Veganer sind keine schlechten Menschen

Was wäre, wenn sich Fleischesser wie Veganer verhalten würden?
Der US-Comedian JP Sears präsentiert in seiner „Ultra Spiritual Life“-Episode Nummer 35 eine Wurst, die ein Gurkenersatz auf Fleischbasis ist.

Sie hat den Geschmack und die Konsistenz einer Gurke, ohne freilich eine Gurke zu sein. Sears sagt, er könne „niemals Pflanzen essen, die in Massenpflanzenhaltung unter unmenschlichen Bedingungen gezogen wurden“. Schließlich würde jede Pflanze „gegen ihren Willen“ in den Boden gesteckt und stünden jeder Pflanze nur weniger als 2,5 Quadratzentimeter Fläche zu.

Für Sears ist Fleisch die „spirituell fortschrittlichste Ernährung“. Die Welt sei viel sicherer, wenn wir die Tiere essen, die uns essen könnten. Weil er die Pflanzen nicht quälen will – „Sie produzieren Sauerstoff für uns, warum sollten wir sie essen?“ –, bestellt er dann bei einem verblüfften Kellner Tofu-Frühlingsrollen. Allerdings, so räumt er ein, esse er keinen Tofu. „Hätte Sie das bitte ohne Tofu?“ Egal, es müsse kein Steak sein. Mit einem Huhn etwa, wäre er auch zufrieden, „wenn Sie das mit Tofu-Geschmack hätten“. JP Sears resümiert: „Es ist ja nicht so, das Veganer schlechte Menschen sind. Es ist halt nur, dass sie schreckliche Menschen sind.“

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