Empfehlungen für ein gesundes Herz

Am 17. Mai ist Welt-Hypertonie-Tag. Bluthochdruck ist Risikofaktor Nummer eins für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Rund 25 Millionen Deutsche sind betroffen, 20 Prozent davon wissen nichts von ihren zu hohen Blutdruckwerten. Ein gesunder Lebensstil und regelmäßiges Blutdruckmessen können Leben retten.

Ein gesunder Lebensstil fördert die Leistungsfähigkeit des Herzens

Rund die Hälfte aller Herzinfarkte und Schlaganfälle ist auf Bluthochdruck zurückzuführen. Der jährliche Welt-Hypertonie-Tag soll auf die Gefahren von dauerhaft erhöhten Blutwerten aufmerksam machen, mit dem Ziel, dass möglichst viele Betroffene von ihrer Erkrankung erfahren und gute Werte erreichen. Wer seine persönlichen Risikofaktoren für Bluthochdruck kennt, kann durch aktives Eingreifen in Form einer Lebensstil- und Verhaltensänderung eine Erkrankung des Herzens verhindern.

7 Tipps für effektives Blutdrucksenken

1. Stress vermeiden und auf ausreichend Schlaf achten.

2. Zwei- bis dreimal pro Woche bewegen oder moderaten Sport treiben (Yoga, Spazierengehen, Nordic Walking).

3. Nicht rauchen und wenig oder keinen Alkohol trinken.

4. Gesund und vorwiegend pflanzlich ernähren, ein Normalgewicht halten und den Salzkonsum verringern.

5. Meditation und progressive Muskelentspannung unterstützen bei Stresssituationen.

6. Mindestens zwei Liter Wasser pro Tag trinken.

7. Nach Absprache mit dem Arzt natürliche Blutdrucksenker einnehmen wie Knoblauch oder Hibiskusblütentee.

Bluthochdruck wirksam bekämpfen

Bluthochdruck möglichst frühzeitig zu erkennen und konsequent zu behandeln kann Folgeschäden wie Demenz, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Nierenschäden verhindern. Zur Therapie gibt es verschiedene blutdrucksenkende Wirkstoffe, die für viele Menschen eine lebensnotwendige Maßnahme darstellen. Die kursierenden Behauptungen, blutdrucksenkende Mittel würden das COVID-19-Infektionsrisiko erhöhen, konnten durch wissenschaftliche Studien widerlegt werden. Gewisse Medikamente gegen Bluthochdruck könnten sogar mit einem geringeren Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 verbunden sein.

Vorsorge durch regelmäßiges Blutdruckmessen

Für eine erfolgreiche Therapie und Prävention ist es wesentlich, die eigenen Blutdruckwerte zu kennen. Die deutsche Hochdruckliga bewertet die häusliche Selbstmessung als aussagekräftiger als die Praxismessung. Wichtig dabei ist, ein klinisch zertifiziertes Gerät zu wählen. Zu den empfehlenswertesten zählen jene des deutschen Herstellers boso (Top-Bewertung bei Stiftung Warentest 11/18 und 9/2020, empfohlen vom Österreichischen Herzverband), die in Apotheken oder Sanitätsfachgeschäften erhältlich sind. Eine Woche pro Monat sollten die täglichen Messwerte dokumentiert werden. Gemessen wird immer zur selben Zeit, am besten morgens oder abends. Liegt der durchschnittliche Messwert über 135/85 mmHg, sollte der Arzt informiert werden.

boso Website

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