Mikroplastik im Trinkwasser

Winzige Plastikpartikel finden sich nicht nur in den Ozeanen, sondern auch im Trinkwasser. Das ergab eine Studie der Rechercheplattform Orbmedia. Fazit: Mehr als 80 Prozent der Leitungswasserproben weltweit sind verseucht.

Untersucht wurde das Trinkwasser in Europa, in den USA, in Ecuador, im Libanon, in Uganda, Indien und Indonesien. Die US-Proben hatten mit 94 Prozent den höchsten Verseuchungsgrad, die Proben aus Europa mit immerhin noch 74 Prozent den niedrigsten.

Auch im Trinkwasser, das in Flaschen abgefüllt war, wurden Plastikpartikel gefunden. Deutsche Forscher fanden sie auch in zahlreichen Bieren, in Honig und in Zucker. Inzwischen ist auch nachgewiesen, dass sogar die Luft mit Kunststoffpartikeln verschmutzt ist. Sie gelangen beim Einatmen direkt in die Lunge und verteilen sich so über den ganzen Organismus.

Die Plastikpartikel sind so klein, dass sie Zellwände durchdringen und in Organe eindringen können. Außerdem enthält Mikroplastik chemische Gifte, die im Körper freigesetzt werden.

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