Virtuelles Kind wird Bürger

Shibuya Mirai ist sieben Jahre alt und besucht die erste Klasse einer Volksschule. Seine Hobbys seien Fotografieren und Leute beobachten, sagt er. Über das Internet kann man mit ihm chatten und ihm Selfies schicken, die Antwort erfolgt prompt.

Die Stadt Tokio hat Shibuya Mirai vor wenigen Tagen offiziell als Einwohner registriert – amtlicher Ausweis inklusive. Einziger Haken: Der Bub existiert gar nicht. Er ist eine künstlich geschaffene Internet-Figur, ein menschliches Fake. Die Stadtverwaltung will mit dem virtuellen Kind den Kontakt zu den Bürgern verbessern und hofft auf viele positive Reaktionen: „Bitte, redet mit ihm über alles …“

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