Genussland Italien – aktueller denn je!

Kein anderes Land bietet soviel von allem Ess- und Trinkbaren wie das von den meisten als Mutter der Lebenslust empfundene Italien. Unzählige Weinanbaugebiete in den verschiedensten Klimazonen mit den unglaublichsten autochthonen Sorten und den verschiedensten Weinbereitungstraditionen ebenso wie regionenspezifische Feinkost, bis hin zu bekömmlichen Grappe, betörenden „Dolci” und edlen Schokoladen. Neben so bekannten und weltweit geschätzten „Mainstream”– Produkten wie Chianti, Brunello oder Barolo featuren wir diesmal eine ganze Reihe von Produkten und Produzenten, die nicht so im Rampenlicht der Weinöffentlichkeit stehen, deren Entdeckung aber für den ja immer neugierigen Weinfreund umso reizvoller sein sollte:

Der venetianische Kultwein Amarone zum Beispiel, die edle Ausgabe des überwiegend in den Supermärkten vorkommenden Valpolicella, hält locker mit den besten Weinen der Welt mit. Das toskanische Spitzenweingut „Castello di Ama“, Weingut des Jahres 2005 im Gambero Rosso, produziert seit zwei Jahrzehnten absolute Spitzenweine, der legendäre Merlot „l’ Apparita“ ist den Spezialisten ein Begriff.

Grund genug um diese zwei Themen ein bisschen näher zu beleuchten:

Castello di Ama: „Weingut des Jahres” (Gambero Rosso)

Lorenza Sebasti und Marco Pallanti gehören seit 20 Jahren zur absoluten Spitze in der Toskana. Ihr Traum, unverwechselbaren Wein zu machen, den eigenen Stil zu finden und damit auch erfolgreich zu sein, ging sehr oft in Erfüllung und wurde erst neulich wieder mit dem Titel: Weingut des Jahres 2005 im Gambero Rosso (Autor, Weinalmanach) unterstrichen. Der Chianti Classico Castello di Ama ist das Flaggschiff des Weingutes und beinhaltet im Jahrgang 2002 alle Trauben, auch die der berühmten Einzellagen L´Apparita, Bellavista und La Casuccia. Die 2001er Einzellagen kommen hier im September auf den Markt.

Unser Weintipp


Castello di Ama ’02
von Castello di Ama Italien
Preis: Euro 24,99

Castello di Ama wurde vom Gambero Rosso zum Weingut des Jahres 2005 gewählt. Dieser 2002er beweist, warum. Perfekter Sangiovese!

Bestellen: www.weinundco.at

Sicher einer der besten Weine der Welt!

Amarone di Valpolicella:
Hochreife Trauben werden in speziellen Räumen getrocknet und erst nachdem sie zu süßen Rosinen mutiert sind, werden die konzentrierten Trauben gepresst und anschließend trocken durchgegoren. Das Ergebnis ist ein dichter, hochkonzentrierter, fruchtbetonter Wein mit einem recht hohen Alkoholgehalt und einer saftigen Extraktsüße. Mitunter kommen vor allem mit der Lagerung noch traumhafte Gewürznoten hinzu, die von Lebkuchen über Vanille bis Zimt reichen.

Die Spitzenproduzenten der Region

Terre di Scaligere ist bekannt für einen köstlichen Amarone mit einem verführerischen Preis. Speri, der absolute Shooting-Star aus der Region, freut sich über die Kür von Gambero Rosso (Autor, Weinalmanach), der den 2000er Amarone zum Kandidaten für den besten Wein Italiens 2005 wählte.

Allegrini ist seit Jahren das Spitzenweingut der Region und erzeugt seit Jahren die besten Amarones und mit dem La Grola auch einen superben Einzellagen-Valpolicella, der ohne Trocknung zu einem Spitzenwein gerät. Schwester-Weingut Corte Giara steht für perfekte Preis-Leistung!

Weiterführende Links: Gourmet & Spa

90 Diäten kritisch getestet

Jede zweite Abmagerungskur ist eine Gefahr für die Gesundheit.

Wer nach einer Diät sucht, wird leicht fündig: Keine Frauenzeitschrift ohne Wunder-Diät. STIFTUNG WARENTEST hat zusammen mit dem Verein für Konsumenteninformation 90 Diäten unter die Lupe genommen (Übersicht Diäten). Ergebnis: Vieles macht eher krank als schlank. Es gibt aber auch Konzepte, bei denen die Aussichten auf eine dauerhafte Gewichtsreduktion gut stehen.


90 aktuelle Abnehmprogramme, darunter Trennkost, Low Fat-, Glyx-, Low Carb-, sowie Psychodiäten und Schlankheitskuren aus dem Internet wurden getestet. Nur elf Diäten sind uneingeschränkt empfehlenswert, weitere achtzehn sind zumindest einen Versuch wert. Die meisten Abmagerungskuren machen aber eher krank als schlank.

Die Testsieger sind überwiegend Mischkost-Diäten: Sie setzten auf ausgewogene, energiereduzierte Mischkost. Reich an Kohlenhydraten (50 %), moderat an Eiweiß (10 – 15 %) und sparsam an Fett (20 – 30 %). Wenn Sie die Mengen dabei so kalkulieren, dass Sie täglich zwischen 1.200 und 1.500 Kilokalorien zu sich nehmen, haben Sie keinen nagenden Hunger und verlieren dennoch durchschnittlich ein halbes bis vier Kilo pro Woche. Mehr sollte gar nicht sein. Vorsicht vor absoluten Verboten!

Fest steht auch: Gegen Übergewicht helfen weder radikale Hungerkuren noch Wunderpillen. Auch Diäten, die im Handumdrehen schlank machen sollen, sind Humbug. Selbst wenn zunächst ein paar Pfunde runter gehen: Wer seine Essgewohnheiten nicht auf Dauer umstellt, macht unweigerlich Bekanntschaft mit dem Jo-Jo-Effekt – erst Kilos runter und dann gleich wieder rauf, meist sogar mehr als vorher.

Die Gewinner:

Die Vollweib Diät
Low Fat 30 vegetarisch
Low Fat
So koche ich meinen Mann schlank
Ohne Diät geht’s auch
Die Bikini Diät
Die Ideal Diät
Die gute Laune Diät
Ich nehme ab (Deutsche Ges. für Ernährung)
Die Brigitte Diät
Schlank ohne Diät
Die neue Fit for Fun Diät
I feel good

Internetanbieter wie: www.xx-well.com, www.lean-and-healthy-programm.de, www.surfmed.at, www.abnehmen-mit-genuss.de.

Die Verlierer:

Die South Beach Diät
Low Carb
Atkins Diät
Der neue Zucker Knacker
Die Montignac Methode
Denken Sie sich schlank
3 D Lagerfeld Diät
Scarsdale Diät
Humplik Diät
Sears Diät
Reis Diät
Hollywood Star Diät
Blutgruppen Diät
Die Trennkost Diät
Forever Young – Strunz
Die Kreta Diät
Gesund abnehmen mit Schüßler Salzen
Die Rotations Diät
Endlich Wunschgewicht (Allen Carr)

Achtung, Diät-Falle!

Achten Sie bei Diäten auch immer auf die Werbung. Die lässt meistens tief blicken. Es gibt deutliche Signale für unseriöse Diätangebote. Auf Folgendes sollten Sie achten:
· Es wird versprochen, dass Sie schnell, problemlos und ohne eigene Aktivität abnehmen.
· Angeblich können Sie weiter essen, was immer Sie wollen.
· Es wird eine unrealistische Gewichtsabnahme versprochen wie etwa 12 Kilo in 3 Wochen.
· Erfolgs- oder Geld-zurück-Garantien locken.
· Vorher-Nachher-Bilder oder Testpersonen beweisen angeblich den Diät-Erfolg.
· Die Wirkungsweise der angepriesenen Diät ist nur unzureichend erklärt.
· Man soll zur Diät Artikel kaufen wie Ohrstecker, Badezusätze und elektrische Geräte.
· Die Diät kann man nur telefonisch oder über eine Postfachadresse – vor allem im Ausland – bestellen.
· Die Diät ist nur auf Beratungspartys, Infoveranstaltungen oder im Direktvertrieb erhältlich.
· Wenn Schuldgefühle erzeugt werden wie beispielsweise „Wer jetzt noch dick ist, ist selber schuld”.
· Diäten, die mit einem Arzt oder einer Klinik werben. Die Genannten sind dort häufig unbekannt.
· Diäten, die mit einem Promi werben.

Quelle: Stiftung Warentest, Verbraucherzentrale

116 Seiten
Autor: Edith Geyer, Helga Schimmer
Veröffentlichung: 3/22/2005
ISBN: 3-902273-35-6
Preis: Euro 7,50

Weiterführende Links:
Franz Xaver Mayr Kuren
Ayurvedakuren
Inspiration Ayurveda

Die 50 größten Diät-Lügen!

Dicke Lügen für die schlanke Linie!

Von Angela Mörixbauer und Markus Groll

Paradox: Da verschlingen immer mehr Menschen gleichermaßen Diätbücher und Fett-weg-pillen – und werden dennoch immer dicker! Es scheint fast so, als würde Ratgeber-Lesen und Kalorien-Knausern erst recht zu Übergewicht führen.

Dass das tatsächlich so sein könnte, haben nun Mag. Angela Mörixbauer, Ernährungswissenschafterin und Dr. Markus Groll, trend-Journalist, Co-Autoren des Bestsellers „Die 50 größten Fitness-Lügen“ (2004) in ihrem neuen Buch „Die 50 größten Diät-Lügen“ aufgedeckt.
„Viele Modekonzepte wie die South-Beach-Diät, der Low Carb-Hype oder die Trennkost sehen – auch in der x-ten Buchauflage neu verpackt – wissenschaftlich mehr als altbacken aus“, behaupten die Autoren. Sogar Ernährungsgurus wie Montignac (Lüge 5) oder Atkins (Lüge 4) nehmen bei ihren Versprechungen den Mund zu voll.

Die Schlankheitsindustrie manipuliert öffentliche Meinungen und Werbung mit getürkten Vorher-Nachher-Fotos (Lüge 10) und nutzt das Abnehm-Bedürfnis vieler Menschen als Verkaufsturbo aus, diverse Diät-Päpste schließen sich dem Mainstream an. In Folge glauben dann wirklich viele Gewichtsgeplagte, dass Peter Paul Rubens das barocke Schönheitsideal gemalt hat (Lüge 11), Sex zum Abnehmen taugt (Lüge 20), Fruchtzucker die Kalorienbilanz nicht belastet (Lüge 47), Ananas-Enzyme wahre Fettkiller sind (Lüge 30) oder Dinner-Cancelling schlank macht (Lüge 43).

Die Ernährungswissenschafterin Angela Mörixbauer und der Journalist Markus Groll haben die gängigsten Irrtümer, Mythen und Lügen rund um Ernährung und Abnehmen gesammelt, auf wissenschaftlich fundierter Basis amüsant bewertet und geben knapp-konkrete Tipps, wie der Weg zum Wohlfühlgewicht tatsächlich aussehen könnte.

Mag. Angela Mörixbauer, geb. 1970 in Waidhofen/Ybbs (Niederösterreich), ist Ernährungswissenschafterin. Studium an den Universitäten Wien (A) und Kiel (D), Lehrgang „Qualitätsmanagement in der Gesundheitsförderung“ der Universität Graz. Mehrjährige Berufserfahrung in der Konsumenteninformation, ehemalige Vorsitzende des Verbandes der Ernährungswissenschafter Österreichs (VEÖ), Ernährungsjournalistin und Fachreferentin. 2004 Gründung des Beratungsunternehmens „eatconsult“, das Institutionen, Firmen und Medien mit ernährungswissenschaftlichem Know-how und Branchenkontakten unterstützt. Vom Alumniverband der Universität Wien wurde „eatconsult“ 2004 als bestes Geschäftskonzept im Gesundheitsbereich prämiert. Co-Autorin des Bestsellers „Die 50 größten Fitness-Lügen“ (Krenn Verlag, 2004).

Dr. Markus Groll, geb. 1963, Wien, ist promovierter Publizistik- und Kommunikationswissenschaftler und langjähriger Redakteur beim Österreichischen Wirtschaftsmagazin „trend“. Dort betreut er u. a. Fachbereiche wie Gesundheit, Ernährung, Landwirtschaft und Konsumentenschutz. Zuvor arbeitete er als Mitarbeiter der Wirtschaftsmedien „Wirtschaftswoche“, „New Business“, „Cash-Flow“, im Landesstudio NÖ des Österreichischen Rundfunks (ORF), am Österreichischen Institut für Sozialforschung sowie in diversen Fachmedien. Mit dem „Pressepreis 2004 der Ärztekammer für Wien für hervorragende medizinische Berichterstattung“ ausgezeichnet. Als ausgebildeter Musiker war er u. a. auch als Pädagoge (BHS) tätig. Co-Autor des Bestsellers „Die 50 größten Fitness-Lügen“ (Krenn Verlag, 2004).

Mörixbauer, Groll. Die 50 größten Diät-Lügen
Verlag Hubert Krenn
144 Seiten, broschiert, zahlreiche Farbabbildungen
ISBN 3-902351-65-9
Ab sofort im Buchhandel erhältlich!
Preis: 16,90 Euro


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Diät-Lügen zum Download im PDF Format:
(copyright by Verlag Hubert Krenn)

Lüge 1: Getrennt von Fisch & Fett?
Lüge 30: Fettkiller mit Fruchtgenuss?
Lüge 43: Essen am Abend macht dick?