Energiesparlampen steigern Heizkosten

Die uns von der EU „zwangsverordnete“ Energiesparlampe steigert die Heizkosten beträchtlich. Das zeigt eine Langzeitstudie des britischen Departments for Environment, Food and Rural Affairs. Einerseits wirkt sich das kalte Licht der Energiesparlampen direkt auf die gefühlte Raumtemperatur aus, andererseits entgeht den Räumen tatsächlich die Wärmeleistung der alten Glühbirnen, weshalb in den Wintermonaten die Beheizung um rund 2,5 kWh pro Quadratmeter erhöht werden muss. Beide Faktoren sorgen dafür, dass Räume mit Energiesparlicht im Durchschnitt um zwei bis drei Grad stärker beheizt werden müssen als Räume mit klassischer Glühlampenbeleuchtung. Fazit: 1,4 mal mehr als Lampe einspart, muss wieder verheizt werden.

Über die weiteren katastrophalen Mängel der Energiesparlampen haben wir bereits im Jänner 2009 berichtet: Sie strahlen ein unangenehmes, unnatürliches Licht aus und sie erzeugen auch Stress. Weiters gibt es Hinweise darauf, dass dieses Licht hormonelle Störungen, Schwindel und neurologische Probleme auslöst. Außerdem verbrauchen Energiesparlampen unter dem Strich deutlich mehr Energie als herkömmliche Birnen. Und sie sind hoch giftig, enthalten sie doch bis zu fünf Milligramm Quecksilber. Schon ein Milligramm reicht aus, um 5.300 Liter Trinkwasser zu verseuchen. Das Einatmen von Quecksilberdämpfen führt bereits in kleinsten Dosen (0,1 bis 1 mg täglich) zu chronischen Vergiftungen, da 80 Prozent des eingeatmeten Quecksilbers für immer im Körper gespeichert werden. Egal: Für die Hersteller ist’s jedenfalls ein Milliardengeschäft, das ohne die haarsträubende Hilfe aus Brüssel nie zustande gekommen wäre, da sie auf ihren Energiesparlampen sitzen geblieben wären.

Plastik im Essen: Billa und Merkur rufen Menüs zurück

Rückrufaktion der Rewe AG, einer der größten Lebensmittelhandelsketten Europas – u. a. Billa, Merkur, Penny, Toom, Nahkauf, Adeg: In fünf „Chef-Menüs“ („Faschierte Laibchen mit Kartoffelpüree“, „Kalbsbutterschnitzel“, „Spaghetti Bolognese“, „Seehechtfilet gebraten“ und „Fleischbällchen mit Fusilli“) können sich kleine Hartplastikteile befinden. Vor dem Verzehr wird gewarnt! Wer diese Produkte gekauft hat, kann sie ab sofort auch ohne Kassenbeleg zurückgeben – österreichweit.

Holz ist gut für’s Herz

Die Verkleidung eines Raumes mit Holz wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Das fanden Wissenschafter des Grazer Forschungszentrums Joanneum-Research heraus. In einer einjährigen Studie konnten sie zeigen, dass in einem mit Holz verschalten Raum das Herz nicht nur ruhiger schlägt, sondern auch, dass sich das Naturmaterial beruhigend, entstressend und somit günstig auf das Kreislaufsystem auswirkt. Allerdings: Die Frage nach dem Warum bleibt unbeantwortet. Sind es die freundlicheren Lichtverhältnisse, die ätherischen Öle im Holz oder ist es gar die deutlich geringere elektrostatische Aufladung?

So wollen wir kochen lernen!

Cornelia Poletto kann man nicht nicht mögen: Die grundsympathische Deutsche, die mit einem Italiener verheiratet ist, bringt mit ihrer natürlichen, witzigen Art Leben in die von Männern dominierten Kochshows des deutschen Fernsehens. Sie kleidet sich nicht aus lächerlichem Geltungsbedürfnis wie eine Künstlerin, sondern trägt – ihrer professionellen Berufsauffassung entsprechend – aus Überzeugung stets die klassische weiße Kochuniform und zeigt damit, dass sie Handwerkerin und nicht Entertainerin ist. Ihr Kochstil lässt sich als hanseatisch geprägte, moderne mediterrane Küche beschreiben. Klingt anhand des Nord-Süd-Gefälles ziemlich widersprüchlich, ist es aber in ihrem Fall nicht. Poletto verbindet leichter Hand deutsche Gründlichkeit und italienische Verve, mischt südliche Zutaten mit solchen, die typisch für die mitteleuropäische Küche sind.

Ihr neues Kochbuch ist als Grundkurs in mehreren Etappen aufgebaut, die Kapitel sind nach Lebensmitteln geordnet. Im Grundkurs „Tomaten“ etwa finden sich die absoluten Basics wie schlichtes Sugo ebenso wie eine Tomaten-Caipirinha mit Zitronenthymian. Weiter geht es mit Kartoffeln, hier etwa mit einer klaren Kartoffel-Lauch-Suppe mit gerösteten Parmesanbroten oder Kartoffel-Pizzette mit Rosmarin und Knoblauch. Die Zutaten werden zu Beginn jedes Kapitels kurz vorgestellt, ihre Vorbereitung wird erklärt: Etwa welche Garnelen es gibt und wie man sie schält oder richtig auftaut. Wie man Geflügel zerlegt und in Form bindet oder wie man Steaks perfekt brät.

Weitere Rezepte: Gewürz-Ententee mit Entenleber-Crostini, Kalbskarree in Milch gegart, Pecorino-Ravioli mit Zitronenbutter und Fave-Bohnen oder Lachs aus dem Ofen mit Fenchel-Tomaten-Gemüse. Besonders köstlich klingen Polettos Schokodesserts: Schokolade-Koriander-Eis mit Portweinzwetschken etwa, Gebackene Cannelloni mit Schokoladefüllung oder Piemontesischer Schokoladen-Bonet mit Amarettini. So wollen wir kochen lernen!


Rezepte im PDF Format:
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Cornelia Poletto:
Mein Grundkurs für Einsteiger

Zabert Sandmann, 217 Seiten
19,95 Euro


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