Skurrile Werbegeschäfte

Gegen gutes Geld verkaufen die ÖBB sogar die Namen ihrer Züge. Diese heißen daher unter anderem „OÖ Landesgartenschau Vöcklabruck“, „weiterwissen.at“ oder „Hopfen und Malz“. Rückschlüsse auf Zugsart oder Zielbahnhöfe unterliegen damit phantasievoller Deutung, wie das Beispiel „60 Jahre katholische Frauenbewegung“ zeigt: der Zug kriecht im Schneckentempo und hat schon in Salzburg Endstation.

Weitere Verwirrung droht obendrein, weil beim Werber- bzw. Fahrplanwechsel aus einem IC „Bruckner Orchester Linz“ über Nacht ein „Licht für die Welt“ werden kann. Trotzdem: Vielleicht finden ja auch andere Branchen Gefallen an dieser „Alles-verscherbeln“-Idee. Zum Beispiel ein deutscher Autohersteller wie Mercedes – mit dem Namen „Pannennotruf 123“ für ein neues Modell.

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