehlen die wunderschöne Landschaft mit dem Fahrrad zu erkunden. Direkt vor der Haustüre beginnt ein malerischer Radweg, E-Bikes gibt es im Hotel zur Leihe. Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, spaziert auf den Wanderwegen durch die Weinberge und kleinen Dörfchen, Weingüter erreicht man ebenso fußläufig.

Jordan's Untermühle

Mit Yoga und Vinotherapie entspannen

Zum Entspannen wartet das harmonisch gestaltete Spa mit ganzjährig nutzbarem Außenpool, drei Saunen und einem ausgesprochen schönen Yogaraum. Dort finden im Rahmen des Aktivprogramms täglich Yogaeinheiten mit professionellen Trainern statt, außerdem gibt es regelmäßige Yoga-Retreats mit verschiedenen Schwerpunkten. Doch zurück zum Wein – auch bei den Spa-Treatments hat man sich der rheinhessischen Weingegend verpflichtet: Bei einer Körperbehandlung mit der Vinotherapie genießt man die wohltuende Wirkung von Extrakten aus Weintrauben. Wohl bekomms!

Den kritischen Kommentar zu diesem Wellnesshotel in Rheinland-Pfalz lesen Sie hier: RELAX Guide – Jordan’s Untermühle

Weitere Informationen: Jordan’s Untermühle

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Hoch hinaus mit Aerial-Yoga

Wasnerin

Beim Aerial-Yoga werden Übungen und Entspannungstechniken im hängenden Tuch praktiziert. Das auf Yoga spezialisierte G’sund & Naturhotel Die Wasnerin bietet individuelle Kurse mit Blick auf die majestätische Bergkulisse des Ausseerlands – Glücksgefühle inklusive!

Schweben, loslassen und entspannen im besten Yogahotel Österreichs

Der geomantische Kraftplatz, auf dem sich das Drei-Lilien-Hotel Die Wasnerin befindet, ist für sich schon eine besondere Energiequelle. Feingeister und Ruhesuchende schätzen das familiengeführte Haus am Ortsrand von Bad Aussee für sein inspirierendes Ambiente, die regelmäßigen Lesungen, die sehr gute, naturnahe Küche und den Fokus auf Yoga. Ganz neu im Angebot ist Aerial-Yoga, eine moderne Yoga-Praxis, bei der man im hängenden Tuch gelenkschonende und sanfte Bewegungen ausführt, die ein Gefühl von Leichtigkeit und Geborgenheit wecken. Besonders spürbar wird das Empfinden von Freiheit auf der Dachterrasse mit Blick auf das beeindruckende Dachsteinmassiv.

Wasnerin

Der Weg zu Ihrer inneren Mitte

Die Kombination aus Yoga und Akrobatik im schwebenden Tuch ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet, mitzubringen ist lediglich bequeme Kleidung. Im Yogaraum oder Outdoor auf der Dachterrasse finden im Rahmen des Aktivprogramms regelmäßig Kurse mit zertifizierten Yoga-Trainerinnen statt. Die Einheiten werden individuell an die Gruppe angepasst – praktiziert werden sowohl kraftvolles Yoga, als auch entspannende Asanas. Darüber hinaus können auch private Einheiten alleine oder zu zweit gebucht werden, auch zu einem speziellen Thema wie Partnerschaft oder Freundschaft. Das Gefühl der absoluten Freiheit und Geborgenheit wird zu einem verbindenden und vertrauensfördernden Erlebnis, bei dem man lernen kann, sich gänzlich fallen zu lassen.

Dem Alltag entfliehen

Wer sich aus den Fängen des Alltags befreien möchte, findet in der geschichtsträchtigen Wasnerin größtmögliche Erholung. Neben Yoga wird ein Wellnessbereich mit einem ganzjährig nutzbaren Außenpool und einer Sauna auf der Dachterrasse geboten, außerdem gibt es geführte Wanderungen, Detox-Kuren, zwei Bibliotheken sowie Yoga-Retreats. Für einen erholsamen Schlaf empfehlen wir die neu gestalteten Suiten im Stammhaus mit metallfreien Betten, verschiedenen Pölstern und Sleep-well-Korb mit beruhigenden Goodies – auch eine strahlenfreie „Offline-Suite“ ist zu haben. Unser Tipp: Schlafen unter freiem Himmel im „Glamping Loft“.

Wasnerin

Den kritischen Kommentar zu diesem Wellnesshotel in der Steiermark lesen Sie hier: RELAX Guide – Wasnerin G’sund & Natur ****s

Weitere Informationen: Wasnerin G’sund & Natur ****s

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Italiens schönste Versuchung

Der hügelige Landstrich rund um Florenz hat die Renaissance hervorgebracht und den besten Rotwein Italiens. Die Toskana ist eine Verführung zu schönen Tagen und zu großartigen Urlaubsrefugien. Ein Besuch in drei toskanischen Traumhotels. Von Karl Riffert

Die Schätze der Toskana

Die Toskana hat eine magische Anziehungskraft: für Weinliebhaber, die es zur Heimat des Chianti Classico oder des berühmten Brunello di Montalcino zieht, für Gourmets, die die köstliche toskanische Cucina contadina (wörtlich: Bauernküche) genießen wollen, und natürlich für Kunstliebhaber, die von der Schönheit florentinischer Kunstschätze überwältigt werden. Und dann gibt es noch die vielen betuchten Deutschen, Amerikaner, Russen und Briten, die mit dem nötigen Kleingeld in der Tasche in „Chiantishire“ gerne zum Notar pilgern, um sich ein Häuschen, einen Weingarten oder eine Burg zu kaufen. Das Ehepaar Sandy und David Burden aus Florida zum Beispiel entdeckte 2005 auf einem Hügel zwischen Weinreben und Olivenbäumen im Val d’Elsa, eine gute halbe Autostunde von Siena entfernt, das Castello di Casole: eine prächtige Burg auf einem Hügel, deren Grundsteine vor tausend Jahren gelegt wurden, dazu ein kleiner Weiler inmitten eines der größten privaten Grundstücke Italiens. Die 1.700 Hektar Land, also 1,7 Millionen Quadratmeter, gehörten früher dem Bruder des berühmten italienischen Filmemachers Luchino Visconti, ein Kultregisseur und Salonsozialist aus reichem adligen Haus. Die Burdens, im Hauptberuf Immobilienentwickler, erwarben das toskanische Juwel und restaurierten es sieben Jahre lang, ehe sie es an Hotelprofis verkauften.

Die Visconti-Bar mit Terrasse. Hier feierte Regisseur Luchino Visconti mit Stars wie Romy Schneider oder Burt Lancaster.

Castello di Casole: Filmstars und der schönste Mann der Welt

Und so bringt mich jetzt eine elegante Mercedes-Limousine mit Chauffeur vom Flughafen Florenz zum neuesten italienischen Ableger der Ultraluxus-Hotelkette Belmond. Die Fahrt dauert eine knappe Stunde und führt schließlich auf einer von herrlichen Zypressen gesäumten kleinen Straße den Hügel hinauf zum Castello. Dort wird der Gast mit einem Glas Prosecco erwartet und in eine der Suiten geführt, die im eleganten Landhausstil mit hochwertigen Matratzen, maßgefertigter Bettwäsche und freistehenden, eleganten Badewannen aufwarten. Belmond hat die Renovierung der Burdens noch einmal mit viel Geld verfeinert. Zum Beispiel erfreut jetzt ein riesiger beheizter Infinity-Pool mit teuren Mosaiksteinen von Edelausstatter Bisazza die Gäste. Aus dem alten Weinkeller machte man ein luxuriöses Spa, wo man so lange mit Trauben- und Olivenöl massiert wird, dass man freiwillig nicht mehr gehen will. Und wer es lieber modern hat und gerne auf 90 Quadratmetern mit eigener Terrasse wohnt, findet neun neue Oliveto-Suiten auf dem Schlosshügel, die vom Mailän- der Architekten Alessandro Mendini entworfen wurden.

Ich ziehe aber meine Turmsuite vor, von der man weit in die toskanische Landschaft blicken kann. Alle touristischen Höhepunkte der Toskana sind vom Castello aus mit dem Auto innerhalb von 30 bis 60 Minuten erreichbar: Florenz, Siena, Volterra, das berühmte Turmstädtchen St. Gimignano und auch ein kleines Dörfchen namens Montalcino, von dem es heißt, dort mache man den besten Rotwein Italiens: den Brunello di Montalcino. Der Brunello wird zu 100 Prozent aus den für die Toskana typischen Sangiovese-Trauben gemacht, allerdings nur solchen, die auf den Böden rund um Montalcino wachsen. Auch der berühmte toskanische Chianti Classico basiert zu 80 Prozent auf feinen Sangiovese-Reben.

In der Visconti Bar des Castello di Casole versuche ich schließlich ein verwegenes Experiment mit den beiden Diven des italienischen Rotweins. Was schmeckt besser: der toskanische Brunello oder die nicht minder berühmte Konkurrenz aus dem Piemont, der Barolo aus der Nebbiolo-Traube. So eine beinharte Recherche mit Top-Jahrgängen verführt zum Träumen an diesem besonderen Ort. Hier saßen einst Filmstars wie Romy Schneider, Sophia Loren oder Burt Lancaster. Und Regisseur Luchino Visconti feierte auf dem Schloss märchenhafte Feste, übrigens auch mit seinem letzten Lebensgefährten, dem Salzburger Helmut Berger, der in den 60er-Jahren als schönster Mann der Welt galt. Was den Wein betrifft, konnte ich mich übrigens nicht entscheiden. Barolo oder Brunello, das erfordert mehr Recherche, die ich auf meine nächste Station verschiebe: Florenz, die Wiege der Renaissance.

Castello di Casole im Herzen der Toskana. Der einstige Herrschaftssitz der Viscontis ist jetzt ein wunderbares Fünfsternehotel der Luxuskette Belmond.

Florenz: Wie skrupellose Banker und die Pest der Schönheit und Lebenslust zum Sieg verhalfen

Das Erste, was man sich in dieser herrlichen Stadt anschauen sollte, ist ein Mann, der nackt fünf Tonnen wiegt. Das Zweite ist ein ehemaliges Kloster auf den Hügeln von Fiesole, wo einem die Stadt zu Füßen liegt, aber dazu kommen wir gleich. Die meisten Touristen begegnen der weltberühmten David-Figur auf der Piazza della Signoria vor dem Palazzo Vecchio. Eigentlich ein Irrtum, denn es gibt nicht nur „fake news“, sondern auch „fake statues“. Der echte David steht zum Schutz vor der Witterung und den noch gefährlicheren Touristen in der Galleria dell’Accademia. Der echte David ist tatsächlich ein Wunder. Man stelle sich vor: ein tonnenschwerer, quadratischer Block aus hartem Carrara-Marmor, 5,5 Meter hoch, und die Aufgabe, daraus einen riesigen, nackten Mann zu schlagen von gottgleicher Schönheit. Ein falscher Hammerschlag und alles könnte vergeblich gewesen sein. Michelangelo Buonarroti übernahm 1501 diese Aufgabe, hämmerte drei Jahre lang wie ein Besessener vor sich hin, und am Ende entstand das Ideal des modernen Menschen: schön, selbstbewusst, sinnenfreudig, ein Wesen, das nicht so sehr auf das Jenseits hofft, sondern das Leben vor dem Tod genießen will. Der Geist der Renaissance eben. „Ich sah den Engel im Marmor und habe gemeißelt, bis ich ihn befreit hatte“, notierte Michelangelo in seinem Tagebuch.

Doch am Anfang dieses Aufbruchs stand ein anderer. Es war ein skrupelloser, aber kunstfreudiger Banker, der im 15. Jahrhundert als einer der reichsten Männer der Welt galt: Cosimo Medici. Man schätzt, dass er auf heutige Verhältnisse umgerechnet rund eine Viertelmilliarde Euro für Kunst und Architektur ausgegeben hat. Cosimo war die finanzielle Trägerrakete der Renaissance. Der Medici-Clan, familiär weit verstreut in Europa, hatte den Travellerscheck erfunden, verlieh Geld an Kaiser, Könige und Päpste, war steinreich geworden und kontrollierte auch das politische Geschehen in Florenz. Aber es war nicht nur Geld, das die Kunst, die Architektur, die Wissenschaften beflügelte, sondern auch der Zeitgeist. Die Pest, die in Florenz schrecklich gewütet und 80 Prozent der Einwohner dahingerafft hatte, führte zur Konzentration von Vermögen auf die Überlebenden. Und weil die Pest über lange Zeit eine ständige Bedrohung bleiben sollte, wollte man das kurze Leben genießen. Die Reichen investierten in Schönheit und Genuss, in Paläste und Kunst, aber auch als Rückversicherung für ihr Seelenheil in Gottgefälliges. Das Motto: Think big! So entstand in Florenz die Kathedrale Santa Maria del Fiore, zur Zeit Cosimos im 15. Jahrhundert die größte Kirche der Welt, deren Kirchenschiff bis zu 30.000 Menschen fassen kann.

Auch die reiche Florentiner Familie Davanzati investierte nicht nur in Lebensfreude, sondern auch in gute Karten für das Jüngste Gericht. 1411 schenkte man dem Franziskanerorden ein Stück Land an den Hängen der Fiesole-Hügel vor Florenz und die Mittel für einen Klosterbau. 200 Jahre später waren die Davanzatis immer noch steinreich und ließen das
Kloster prächtig renovieren mit einer Fassade, die auf Zeichnungen von Michelangelo basiert, und zahlreichen Kunstwerken wie etwa einem großen Wandfresko des Letzten Abendmahls von Ferrucci, das seit 1642 im ehemaligen Refektorium des Klosters zu sehen ist. Dieses Kloster ist heute eine Luxusherberge mit Aussicht und wartet jetzt auf mich.

Die Piazza della Signoria in Florenz. Sie ist das Herz der Stadt mit dem berühmten Palazzo Vecchio und einer Kopie der beeindruckenden David-Statue von Michelangelo. Im Sommer herrscht hier pulsierendes Touristenleben. Italien zum Verlieben.

Belmond Villa San Michele: ein Kloster für James Bond

Schon die Auffahrt zur Villa San Michele fühlt sich ein wenig an wie ein Abenteuer in einem James-Bond-Film. Das Fünfsternehotel, das vom Luxusspezialisten Belmond geführt wird, der mittlerweile zum Imperium von LVMH (Louis Vuitton Moët Hennessy) gehört, ist ein wunderbares Refugium, ein Mix aus modernem Luxus und einer Zeitreise in die Renaissance. Wer hier an einem warmen Sommerabend in den Arkaden des Restaurants La Loggia sitzt und auf das nächtlich glitzernde Florenz schaut, kann sich tatsächlich wie James Bond fühlen. Die Küche ist große italienische Oper: tyrrhenischer Hummer mit Wildfenchel und dünn geschnittenem Chianina-Rindfleisch zum Beispiel. Chianina-Rinder sind übrigens die älteste Rinderrasse Italiens und wurden schon vor 2.300 Jahren von den Etruskern gezüchtet, die einst in Fiesole das Urflorenz gegründet hatten.

Jetzt kommen mein Glas Barolo und das Glas Brunello für den ultimativen Weintest. Die Historie von Florenz kennt man übrigens deshalb so genau, weil Niccolò Machiavelli sie 1520 im Auftrag der Medici aufgeschrieben hat. Aus der Geschichte der Antike und jener von Florenz zog der schlaue Machiavelli den Schluss, dass sich Geschichte wiederhole und die Menschen einem kalkulierbaren Mechanismus folgten. Ob er recht hat? Ich bin mir da nicht so sicher, wie ich auch bei der Barolo-Brunello-Frage noch immer unschlüssig bin. Bei wirklich guten Hotels geht es nicht ums Bett und die Verpflegung, sondern um eine perfekte, detailreiche Theaterinszenierung. „In einem guten Hotel“, schrieb Bert Brecht völlig zu Recht, „kann man leben wie in einem Roman.“ Es sind Details, die zählen, ein natürliches Lächeln, eine gefühlte Großzügigkeit, Personal, das nicht jedes Jahr wechselt, die Qualität der Küche, der Geruch im Hotelzimmer oder im Lift. Und ein guter Concierge, der Außergewöhnliches organisieren kann, und wir meinen hier nicht langbeinige Damen auf Highheels. Für die Gäste der Villa San Michele werden zum Beispiel exklusive Führungen in den größten Privatgarten Europas innerhalb einer Innenstadt organisiert. Er liegt, sieben Hektar groß, mitten in Florenz am südlichen Ufer des Arno in der Nähe der Porta Romana. Eine versteckte und von den Massen verschonte Schönheit hinter hohen Mauern.

Die Villa San Michele in Fiesole hoch über Florenz, der Geburtsstätte der Renaissance. Das ehemalige Franziskanerkloster ist heute eines der schönsten Hotels Italiens. Von den Tischen des Gourmetrestaurants La Loggia aus kann man abends auf die Lichter der Stadt blicken und dabei köstlichen tyrrhenischen Hummer genießen. Und wenn man mit dem gratis Shuttlebus von den Wundern der Stadt zurückkehrt, werden Pool und Garten zu einer herrlichen Oase der Ruhe. Selbstverständlich mit aufmerksamer Bedienung. Mit 45 Zimmern und 25 Suiten hält sich auch die Zahl der Gäste in Grenzen.

Giardino Torrigiani: der geheime und größte private Stadtgarten Europas

Tatsächlich empfängt mich am nächsten Morgen ein echter florentinischer Adeliger: Marchese Vieri Torrigiani Malaspina ist ein Mann, den man gleich mögen muss. Rote Hose, gelbes Hemd, blaues Sakko, weißer Bart und eine Riesenportion Enthusiasmus für sein Pflanzenreich, das im 16. Jahrhundert als botanischer Garten entstand und im 19. Jahrhundert kräftig erweitert wurde. „Damals hat man das natürlich nach der englischen Mode gemacht, also romantisch und mit vielen Follies, vielen Narreteien, wie zum Beispiel einem sinnlosen Turm“, erzählt der Marchese. Einer seiner Lieblinge ist ein 400 Jahre alter Ginkgobaum. Ginkgos können tausend Jahre alt werden und sind so zäh, dass ein Exemplar sogar den Atombombenabwurf über Hiroshima überlebte. Für Goethe war das Ginkgoblatt, das im Frühling noch eine Kerbe hat und im Herbst zusammengewachsen ist, das Symbol für Liebende. „Mein Vorfahr wollte einen unendlichen Garten“, erzählt Marchese Torrigiani, „und deshalb hat der Architekt Luigi de Cambray Digny damals künstliche Hügel angelegt, um die dahinterliegenden Mauern und Häuser zu verstecken.“ Eine solche Schönheit zu erhalten ist übrigens nicht einfach. Der herrliche Park gehört heute dem Marchese, seiner Schwester und seinem Cousin, mit Partnern und Kindern insgesamt 32 Familienmitglieder. Nicht nur die Kosten für die ständige Pflege eines solchen Besitzes, sondern auch hohe Erbschafts- und Vermögenssteuern sind eine ständige Herausforderung. Deshalb werden die Villa und der Park auch für Fotoshootings, Feste und eben private Führungen geöffnet. Glück gehabt also.

Marchese Vieri Torrigiani vor der magischen Pforte, die in ein von außen unsichtbares Paradies mitten in Florenz führt. Die Familie der Torrigianis besitzt den größten Privatgarten innerhalb von Stadtgrenzen in Europa.

Besuch bei Stefano Ricci: eine Krawatte für 60.000 Euro

Florenz wird nicht nur wegen seiner zahllosen Kunstschätze, Kirchen, Paläste und Museen wie der Uffizien besucht, sondern natürlich auch wegen der vielen Edelboutiquen, die man hier findet. Und manch ein edles Stück wird auch hier produziert.
Nur einen Steinwurf entfernt von meinem schönen Fünfsternekloster, der Villa San Michele, in Fiesole hat zum Beispiel ein gewisser Stefano Ricci seine Luxuszelte aufgeschlagen. Und von Zeit zu Zeit dürfen Gäste der Villa Michele sie auch besuchen, sehr limitiert freilich. Ricci, der mit seiner Frau Claudia 1972 in der Via dei Niccoli in der Innenstadt von Florenz klein begonnen hatte, wurde von der New York Times als „ein Schneider für die obersten 0,001 Prozent der Weltbevölkerung“ bezeichnet. Heute wird das Unternehmen, das von Miami bis New Delhi 60 eigene Boutiquen besitzt, von den Söhnen der Gründer geführt. Filippo Ricci fungiert als Kreativdirektor, und Niccolò Ricci führt den Laden. Tatsächlich zeigt mir der Firmenchef bald eine schöne Krawatte, die ich dann aber doch nicht kaufe. Sie ist mit 100 Diamanten bestückt und kostet 60.000 Euro.

Mich begeistert mehr das Büro von Signore Ricci, das voller ausgestopfter Großtiere ist, die er selbst geschossen hat. Die darf man aber nicht fotografieren, und ich habe sie auch nicht erwähnt, denn so was kann heute dem Geschäft schaden. Praktischerweise hat Herr Ricci gleich neben seinem Büro eine kleine Sammlung seiner Lieblingsautos, während einen Stock tiefer kunstfertige Schneiderinnen und Handwerker emsig Luxusware für Milliardäre produzieren. Statt der Krawatte hätte ich lieber ein Auto von Herrn Ricci mitgenommen, zum Beispiel einen Aston Martin DB4, den vorher Julia Roberts fuhr, oder einen herrlichen Jaguar E-Type.

Stefano Ricci, der Schneider für die obersten 0,001 Prozent der Weltbevölkerung, mit einem seiner Oldtimer gleich neben seinem Büro. Gäste der Villa San Michele dürfen das Luxusgüter-Imperium zuweilen besuchen.

Terme di Saturnia: Mach es wie die Etrusker!

Auch ein Besuch in der Villa Michele hat einmal ein Ende, und ich mache mich auf den Weg, um etwas zu tun, das schon die Urväter der Toskana, die Etrusker, vor über zwei Jahrtausenden machten. Sie hockten gerne entspannt im warmen Wasser der Toskana, obwohl es etwas nach Hölle riecht, nach Schwefel also. Ich bin in den Terme di Saturnia gelandet. Sie sind seit 3.000 Jahren die berühmteste Thermalquelle Italiens, auch wenn es damals Italien noch gar nicht gab. Das Wasser sickert an den Hängen des Monte Amiata tief in die Erde, sucht sich einen Weg durch Mikrospalten im Gestein und kommt 40 Jahre später wieder hoch, mit einer Fließgeschwindigkeit von 500 Litern pro Sekunde und 37,5 Grad warm. Wie gut, dass gerade an dieser Stelle, zwei Kilometer vom mittelalterlichen Dorf Saturnia entfernt, ein Fünfsterne-Luxushotel steht. Das Thermenresort liegt im südlichen Teil der Toskana, der Maremma also, und hat ein besonderes Flair. Vielleicht weil es aus malerischen Travertin-Steinen gebaut ist. Es gibt einen 18-Loch-Golfplatz und feinen Luxus in den Zimmern, schließlich gehört das Haus zu den Leading Hotels of the World. Gourmets werden im Michelin-Hauben-gekrönten All’Acquacotta-Restaurant verwöhnt, zum Beispiel mit Risotto mit Zitrone, Kapern und einem Flusskrebs-Carpaccio. Das Öl dafür kommt aus der preisgekrönten nahen Olivenölproduktion La Maliosa von Antonella Manuli, einer Italienerin, die in Kalifornien Business studiert hat.

Ich mache es jetzt aber genauso wie die Etrusker tausend Jahre vor mir: Ich plätschere im warmen Thermalwasser der Terme di Saturnia, schaue auf die malerischen Hügel der Toskana und bin ganz zufrieden, denn die Toskana ist einfach wunderschön, und außerdem habe ich mein Barolo-Brunello-Rätsel gerade gelöst. Welcher Wein nun besser schmeckt? Sage ich nicht, das müssen Sie selbst herausfinden, und zwar am besten in der Toskana.

In der südlichen Toskana, der Maremma, liegen vor den Toren eines mittelalterlichen Dorfes die berühmten Terme di Saturnia. Sie gehören zu Recht zur Gruppe der Leading Hotels of the World. Das angenehm warme Thermalwasser erfreut Badegenießer schon seit über 2.000 Jahren.


Infos und Preise:

Castello di Casole: Richtpreis DZ inkl. Frühstück ab rund 700 Euro, www.belmond.com

Belmond Villa San Michele: DZ inkl. Frühstück und gratis Shuttle in die Innenstadt ab rund 650 Euro, www.belmond.com

Terme di Saturnia: DZ inkl. Frühstück ab rund 400 Euro, www.termedisaturnia.it/de

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Barfußluxus und fliegende Kellner

Für alle Thailand-Fans, die einfach nach dem Besten suchen: Unsere beiden Lieblingshotels in der Fünfstern-Liga in Bangkok und am Meer sind das Okura Prestige mit dem coolsten Pool der Welt und das Barfuß-Luxusresort Soneva Kiri auf der Insel Koh Kood. Von Karl Riffert

Im besten Hotel Bangkoks

Jeden Morgen macht der holländische Hotelmanager Niek Hammer eine seltsame Reise. Er fährt durch den Bangkoker Bezirk Pathum Wan, was so viel heißt wie „Land beim Tempel am Lotuswald“. Die vielen Lotusblüten von einst sind freilich lange schon verschwunden. Auch wenn Bangkoks größte Grünfläche, der Lumpini Park, hier zu finden ist, so ist Pathum Wan heute eine der feinsten Business-Adressen der Stadt. Hier entstanden die erste Universität, die erste Bibliothek und das erste Einkaufszentrum Bangkoks. Das Ziel von Mr. Hammer, dessen Name an einen Action-Helden denken lässt, ist ein wundersamer Lift. Im Erdgeschoß ist man noch im lauten, quirligen Bangkok, dann drückt man die Taste für den 24. Stock, die Tür öffnet sich leise, und man steht plötzlich in Japan. Eine Dame in Geisha-Kleidung verbeugt sich höflich. Alles sieht einfach und puristisch aus, ist aber verschwenderisch teuer. Eine andere Welt, und der Lärm und die Hektik der Sechs-Millionen-Stadt bleiben draußen. Aber zurück zu Niek Hammer. Der 43-jährige Holländer und Vater von drei Kindern, der zuvor schon in Amsterdam und Macau Luxushotels geführt hat, managt das derzeit beste Hotel Bangkoks, das Okura Prestige Hotel. Keine leichte Aufgabe, denn es gibt in Bangkok eine Menge guter Hotels.

Das Okura Prestige Hotel hat nicht nur den spektakulären Pool an der Außenwand, sondern auch ein beeindruckendes Terrassenrestaurat „Up & Above“.

Einer der spektakulärsten Pools der Welt

Das Okura Prestige Hotel liegt an der Kreuzung der Wireless Road, die man in Bangkok wegen der vielen ausländischen Botschaften auch Embassy Row nennt, und der Ploenchit Road, über die wiederum Bangkoks berühmter Skytrain rollt. Gleich gegenüber befindet sich das architektonisch und auch sonst spektakuläre Central Embassy, Thailands luxuriöseste Shoppingmall. Das Okura erstreckt sich vom 23. bis zum 34. Stock. Weltweit hat es wegen seines spektakulären, 25 Meter langen und beheizten Infinitypools an der Außenwand des Hochhauses im 25. Stock Furore gemacht. Tatsächlich schwimmt man selten so spektakulär zwischen Himmel und Erde wie hier. So kühn ragt der wie angeklebt scheinende Wunderpool ins Nichts.

Aber das Okura Prestige auf das luftige Schwimmbecken zu reduzieren wäre ganz falsch. Man kann in diesem zu den Leading Hotels of the World zählenden Haus auch kulinarisch im siebten Himmel schweben. Es gibt drei Restaurants. Das Up & Above steht für den schnellen Hunger und für eines der besten Sonntagsbrunch-Angebote der Stadt, vor allem, wenn man Seafood liebt – insbesondere kanadischen Hummer – und wenn man von französischer Gänseleber nicht genug bekommen kann. Das Yamazoto offeriert feine japanische Küche, und dann wäre da noch das Gourmetrestaurant Elements, wo man sowohl innen als auch auf der Terrasse im Freien schwer definierbare Köstlichkeiten genießen kann. Chef im Elements ist Hans Zahner, ein Franzose mit deutschem Namen, der unter anderem im Four Seasons und im Plaza Athénée in Paris arbeitete und 2015 nach Asien ins Nobelrestaurant Sir Elly’s im Peninsula Shanghai kam. Mit seiner französischen Küche mit asiatischem Einschlag erkochte sich Zahner im Okura eine Michelin-Stern. Das thailändische Tatler-Magazin wählte das Elements sogar mehrmals zum besten Restaurant Thailands.

Die Club-Lounge bietet einen herrlichen Ausblick über die Dächer Bangkoks.

Mit Liebe zum Detail

Bangkok, die angebliche Stadt der Engel, ist faszinierend vielschichtig und berauschend und irgendwie genauso wie die verführerische Thai-Küche, die man an jeder Straßenecke für wenig Geld bekommt und die westliche Gaumen wie ein Hurrikan überfällt: sehr scharf, süß, sauer und salzig zugleich. Aber wohin auch immer man sich treiben lässt, zum Königspalast oder zum legendären Jim-Thompson-Haus, zu einer Bootsfahrt auf den Klongs oder durch die engen Gassen von Chinatown, irgendwann wird man müde und freut sich auf ein schönes Hotelzimmer. Im Okura Prestige misst das kleinste 45 Quadratmeter, das größte, die Imperial Suite, 302 Quadratmeter. Sherlock Holmes pflegte zu Dr. Watson zu sagen: Traue niemals dem allgemeinen Eindruck, achte immer auf Details. Das gilt ganz besonders für Hotels. Die Zimmer hier riechen gut und strahlen einen fernöstlichen Zauber aus, im Marmorbad findet man eine Wanne und eine große Dusche und eine japanische High-Tech-Toilette. Es gibt westliche Morgenmäntel, aber auch japanische, mit denen man aussieht wie Tom Cruise in „The Last Samurai“. Die alkoholfreien Drinks in der Minibar sind gratis wie auch Video on Demand, und abends wird man mit kleinen Naschereien und zauberhaften Papier-Origamis verwöhnt. Durchs riesige Fenster glitzern nachts die Lichter der Großstadt wie eine Verheißung, die man allerdings per Knopfdruck mit automatischen Vorhängen wegblenden kann. Keine schlechte Idee vielleicht, denn morgen warten neue Abenteuer.

Aus dem einfachsten Zimmer in der Deluxe-Kategorie hat man einen grandiosen Ausblick auf die Skyline.


Die Privatmaschine wartet schon

Bangkok ist spannend, aber uns lockt ein Traumurlaub unter Palmen, und der beginnt am Don-Mueang-Flughafen im Norden Bangkoks, wo schon eine achtsitzige Cessna Grand Caravan und zwei Piloten auf uns warten. Wir sind nur eine Handvoll Passagiere, die „Lucky Few“, die nun 80 Minuten lang über das strahlend blaue Meer des Golfs von Thailand zu einer Trauminsel nahe der kambodschanischen Grenze fliegen werden. Die Insel heißt Koh Kood und ist die viertgrößte Thailands. Nur 5.000 Menschen leben auf dem kleinen Eiland, auf dem es weder eine Stadt noch große Hotelkästen gibt, dafür aber Traumstrände, Wasserfälle und einen üppigen Dschungel. Man landet auf einer sehr kurzen, privaten Landebahn auf einem winzigen Neben-Inselchen namens Mai Si und hofft, dass die 760 Meter holprige Rollbahn reichen werden, denn am anderen Ende winkt schon das Meer. Eine kleine Hütte ist das Flughafengebäude, ein Golfbuggy bringt die verwöhnten Ankömmlinge im Dschungelparadies zu einer kleinen, weißen Yacht, und bald schon ist man zuhause in einer der 36 Villen mit Private-Pool und Meerblick.

Es gibt ja diesen Zauber des Anfangs, und diese Landung ist schon ein großartiger Moment. Man darf sich wie ein britischer Lord fühlen, der in einem Thailand wie vor 30 Jahren ankommt. Es wartet auch schon ein Butler, der hier Mr. Friday genannt wird, weil sich die meisten Ankömmlinge echte thailändische Namen nicht merken können. In unserem Fall ist es eine lächelnde Miss Friday, die vieles weiß, zum Beispiel auch, dass die kleine Landebahn auch für Ausflüge zu einem Weltwunder genützt werden kann. Angkor Wat, die größte Tempelanlage der Welt, ist von hier nur 235 Kilometer entfernt, ein Katzensprung für privilegierte Jetsetter mit Privatmaschine. Der Flug vom Traumstrand unter Palmen zu den magischen Tempeln in Angkor ist für 650 Dollar zu haben.

Beeindruckende Anreise zum Soneva Kiri Resort mit einer Cessna Grand Caravan. Die Gäste landen auf einer privaten Rollbahn auf einer Mini-Insel. Der Traumurlaub unter Palmen kann beginnen.

No news, no shoes

Wir sind in einem der besten Strandresorts Asiens und einem der ungewöhnlichsten. Wenn man im Soneva Kiri keine Lust auf ein normales Frühstück in der eigenen Villa oder im Restaurant hat, kann man sich in einer ovalen, an starken Seilen befestigten „Nussschale“ samt feinem Gedeck zu den Baumwipfeln hochziehen lassen. Kaum ist man oben, rauscht ein auf einem Drahtseil befestigter „fliegender“ Kellner vorbei und serviert ein feines Frühstück ganz nach Gusto. Den Spiderman-Kellner hat man sich aus dem Film „Matrix“ abgeschaut. Abends kann man in einer tropischen Dschungellichtung auf einer großen Leinwand unter Sternenhimmel „Cinema Paradiso“ erleben. Und was den Sternenhimmel betrifft, es gibt auch ein eigenes High-Tech-Observatorium, und wenn man will, kommt das Universum zum Greifen nah.

Treepod Dining nennt sich ein besonderes Erlebnis auf Soneva Kiri: Man wird in einer Bambus-Kapsel zu tropischen Baumwipfeln hochgezogen, die Kellner schweben vogelgleich an einem Drahtseil herbei.

Intelligenter Barfußluxus

Aber natürlich sind es die Badefreuden, die uns in ein tropisches Resort ziehen. Zum Resort gehört exklusiv einer der schönsten Strände der Welt, der North Beach. Und auch die harte Währung jedes wirklichen Luxusresorts – Privatsphäre und Platz – stimmt: Die kleinste Villa misst 270 Quadratmeter, die größte über 1.000, immer gibt es einen schönen Private-Pool, und immer ist man in seiner Villa auf Zeit diskret vor fremden Blicken geschützt.

Was es nicht gibt, sind goldene Wasserhähne und Zeitungen, die morgens an der Tür hängen. Das Soneva Kiri soll so etwas wie ein 100-Millionen-Dollar-Fünfsterne-Robinson-Crusoe-Resort sein, wo eine kleine Schar wohlhabender Gäste „intelligenten Barfußluxus“ zelebriert. Nachhaltig, natürlich, umweltbewusst: Kein abgefülltes Wässerchen aus Frankreich oder von den Fidschi-Inseln kommt auf den Tisch, dafür aber Biogemüse aus der Resort-eigenen Gärtnerei. Und wenn man schon nicht zu Fuß geht, darf man mit flinken Elektro-Golfbuggys durch den Dschungel brausen, das macht echt Spaß. Besser freilich, man geht gleich zu Fuß, und zwar ohne Schuhe. Denn Barfußluxus ist die Devise. „Ich hasse es, wenn ich in tropischen Ländern auf kalten Steinfußböden in Lederschuhen frühstücken muss“, sagt Sonu Shivdasani lächelnd. Wir treffen den asketisch wirkenden Soneva-Gründer am frühen Abend bei einem Tässchen grünem Tee. Und während die Sonne im Meer hollywoodreif untergeht, erfahren wir, wie ein partyversessener Oxford-Student, der sich in ein schwedisches Vogue-Model verliebte, zu einem Star in der globalen Luxushotellerie wurde.

Restaurant mit Aussicht: Das „View“ verspricht nicht zu viel und offeriert europäische Küche mit asiatischem Touch. Rechts: Das Schlafzimmer in einer Private Villa mit Blick auf den Golf von Thailand.

Eine Schwedin veränderte sein ganzes Leben

Der heute 55-jährige Brite mit indischer Abstammung kommt aus reichem Haus und studierte an Top-Adressen der britischen Oberschicht: in Eton, im Schweizer Elite-Internat Le Rosey, das als die teuerste Schule der Schweiz gilt (130.000 Franken pro Schuljahr), und im berühmten Oxford. Die Shivdasanis betreiben ein multinationales großes Handelshaus und besitzen Beteiligungen an Brauereien, Weingütern, Teeplantagen im indischen Nilgiri und sogar eine riesige Farm in Afrika. Der Vater starb, als Sonu 13 war, und seine Studienwahl in Oxford ließ auf keine Karriere als erfolgreicher Kaufmann schließen. Englische Literatur ist nicht unbedingt das Wunschfach von Unternehmereltern. Und auch Sonus Lotterleben als reicher Sprössling – er liebte Partys und kaufte zum Beispiel nur zum Spaß ein Feuerwehrauto, um seine Freunde in Oxford zu beeindrucken – machte der Familie Sorgen. Nach dem Studium musste er allerdings in der von der Mutter geführten eigenen Firma das Handwerk von der Pieke auf drei Jahre lang erlernen.

Schließlich schlug die Liebe ein wie ein Blitz. 1988 lernte der junge Mann bei einem Grand-Prix-Rennen in Monte Carlo das damals berühmte Model Eva Malmström kennen. Die grünbewegte Schwedin träumte von einem Fünfsterne-Ökoresort. „Als Eva und ich heirateten, nutzten wir unseren Honeymoon dazu, uns Luxushotels auf der ganzen Welt anzuschauen“, erinnert sich Sonu Shivdasani. Inspiriert von der künftigen Konkurrenz gründeten die beiden nach mehreren vergeblichen Anläufen ihr erstes Resort auf den Malediven und nannten es „Soneva Fushi“. Es war eine schwierige Geburt, denn die maledivische Regierung wollte zu jener Zeit keinen Luxustourismus, sondern möglichst viele Touristen auf einer Insel und dazu Verträge mit europäischen Massentourismus-Veranstaltern. Erst einmal verheiratet, überließ Sonu die Führung des elterlichen Betriebs seinem älteren Bruder und begann, unter dem Namen „Six Senses“ und mit fremdem Kapital ein Resort nach dem anderen zu eröffnen. 2012 verkaufte er seine Kette mit 26 Resorts um kolportierte 175 Millionen Dollar an Finanzhaie von Pegasus Capital. Der amerikanische Hedgefund hat sich übrigens acht Jahre später wieder von Six Senses getrennt: für 300 Millionen Dollar. Sonu und seine Frau Eva machten hingegen mit genügend Kapital ausgestattet und unter dem aus beider Vornamen hergeleiteten Firmennamen Soneva weiter. Heute besitzt das Paar drei Resorts. Eines davon ist eben das Soneva Kiri auf Koh Kood, das von dem jungen Schweden Elias Pertoft gemanagt wird.

Zeit eigentlich, den schönen Private-Pool in der Villa zu nutzen und ein wenig mit unserer jungen Butlerin zu plaudern. „Friday“ stammt aus einem Dorf auf Koh Kood und heißt in Wirklichkeit Nisarat Kaphon. Nisarat bedeutet auf Deutsch „Geschenk“, und sie ist tatsächlich die beste Betreuerin, die man sich vorstellen kann. Ihr berühmtester Gast war bislang der US-Schauspieler Woody Harrelson. Wie verhalten sich verschiedene Nationalitäten in einem Barfuß-Luxusresort, möchte ich wissen. „Europäer wollen immer selbst entscheiden“, sagt Nisarat lachend, „und Inder brauchen ständig etwas. Araber möchten am liebsten ihre Villa umhüllen. Am einfachsten ist es mit den Chinesen: Die machen, was man ihnen sagt.“ Wenn das so ist, wollen wir sogleich selbst entscheiden. Morgen fahren wir zum nahen Yai-Kee-Wasserfall, wo man auch schwimmen kann, und abends werden wir im Freiluftrestaurant „The View“ sehnsuchtsvoll aufs Meer schauen. Wir werden von fliegenden Kellnern und vom überwältigenden Sternenhimmel im tropischen Dschungel träumen und auf eine Sternschnuppe warten, die den Aufenthalt im Barfußparadies verlängert.

Eva und Sonu Shivdasani: Der britische Unternehmer indischer Abstammung heiratete das schwedische Model Eva Malmström. Zusammen gründeten sie die Soneva Luxusresorts.


Infos und Preise:

Okura Prestige Bangkok: DZ ab 170 Euro, www.okurabangkok.com

Soneva Kiri Resort: Villa mit Private-Pool ab 1.200 Euro, www.soneva.com

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Die Loyalitätsfalle

Loyalität hat ein positives Image. Zu Unrecht. Denn sie steht der Freiheit entgegen, blockiert Veränderungen und fördert Betrug. Ein Plädoyer für die befreiende Kraft des Widerspruchs oder warum wir dem Ruf der Horde widerstehen müssen. Von Rainer Hank

Eine neue Art der Gleichschaltung

Seit geraumer Zeit müssen Journalisten in China eine Prüfung machen, bevor sie einen Presseausweis erhalten. Wer bestehen will, sollte mit den Lehren und Gedanken von Xi Jinping, dem chinesischen Präsidenten, gut vertraut sein. Wer dessen Lehren noch nicht beherrscht, muss unbedingt die Xi-App auf sein Mobilgerät laden. Richtige Antworten sind solche, die von Xi stammen. Früher wurde in den Prüfungen die Qualifikation der Journalisten getestet, heute geht es um den Nachweis ihrer Linientreue. Zensur oder Gleichschaltung will Xi das nicht nennen. Er spricht lieber von Loyalität, die er von allen seinen Bürgern erwartet und die in der Prüfung unter Beweis gestellt wird. Loyalität gilt der chinesischen Führung als Gebot von Patriotismus. Sich täglich auf der Xi-App einzuloggen ist inzwischen erste Bürgerpflicht.

Der immerwährende Wert der Gesellschaft

Loyalität ist ein positiver Begriff. Loyal zu sein gilt als moralisch gut: Sie ist eine Tugend. Nicht nur in China. Und nicht erst heute. Man muss zueinanderhalten. Für seine Freunde steht man ein. Loyalität ist ein Wert an sich: Er muss nicht gelernt oder anerzogen werden. Er ist mit uns auf die Welt gekommen. Das fängt schon in der Familie an: Wir stehen zusammen, weil wir zusammengehören. Familie bedeutet Zugehörigkeit, über die Generationen hinweg. Loyal zu den Eltern sind wir auch dann, wenn wir uns über sie ärgern oder – etwa in der Pubertät – sie uns peinlich sind und wir am liebsten wegrennen würden. Wir tun es nicht oder kommen gleich wieder zurück. Loyalität ist eine Form der Treue zu anderen. Schließlich bekommen wir auch etwas dafür: Ich halte zu meiner Familie, weil meine Familie zu mir hält. Wir gehen zusammen durch dick und dünn, meistens jedenfalls.

Loyalität, so nennen wir das starke und warme Band einer Zugehörigkeit. Dieses Band hat einen verpflichtenden Charakter, der in beide Richtungen wirksam ist. Ohne Loyalität gäbe es kein Zusammenleben. Eine Gesellschaft, der das Gefühl verpflichtender Zugehörigkeit abgeht, könnte nicht überleben. Sie müsste zerfallen. Zumindest in der abendländischen Tradition ist das Versprechen der Treue zwischen Mann und Frau Voraussetzung für Liebe, Ehe und Aufzucht der Nachkommen. Wer das Gebot, loyal zu sein, verletzt, gilt nicht nur als illoyal – „das tut man nicht!“ –, sondern wird nicht selten von der Gruppe geächtet, die er verlässt. Er oder sie ist ein „schwarzes Schaf“, ein Dissident. Kommt es noch schlimmer, wird man zum Verräter. Wie weit geht die Pflicht zur Loyalität? Sehr weit. Sie würde den Regisseur Roman Polánski immer noch kompromisslos lieben, bekennt die französische Filmschauspielerin Fanny Ardant, auch wenn erwiesen wäre, dass er eine Minderjährige vergewaltigt habe. Polanski sei für sie „ein Teil meiner Familie“. Auch wenn eine ihrer drei Töchter jemanden umgebracht hätte, so Fanny Ardant, würde sie sie vor der Polizei verstecken: „Ich würde immer meine Familie verteidigen – auch wenn das ein moralisches Dilemma ist.“

Loyalität wird überschätzt

Offenbar rührt Loyalität an etwas in unserem Inneren, das der Entstehung von Sittlichkeit, Moral und Recht vorgelagert ist. In den linken Kreisen, in denen ich groß geworden bin, gab es in den siebziger Jahren eine Debatte darüber, ob wir einem zum Terroristen gewordenen Freund aus der RAF Unterschlupf gewähren würden. Warum zeigten viele sich dazu bereit? Weil die frühere Verbindung gebietet, den Freund zu schützen? Weil wir möglicherweise immer noch gemeinsame Ziele haben, auch wenn wir uns in der Wahl der erlaubten Mittel unterscheiden? Die These: Loyalität wird überschätzt. Illoyalität hingegen wird zu Unrecht moralisch verunglimpft. Dies hat auch mit der Begrifflichkeit zu tun: Illoyal klingt verwerflich, aufrührerisch, negativ. Könnte es positive Begriffe geben? Souveränität, Mündigkeit, Resilienz, Dissidenz? Vielleicht auch Befreiung, Integrität, Selbstbestimmung, Autonomie. Dies alles wären geeignete Kandidaten, die freilich in ihrem Begriff unterschlagen, dass man nichts geschenkt bekommt, gerade die Souveränität und auch die Freiheit nicht, denn ihr gehen schmerzhafte Ablösungsprozesse – Illoyalitätserfahrungen – voran. Es gilt deshalb, die Dissidenz, den Mut zur Selbstbefreiung zu stärken und zugleich die Gefahren der Loyalität aufzuzeigen.

Populismus in der heutigen Zeit

Soziale Bewegungen sind Gruppen starker Loyalität. In jüngster Zeit sind viele davon auf die Welt gekommen. Die staatlich verordnete Solidaritätszumutung in den Monaten des Corona-Shutdowns provozierte als Gegenschlag eine bürgerlich-populistische Protestbewegung, die den individuellen Freiheitsdrang im gesellschaftlichen Ausnahmezustand zur Sprache brachte, zugleich aber nach innen einen Loyalitätsdruck aufzubauen vermochte, dessen Konformitätserwartung sich aus allerlei kruden Verschwörungstheorien speiste. Sie nennen sich „Querdenker“, ohne sich bewusst zu sein, wie uniform die Opposition dieser Sozialbewegung daherkommt. Die Bedeutung von Bewegungen nimmt zu. Ständig sind wir gezwungen, Stellung zu beziehen. Mir sind all diese Oppositionsbewegungen nicht geheuer, die Querdenker nicht, Fridays For Future (FFF) nicht und Pegida erst recht nicht. Pegida kann man rechtspopulistisch nennen, FFF kann man grünpopulistisch nennen. Der Corona-Protest ist weder links noch rechts, dafür aber umso mehr populistisch. Der Begriff des Populismus soll hier neutral gebraucht werden. Populismus bekennt sich zu einer Emotionalisierung des Politischen (das ist sowohl von rechts wie von links möglich). Populisten verstehen sich als Anwälte des Volkes, dem sie Stimme und politischen Einfluss verleihen wollen. Die Gegner der Populisten sind in der Regel die Eliten, die Mächtigen, die tonangebenden Schichten, denen vorgeworfen wird, sie hätten das Volk alleingelassen.

Typisch für sozialpopulistische Bewegungen ist ihre sehr offene Organisationsform. Man muss nicht formal beitreten, schon gar nicht gewählt werden. Es reicht, dabei zu sein. Viele haben einen charismatischen Führer oder eine charismatische Führerin an der Spitze. Ihnen wird Gefolgschaft geleistet. Es gibt einen gemeinsamen Glauben in der Bewegung, der sich relativ einfach formulieren lässt: Das Ende der Welt ist nahe. Jetzt ist Zeit zum Handeln, es ist fünf vor zwölf. Die neuen Bewegungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie für sich absolute Gewissheit in Anspruch nehmen und ihnen jede Form von Mehrdeutigkeit – Ambiguitätstoleranz – zuwider ist. Mehrdeutigkeit ist es, was sie an der herrschenden Politik hassen. Es geht ihnen um Eindeutigkeit. Authentizität und Identität werden hoch aufgeladen, Ambiguität trägt dagegen den Makel der lauen Unentschiedenheit, ja Feigheit in sich. Wir helfen lieber den Mitgliedern der eigenen Gruppe als den Mitgliedern anderer Gruppen.

In-group favorism: evolutionäre Loyalität

Die heutige Evolutionsbiologie ist der Überzeugung, dass der Mensch nicht als isolierter „Homo oeconomicus“ auf die Welt gekommen ist, sondern als soziales Wesen, das sich immer schon in einer Gruppe vorfindet: Das monadische Ich ist evolutionsgeschichtlich eine Fiktion. Wir haben in der Gruppe gemeinsam mit anderen unser Leben begonnen. Das hat enorme Konsequenzen. Wir neigen dazu, die eigene Gruppe zu begünstigen und zu bevorzugen. „In-group favoritism“ nennen die Evolutionsbiologen dieses Verhalten. Es ist ein anderes Wort für Loyalität. Es wird von der Gruppe belohnt mit einem „warmen Zugehörigkeitsgefühl“. Genau dieses Geschäft zum beiderseitigen Vorteil gilt inzwischen als zentraler Trieb menschlichen Gemeinschaftsverhaltens: Wir helfen lieber den Mitgliedern der eigenen Gruppe als den Mitgliedern anderer Gruppen.

Nicholas Christakis, ein an der Universität Yale lehrender Professor für Evolutionsbiologie, demonstriert es sehr anschaulich: In einem Experiment gab man Fünfjährigen T-Shirts mit unterschiedlichen Farben (Rot, Blau, Grün und Orange), dann zeigte man ihnen Fotos von Kindern, die T-Shirts in ebendiesen Farben trugen. Den Kindern war bewusst, dass sie ihre T- Shirts nach dem Zufallsprinzip erhalten hatten und dass die Kinder auf den Fotos sich in nichts unterschieden außer eben der Farbe des T-Shirts. Trotzdem bevorzugten die Teilnehmer an dem Experiment die Kinder mit denselben Hemdfarben, sie gaben ihnen mehr von einer knappen Ressource (Spielzeugmünzen) ab und hatten eine positivere Meinung von ihnen. Außerdem hielten sie die Kinder ihrer eigenen Farbgruppe für freundlicher und glaubten, dass sie eher bereit sein würden, Spielsachen mit ihnen zu teilen. Und schließlich erinnerten sie sich eher an positive Handlungen ihrer Farbgruppe und gaben in Beschreibungen von ihresgleichen eher positive Informationen weiter. „Und alles nur, weil sie zufällig ein T-Shirt mit einer bestimmten Farbe erhalten hatten“, schließt Christakis seinen Bericht über das Experiment, das man bei jedem Fußballspiel im Stadion selbst überprüfen kann. Christakis nennt das universale Prinzip der Begünstigung der eigenen Gruppe ein „eher deprimierendes Phänomen“ der Evolution. Irgendwie passt die selbstverständlich sich einstellende, die Mitglieder der eigenen Gruppe privilegierende Loyalität, die mit der ebenso selbstverständlichen Diskriminierung der Mitglieder anderer Gruppen einhergeht, nicht so ganz in das von vielen propagierte, idealistische Konzept der Urgruppe, in der das Gute einer altruistischen Gemeinschaft entstanden sein soll. Als ob die Freund-Feind-Dichotomie angeboren wäre oder, sagen wir vorsichtiger, die Loyalität zur In-group und Abgrenzung von den anderen sich wie von allein einstellen würde.

Das Ergebnis des Kinderspiels ist kein Zufall, sondern hat System: Gruppen teilen einen gemeinsamen Glauben, spezielle Verhaltensnormen und Verhaltenserwartungen, worin sie sich von anderen Gruppen unterscheiden. Solche Normen sind ungeschriebene Regeln. Deshalb brauchen alle Gruppen sogenannte „ethnische Zeichen“; im genannten Beispiel etwa die T-Shirts einer bestimmten Farbe. Neben Kleidungsstücken und Gruppenbewegungen kommen auch direkte Körperveränderungen (Tattoos) oder „Gruppensprech“ (Dialekte, Slang) als Erkennungszeichen infrage.

Radikalisierung durch Bestätigung

Der Jurist und Verhaltenswissenschaftler Cass Sunstein hat untersucht, was aus Einzelmeinungen innerhalb einer Gruppe wird. Das Ergebnis gibt zu denken: In der Gruppe urteilen wir alle extremer, als es jeder Einzelne ohne die Gruppe täte. Die Gruppe polarisiert und radikalisiert ihre Mitglieder – in welche politische Richtung auch immer. Woran das liegt? Menschen hungern nach Bestätigung, sagt Sunstein. Wenn zwei einander recht geben, fühlen sich beide sicherer. Schließt sich ein Dritter an, wird es noch besser. Man nennt das eine Bestätigungskaskade, die wiederum bei allen zur Verfestigung ihrer Meinung führt. Jetzt hauen wir auf den Putz. Am Ende kann es passieren, dass einige die Gruppe verlassen, weil ihnen die Radikalisierung der anderen nicht geheuer ist. Die Gruppe wird dadurch zwar kleiner, aber noch radikaler, weil nur die Allerloyalsten bis zum Schluss bleiben, die sich untereinander bis ins Extrem anfeuern. Cass Sunstein, der amerikanische Forscher, bezieht diese Erkenntnisse aus Experimenten im Labor. Er hat damit unwissentlich, aber präzise den Radikalisierungsprozess der deutschen AfD beschrieben, quasi ein Experiment im realdemokratischen Staat.

Wir leben in einer Zeit des neuen Tribalismus: Der „Ruf der Horde“ (Karl Popper) hat Verführungskraft. Was neu ist: Der einfache Gegensatz von globalisierten, urbanisierten, aufgeklärten, intellektuellen Eliten und provinziellen Stammesgruppen stimmt nicht wirklich. Denn auch die Eliten weisen Stammesstrukturen auf. Der „tribal instinct“ ist nicht nur ein Instinkt, zur Gruppe zu gehören. Er ist auch ein Instinkt der Exklusion. Es geht stets darum, dass die mit den roten Trikots zusammenhalten und die mit den gelben oder grünen Trikots die anderen sind, von denen man sich abgrenzt. Auch Eliten verhalten sich nicht anders als die Kinder im T-Shirt-Experiment. Im Stamm herrscht ein Druck zu Konformität, den wir – beschönigend – Loyalität nennen. Dies alles kann nur bedeuten, dass Geschichte eben keine teleologische Fortschrittsgeschichte ist, die sich vom Schlechten zum Guten, vom Clan- und Stammesdenken zum kritisch-universalen Rationalismus, vom Loyalitätsgebot im Nahbereich zur Solidaritätspflicht der Weltgemeinschaft („Alle Menschen werden Brüder“) fortentwickelt. Ein Trauma äußert sich in einem Wiederholungszwang, das Verdrängte kehrt zurück. Könnte es sein, dass der kosmopolitische Liberalismus diesen notwendigen Heimatbezug vergessen hat? Der Schock über die neuen Vergemeinschaftungen in unserer Zeit wäre dann das Erschrecken über die Wiederkehr des „Rufs der Horde“.


Zum Autor: Rainer Hank ist Publizist. Er lebt in Frankfurt am Main. Der Text ist ein überarbeiteter Auszug aus Hanks neuem Buch: Die Loyalitätsfalle. Warum wir dem Ruf der Horde widerstehen müssen. Penguin Verlag München 2021, ISBN 978-3-328-60140-1. www.rainer-hank.de

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