Kosmetika beeinflussen Pubertät

Die Kosmetika, die eine Mutter während der Schwangerschaft verwendet, können das Einsetzen der Pubertät ihrer Kinder beeinflussen.

Das zeigt eine Studie der University of California in Berkeley, die in der Fachzeitschrift „Human Reproduction“ veröffentlicht wurde. Man fand einen Zusammenhang zwischen Konservierungsmitteln und Weichmachern in Beauty-Produkten und dem früheren Beginn der Pubertät bei Mädchen.

Die Langzeituntersuchung bestätigte diesen Zusammenhang speziell zwischen den Stoffen Diethylphthalat sowie Triclosan und einem etwa sechs Monate früheren Einsetzen der Pubertät bei Mädchen. Ein früherer Eintritt der Pubertät erhöhe, so die Studienleiterin Kim Harley, nicht nur die Anfälligkeit für psychische Probleme, sondern auch das langfristige Risiko für Brust- und Eierstockkrebs.

Bei Buben fanden die Forscher einen signifikanten Zusammenhang nur für Propylparaben, das in hoher Konzentration zu einer früheren Reifung der Geschlechtsorgane führt.

Phthalaten, Parabenen und Phenole stehen bereits seit längerem im Verdacht, das Hormonsystem vor allem von Frauen zu beeinflussen. Das zu den Phenolen zählende Triclosan sowie Parabene kommen in Kosmetika und Körperpflegeprodukten als Konservierungsmittel zum Einsatz.

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