Kurzsichtigkeit nimmt rasant zu

Im Jahr 2050 wird deutlich mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung kurzsichtig sein – das ist das Doppelte des Wertes vom Jahr 2000!

Schon heute sind in Europa 45 Prozent der 25- bis 30-Jährigen davon betroffen. Kurzsichtigkeit entwickelt sich im Kindes- und Jugendalter. Als Hauptursachen für Kurzsichtigkeit nennen Augenärzte ein Übermaß der Zeit vor Bildschirmen und nahen Gegenständen sowie Lichtmangel.

Denn ein Übermaß an nahen Objekten und zu wenig Licht führen dazu, dass die Augenlängen überproportional wachsen. Damit verschiebt sich der Brennpunkt vor die Netzhaut, und entfernte Objekte können nur noch unscharf wahrgenommen werden.

Augenärzte empfehlen aus diesen Gründen, dass Kinder mindestens eine Stunde täglich im Freien verbringen und die Zeit vor nahen Objekten einschränken – stundenlanger Smartphone-Konsum inklusive. Beim Lesen sowie bei der Erledigung der Hausaufgaben ist zudem auf gute Beleuchtung zu achten.

Influencer: Schlechte Hotelbewertung aus Rache

Werbung durch sogenannte Influencer („Beeinflusser“), also Personen mit vielen (echten oder unechten) Anhängern in Sozialen Medien, das findet auch so mancher Hoteliers verlockend. Denn das Influencer-Marketing sieht zumindest für einfachere Gemüter nicht nach Werbung aus, obwohl die internationalen Stars der Branche nicht selten mehrere Millionen pro Jahr mit ihren werblichen Botschaften verdienen.

Eine britische Influencerin mit mehr als 80.000 Fans auf Youtube erlebte vor kurzem allerdings eine klare Absage. Die 22-Jährige wollte mit ihrem Freund fünf kostenlose Tage im Dubliner Hotel „The White Moose Café“ verbringen und bot dem Hotelbesitzer an, danach das Hotel auf ihrem Blog wohlwollend und „großartig“ weiterzuempfehlen. Das ist zwar in der Szene durchaus gang und gäbe, doch der Hotelier zeigte sich not amused – und lehnte erbost ab. Zudem postete er die Anfrage der Influencerin auf Facebook. Das führte zu einem massiven Shitstorm: Zehntausende User machten sich über die Influencerin entweder lustig oder meinten, sie seien von der anmaßenden Art vieler Influencer regelrecht angewidert. Verbündete Influencer holten indes zu einem – für die Szene moralisch entlarvenden – Rachefeldzug aus: Auf Instagram kündigte man an, das Hotel mit schlechten Bewertungen zu bestrafen.

Die Wellness-Roboter kommen

Erst vor kurzem berichteten wir über das erste Hotel in Japan, das alle Mitarbeiter durch Roboter ersetzte. Nun hat auch Österreich sein erstes Hotel, in dem ein Roboter Dienst macht, nämlich ein Wellnesshotel im Salzburger Land. Der Roboter heißt Pepper, ist 1,2 m groß, trägt ein hellgrünes Dirndl und ist extrem kurzsichtig. Der asexuelle Cross-Dresser gibt Empfehlungen für Ausflüge und Auskünfte über das Hotelprogramm. Und er beantwortet die Frage nach seinem Geschlecht nur ausweichend.

Laut Hersteller kann der rund 25.000 Euro teure Pepper anhand von Gesichtsausdruck, Körperhaltung und Stimmlage die Gefühlslage von Menschen einschätzen und passend reagieren: „Die menschlichen Verhaltensweisen und das stilisiert-kindliche Aussehen führen zu einer starken sozialen Akzeptanz.“ Deswegen eigne sich, so der Hersteller weiter, der Roboter hervorragend zum Einsatz im Gesundheits- und Bildungsbereich.

Keine Konkurrenz für menschliche Mitarbeiter sieht der Hotelier, der nach eigenen Angaben großen Wert auf Nachhaltigkeit legt, denn schließlich müssten ja Mitarbeiter den Roboter mit Informationen füttern. Aber die Gäste, lieber Hotelier! Wollen die nicht lieber mit Menschen als mit Maschinen zu tun haben? „Gib den Menschen nicht, was sie wollen. Gib ihnen, wovon sie nie zu träumen wagten“, sagt der Hotelier. Ob damit auch Alpträume gemeint sind?