Verrauchtes Hotelzimmer ist kein Wellness

Am Absatz kehrt machte ein deutsches Ehepaar, als es sein Zimmer in einem Wellnesshotel beziehen wollte. Denn es war verraucht. Nachdem das Hotel kein anderes Zimmer bereitstellen wollte, fuhr das Paar wieder nach Hause – ohne die geforderte Stornogebühr von 349 Euro zu zahlen.

Völlig zu Recht, wie das Amtsgericht Meldorf (Aktenzeichen 81C15/11) urteilte. Denn man suchte eine Atmosphäre zum Entspannen, und der Rauchgeruch sei ein wesentlicher Mangel, der eine komplette Rückabwicklung rechtfertige. Und gerade bei einem hohen Preis dürfe der Gast eine entsprechende Wellnessatmosphäre erwarten.

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