Kellerasseln im Dampfbad

RTL-Fernsehen begleitet anonyme Hoteltester von RELAX Guide.

Nicht überall ist Wellness drinnen, wo Wellness draufsteht. Die RTL-Fernsehleute wollten es genau wissen: In der Vorwoche begleiteten vier Redakteure des bekannten Hintergrundberichte-Fernsehmagazins „RTL-Extra“ anonyme Tester von RELAX Guide auf einer viertägigen Tour.

Um alles genau dokumentieren zu können, wurde das Team mit Mikrokameras ausgerüstet, die auch in einen Bademantel und in die Badetasche passten. RELAX Guide Herausgeber Christian Werner: „Wir waren vom Frühstück bis zum Abend verkabelt, daher konnte auch im Wellnessbereich sowie bei Anwendungen gefilmt werden.“

Die Ergebnisse waren katastrophal – zumindest in vier von den insgesamt fünf besuchten Hotels. Während Ruheliegen im Fitnessraum, zerschlissenes Bettzeug, Verkehrslärm oder schmutzige Badetücher noch zu den harmloseren „Findings“ in zwei Hotels zählten, zeigten sich die Tester in zwei weiteren Häusern von verschimmelten Wänden, von industriell vorgefertigten oder praktisch ungenießbaren Mahlzeiten sowie Kellerasseln im Dampfbad geradezu schockiert. Zufrieden – auch mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis – war man hingegen nur in einem Haus, dieses wurde vom RELAX Guide 2006 (erschienen Oktober 2005) mit zwei Lilien ausgezeichnet, den vier anderen Hotels konnten wegen der schlechten Bewertung keine einzige Lilie verliehen werden.

Christian Werner: „Das zeigt einmal mehr, dass es dort, wo Hotels im RELAX Guide Hotels als „grindig“, „grauslich“ oder „Best of Böse“ beschrieben werden, auch wirklich so ist. Genauso aber auch, dass die Lilien des – einzigen – kritischen Wellnesshotelführers eine nicht mehr wegzudenkende Entscheidungshilfe für den Gast geworden sind.“

Das Aufsehen erregende Bildmaterial wurde am 3. April in der von Birgit Schrowange moderierten Abendsendung ausgestrahlt. Schrowange: „Wie der RELAX Guide bieten unsere Reporter investigativen Journalismus und fühlen den Dingen vor Ort auf den Zahn.“

Frühjahrsputz für die Seele

Sehen Sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr? Finden Sie hier den Weg aus dem Ballast des Alltags!

Alles raus!

Was wie der letzte Aufruf im Schlussverkauf klingt, sehen wir als Parole, um der vielzitierten Leichtigkeit des Seins auch Einzug in unseren Alltag zu ermöglichen.
Angelehnt an die alte Tradition des Frühjahrsputzes, der ursprünglich nur das Haus betraf, zeigen wir Ihnen Wege, um sowohl seelischen als auch materiellen Besitz zu entrümpeln. Fensterputzen allein reicht nicht aus. Entnebeln Sie Ihren Blick für die essentiellen Dinge.

Wohlstandsgerümpel adieu!

Lernen Sie zu unterscheiden zwischen Erinnerungsstücken, die Ihnen wirklich wichtig sind, wie etwa einem Erbstück, und solchen, die Sie nur behalten, weil Sie sie von irgendwem geschenkt bekommen haben und den edlen Spender nicht kränken wollen. Überlegen Sie, wie oft Sie selbst so genannte Notgeschenke machen, also in letzter Minute ein als Geschenkartikel getarntes Wegwerfprodukt kaufen. Andere machen es genauso. Haben Sie sich letztens über Ihr vierunddreißigstes Räucherstäbchenset wirklich gefreut?

Seien Sie ehrlich mit sich selbst und stellen Sie sich kurz vor, wie es morgen wäre, wenn Sie all diese unnötigen Dinge nicht mehr in Ihren Kästen lagern würden. Sie würden sie nicht vermissen. Eine Wohnung ist ein Rückzugsgebiet, in das man nicht jeden Menschen einlässt. Wir sollten auch bei Gegenständen so kritisch sein und kein Heim für einsame und ausgesetzte Geschenkartikel sein. Dinge führen im Gegensatz zu uns kein Seelenleben, sie werden also nicht gerade vor Traurigkeit vergehen, noch dazu, wenn sie im Müll unter ihresgleichen sind.

Reliquienverehrung in Ehren, aber…

… tun Sie etwas gegen die Inbesitznahme Ihrer geistigen Energie seitens dumpfer Gegenstände! Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit und besorgen Sie sich drei große Kisten. In die eine kommen Dinge, die nur mehr für den Müll gut sind. In die zweite Gegenstände, die Sie nicht mehr brauchen, die aber noch in Schuss sind und auf einem Flohmarkt für einen guten Zweck verkauft werden können. Die dritte Kiste soll solche Dinge enthalten, die Sie aufheben möchten, die aber am falschen Platz gelagert werden. Für diese Gegenstände suchen Sie einen sinnvolleren neuen Aufbewahrungsort. Großzügigkeit und Spontaneität sind hierfür das Gebot der Stunde. Wer sich nach zehn Sekunden nicht entschieden hat, ein Ding zu behalten oder wegzugeben, ist in einem halben Jahr noch nicht fertig. Wenn Ihr Bauch nicht sofort „Behalten“ schreit, kann der Gegenstand nicht so wichtig sein. Das Foto mit der Großmutter gehört definitiv zu den wirklich wichtigen Erinnerungsstücken. Die Sternzeichenbackform, die Sie das letzte Mal für den Geburtstag einer esoterisch angehauchten, ehemaligen Freundin benützt haben, sicher nicht. Die Küche ist generell ein Ort für Gerätschaften und Vorräte, die man gerade noch als Fetisch bezeichnen könnte, deren letzte Verwendung aber das Erinnerungsvermögen auf eine harte Probe stellt. Nehmen Sie sich zum Beispiel Ihre Gewürzsammlung vor. Wenn das getrocknete Basilikum während der Schwangerschaft mit Ihrer mittlerweile dreizehnjährigen Tochter gute Dienste geleistet hat, haben sich die ätherischen Öle mit Sicherheit bereits in den wohlverdienten Ruhestand verflüchtigt.

Inventur der Interessen

Viele Dinge erinnern uns an Vorsätze, die wir nicht einhalten, etwa die originalverpackten Hanteln, der dicke Wälzer, die Hose, die im Ausverkauf so billig war und für die wir abnehmen wollen. All diese Dinge spicken uns mit schlechtem Gewissen. Jedes Mal, wenn wir sie sehen, wird uns unser Scheitern bewusst. Quälen wir uns nicht an den Dingen entlang. Lassen wir das schlechte Gewissen nicht in den Katakomben unserer Seele brodeln, sondern fördern wir es ans Tageslicht und lassen es los, indem wir diese Dinge einfach weggeben. Hobbys und Interessen ändern sich genauso wie Bekanntschaften. Unser Telefonbuch soll ebenso wie unsere Spielesammlung und unser Heimwerkerkoffer erfahren, wie wohltuend partielle Leere sein kann.
Indem wir äußerlich aufräumen, füllen wir auch unsere Seele anstatt mit dem Ballast des vorgegaukelten Brauchtums mit Energie und dem Blick für das Wesentliche.

Marion Grillparzer:
Salto Vitale
In 24 Stunden in ein neues Leben starten
Gräfe & Unzer, 224 Seiten, mit ca. 120 Farbfotos
16,90 Euro

Marion Grillparzer hat ein ebenso unterhaltsames wie motivierendes Wohlfühlkonzept für Körper und Seele entwickelt. Eine Anleitung zum „Umprogrammieren“.

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Dr. med. Frank R. Schwebke
Weg mit dem Ballast!
Gewinnen Sie Energie für alles, was wirklich wichtig ist
Gräfe & Unzer, 48 Seiten mit ca. 55 Farbfotos
5,90 Euro

Dieser Ratgeber verrät Rezepte für Loslassen, Ausmisten und Lernen, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Ein kompaktes Entstressungs-Programm.

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Die schnelle Küche

Von Christoph Wagner und Toni Mörwald

Gaumenfreuden aus der Turboküche – das Kochbuch für clevere Schnelle! Ein Kochbuch für alle, die immer zu wenig Zeit haben, aber dennoch gut kochen möchten, ein modernes, frisches Layout schätzen und auch gerne mit einer Prise Humor kochen.

Die faszinierende Grundidee des neuen Kochbuch–Hits von Starkoch Toni Mörwald und Bestsellerautor Christoph Wagner: „komprimierter Genuss“, der für jede Hausfrau und jeden Hobbykoch in den eigenen vier Wänden mit einfachsten Mitteln jederzeit nachvollziehbar ist. Jedes der vorgestellten Gerichte soll in einer Viertelstunde zubereitet und dadurch dem Fast- und Convenience Food aus Tiefkühltruhe und Mikrowelle, was die Schnelligkeit betrifft ebenbürtig und, was Qualität und Geschmack betrifft, überlegen sein.

Für Lesespaß beim turboschnellen Kochen garantieren amüsante Anekdoten und die besten Geschichten zum Thema Fastfood in der Küche.

Die Gliederung erfolgt nach klassischen Alltagssituationen; die Rezepte sind übersichtlich in „Vorbereitung“ und „Zubereitung“ aufgeteilt. Wer sich genau daran hält, kann die Küchenuhr ganz nach Appetit einstellen, und schon nach 15 Minuten heißt es verlässlich „Essen ist fertig!“.

Die Autoren: Christoph Wagner, geboren 1954 in Linz, studierte Germanistik, Anglistik und Kulturelles Management und spezialisierte sich als freier Autor auf die Kulturgeschichte des Essens und Trinkens. Zahlreiche erfolgreiche Standardwerke zum Thema Kochen. Im Pichler Verlag erschienen zuletzt „Das Neue Sacher Kochbuch“ (mit Alexandra Gürtler) und „Amadeus à la carte“. Zusammen mit Klaus Egle ist er Herausgeber des jährlich erscheinenden Wirtshausführers „Wo isst Österreich?“

Toni Mörwald, geb. 1967, Sohn eines Wirtes aus Feuersbrunn, kochte zunächst bei Reinhard Gerer und praktizierte danach bei zahlreichen Grand Chefs in aller Welt. Mit 22 Jahren erhielt er seine erste Haube und eröffnete in Rekordzeit eine Dependance nach der anderen. Toni Mörwald ist verheiratet und hat drei Töchter.

Die schnelle Küche
Die 500 besten 15-Minuten-Rezepte der Welt

400 Seiten, 17 x 24 cm, durchgehend farbig,
Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 3854313969
Preis: 34,90 Euro, 60,40 sFr (CH)


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