Der Alpe-Adria-Trail

Grenzenlos wandern an der Südseite der Alpen! In mildem Klima, inmitten herrlicher Natur. Vom höchsten Berg Österreichs bis hinunter ans Meer! Das bietet der nicht weniger als 750 km lange Alpe-Adria-Trail. Vom Großglockner führt er in 43 Etappen – jede ist rund 20 km lang – über Kärnten nach Slowenien bis in die Nähe von Triest ans Meer.

Der Trail beginnt in der Nähe des größten Gletschers der Ostalpen, der Pasterze, und führt durch das Mölltal in die Künstlerstadt Gmünd. Weiter geht es über die Millstätter Alpe und durch den Biosphärenpark Nockberge, hier gelangt man zum Thermenort Bad Kleinkirchheim. Weitere Stationen sind unter anderem die Gerlitzen Alpe, der Ossiacher See, Velden am Wörthersee sowie die Baumgartner Höhe unweit des Faaker Sees. Auf den nächsten Etappen geht es entlang der türkisgrünen Soča, quer durch den Nationalpark Triglav in den Julischen Alpen. Über den Gebirgszug Kolovrat überschreitet man die Grenze zu Italien und stößt westlich in die traditionsreiche Stadt Cividale del Friuli vor. Über die lieblichen Weinbauregionen Colli Orientali del Friuli und Goriška Brda erreicht man die raue Felsfomrationen des Karsts, ehe man in Duino erstmals das Meer erreicht. Noch ein kleiner Abstecher zum berühmten Gestüt Lipica, und bald liegt einem dann das idyllische Hafenstädtchen Muggia zu Füßen.

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Eine wertvolle Hilfe für die Tourenplanung in Kärnten

Billige Cremes schützen besser

Beim einem Test von 15 Sonnencremes zeigte sich vor kurzem, dass der Preis nichts über die Qualität aussagt: Testsieger wurden Cien Sun (Lidl-Eigenmarke) und Sun Kiss (Spar-Eigenmarke), gefolgt von Nivea Sonnenmilch und Today Sun (Penny-Eigenmarke). Unter den vier Besten findet man übrigens auch die zwei Billigsten.

Ausgerechnet die einzige Naturkosmetikmarke (Annemarie Börlind, Sonnen-Fluid) fiel durch: kein Produkt enthielt mehr Mineralölbestandteile als dieses. Enorm sind die Preisunterschiede: das Lancaster-Produkt Sun Sport Dry Touch Gel auf Platz 14 kostet deutlich mehr als das Zwanzigfache des Testsiegers. Der Test wird alljährlich vom Verein für Konsumenteninformation („VKI“) durchgeführt.

Den Sommer verlängern

Das Ende des Sommers erfüllt nicht wenige mit Wehmut, nur zu gerne würde man ihn verlängern können. Doch es geht, und zwar in Kärnten. Hier, auf der Südseite der Alpen ist das Klima milder und die Sonne präsenter als im Norden, zudem wirken die Seen als Wärmespeicher. Und diese sind wärmer und größer als anderswo, gibt es doch in diesem südlichsten Bundesland Österreichs mehr als 1.000 stehende Gewässer, darunter viele große Seen!

Mit seiner ungeheuren Seen-Vielfalt vor gewaltigen und lieblichen Naturschönheiten ist Kärnten ein lupenreines „Erholungsland“ – wie geschaffen für alltagsabgewandtes Relaxen. Bis spät in den Oktober kann man auf sanften Hochalmen wandern, ein Sonnenbad im Wellnessgarten eines Hotels nehmen oder in tropisch warmen Pools im Wörther- oder Millstätter See schwimmen. Eine Auswahl an Hotels zum Thema „Den Sommer verlängern“ bietet die Website www.wellness.kaernten.at

Fahrtaktik-Training für höchste Sicherheit

Porsche lädt zum Fahrtaktik-Training. Denn nur wenn ein Fahrer sein Fahrzeug auch in Extremsituationen beherrscht, ist höchste Sicherheit gewährleistet.

Sie trainieren unter anderem Fluchtwenden, Reaktionstraining sowie sicheres Fahren in Stresssituationen. All das unter Anleitung von Profi-Instrukteuren – und mit der kompletten aktuellen Porsche-Modellpalette!

Preis: 690 Euro inklusive Frühstück, Mittagessen und Nachmittagssnack.

Eintägige Termine zur Auswahl:
Dienstag, 11. Oktober 2016, Driving Center Spielberg
Mittwoch, 12. Oktober 2016, Driving Center Spielberg

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Reset-Taste für die Ernährung

Es gereicht einem nicht gerade zum Nachteil, so auszusehen wie die Londoner Schwestern Jasmine und Melissa Hemsley, wenn man in der Lifestyle-Welt Erfolg haben will. Die eine hat tatsächlich schon als Model gearbeitet, die andere ist auch nicht gerade das, was man hässlich nennt. Für Anerkennung seitens richtiger Köche und Köchinnen sowie Kritikern kann gutes Aussehen freilich von Nachteil sein: Das hat nicht nur Sarah Wiener zur Genüge feststellen müssen (legendär die angeblichen Kommentare ihrer deutschen Kochshow-Kollegen hinter den Kulissen), sondern etwa auch die nervig-laszive Nigella Lawson, ebenfalls Britin, oder die als Plussize-Model arbeitende Sophie Dahl, angesichts deren unbeholfener Schneideversuche vor der Kamera schon einmal der bissige Satz fiel: „Ich wusste nicht, dass es eine richtige und eine falsche Art gibt, Brot zu schneiden.“ Die Hemsley-Schwestern sind, so scheint es, derlei Kritik aber eher erhaben als die ebenfalls augentauglichen Kolleginnen. Vielleicht, weil sie klug genug sind, nicht nur auf ihr Äußeres zu setzen, sondern auch auf richtige Recherche.

Ihr Credo: „Bei allem, was sich Diät nennt, würden wir vorsichtig sein.“ Hemsley und Hemsley, wie sich die Schwestern Jasmine und Melissa nennen, geht es um eine positive Herangehensweise. Also essen statt verzichten, aber eben gesund und mit einem Rückgrat aus Wissen, was guttut und worauf man generell verzichten sollte – welchem Ernährungs- und Körperbautyp auch immer man angehört. Ein paar ihrer grundlegenden Tipps sind nichts Neues: wenig Zucker, natürliche Fette (aber auch tierische), gründlich kauen. Sympathisch ist, dass sie empfehlen, probiotische Lebensmittel wie Sauerkraut selbst zu machen, oder Knochenbrühe zu trinken: Was Generationen von Kranken gut getan hat – leicht verdauliche Nährstoffe –, kann nicht falsch sein, meinen die Hemsley-Schwestern zur wiederentdeckten guten alten Knochenbrühe, ohne die in Manhattan im Vorjahr offenbar gar nichts ging, sieht man sich an, wie viele Promis sie im Pappbecher herumtrugen.

Interessant sind unter anderem die Hemsley-Ideen für Gerichte, für die man üblicherweise Getreide verwendet, auf das die Schwestern so weit wie nur möglich verzichten: von Kastanienpfannkuchen über Quinoa-Zucchini-Brot bis hin zu Pasta. Ihr Spiralschneider für Nudeln aus Karotten, Zucchini oder Sellerie ist mittlerweile ein Bestseller, eigene Kochkurse in verschiedenen Ländern widmen sich den Gemüsenudeln. Sellerie mit Grünkohl-Carbonara zeigt, dass es durchaus einmal deftig zugehen kann, wenn man woanders Kalorien spart: eben bei den Weizennudeln, die durch Knollensellerienudeln ersetzt werden. „Reis“ machen Hemsley und Hemsley aus gerebeltem Karfiol und servieren ihn mit Kokosnuss und Limette oder gebraten mit Ei und der thailändischen Sriracha-Chilisauce.
Fazit: Ein inhaltschweres Buch mit vielen überraschenden Ideen, das Lust macht, ab und zu die Reset-Taste auf der Tastatur unserer Kochgewohnheiten zu drücken.

Rezepte im PDF Format:
Garnelen und Karottennudeln
Kokos Grünkohl Chips
Mexikanisches Frühstück

Hemsley und Hemsley:
„Einfach gut essen – jeden Tag“

Edel, 352 Seiten
24,95 Euro


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