Far from this world

Eines der schönsten Ayurveda-Resorts der Erde liegt direkt an der Quelle: In Indien, am Fuße des Himalaya.

Ayurveda im Westen ist eine heikle Sache. Einmal zur Mode geworden, sprießen auch Trittbrettfahrer und Etikettenschwindel. Ein Schnellsiedekurs und ein Kochbuch sind bei weitem zu wenig, um dieses hochkomplexe, in Jahrhunderten gewachsene Medizinsystem auch nur einigermaßen erfassen zu können, und selbst wenn die „Technik“ etwa der zahlreichen Ölmassagen gründlich erlernt worden ist – der Geist dahinter bleibt nur allzuoft der gehabte, materielle, der die Seelen-Seite von Ayurveda nicht berührt.

Umso beruhigender, daß es das Original noch gibt – unverfälscht und von höchstem Wissen getragen. Wer das erleben möchte, der sollte zu den Wurzeln; der sollte Indien selbst bereisen, genauer in den Nordosten nach Uttaranchal, dem jüngsten indischen Bundesstaat. Dort, am Fuße des Himalaya, hoch über dem Ganges und der uralten Pilgerstadt Rishikesh, in der schon Mia Farrows und weiland die Beatles spirituelle Schlüsselerfahrungen machten, liegt das „Ananda in the Himalayas“, eines der schönsten Ayurveda-Spa-Resorts der Erde.

Ananda bedeutet Glückseligkeit, das tiefe Einssein mit der innersten Wahrheit unseres Wesens, und nicht weniger als das kann hier zur Erfahrung werden. Die Anreise in den Nordenosten Indiens gestaltet sich übrigens denkbar streßfrei: Mit dem Flugzeug nach Neu Dehli, danach mit dem für indische Verhältnisse geradezu luxuriösen Shadhabdi-Expreß nach Havidwar – am Bahnhof empfangen Elend, Schmutz und Bettelei. Aber auch der Wagen vom Ananda. Nun geht es eine gute Stunde lang aufwärts – durch die Wälder, die Paßstraße hoch, bis auf rund 1.100 m Seehöhe, um dann, weit abseits jeder anderen Behausung, den Palast des Maharadjas von Tehri-Garhwal zu erreichen. In seinem weiten, rundum von schier unendlichen Urwäldern umsäumten Park erstreckt sich das Resort: 70 Luxuszimmer und fünf noch exquisitere Suiten – eine Welt außerhalb der Welt, unberührt von allem, was nicht sublim ist.

Die Lage ist atemberaubend: Auf der einen Seite der Blick hinauf zu den manchmal nebelverschleierten Himalayas, auf der anderen Seite hinunter zum sanft sich dahinschlängelnden heiligen Fluß Ganges. Die Anlage: Jedes Gebäude in Harmonie zum Ort und zum Ganzen gesetzt. Der Palast als Rückgrat; ein Spa wie aus 1001 Nacht; ein sagenhafter Workout-Bereich; unzählige liebevoll gestaltete Details – etwa der Yoga- und Musiktempel mit Blick ins Tal, hin zur aufgehenden Sonne.

Im Ananda wird Ayurveda nicht „gemacht“, hier „ist“ es. Von der ersten Begrüßung an ist das zu spüren: Der ungeheure Respekt, die Achtung vor dem Menschen als einer Erscheinungsform Gottes, die nur noch nicht weiß, daß sie Er ist. Dr. Vikas Gupta, der Arzt, der die Anamnese aufnimmt und die Diagnose nach der individuellen Gewichtung der drei Doshas, Vata, Pitta und Kapha stellt, hat jenen Blick, der erahnen läßt, daß er viel tiefer in uns hineinblickt als wir selbst. Und auch, wenn der Verstand es nicht versteht – etwas in uns atmet auf, weil es sich gesehen fühlt. Diese Art von Intuition ist kein Widerspruch zum Wissen: Vikas Gupta kennt weit über 5.000 Kräutersorten. Ein Großteil davon wächst hier, in den Bergen rund um das Resort.

Das komplette Repertoire der ayurvedischen Behandlungsformen, die im Ananda geboten werden, aufzuzählen wäre müßig: Es gibt sie alle, jede an ihrem richtigen Platz, das muß reichen. Die eigentliche Sensation ist das Bewußtsein, mit dem sie gegeben werden. Da erzählt ein Masseur, daß er früher Bettler war und daß ihm das Mitgefühl eines Zeitgenossen die Schulung hier ermöglicht hat. „Was macht diese Schulung aus?“, wollen wir wissen. „Im Ananda massiert man nicht mit den Händen, sondern mit dem Herzen.“

Diese Herzensbildung übt jeder Mitarbeiter, vom Butler über die Köchin bis hin zur Therapeutin. Die Achtsamkeit, mit welcher der Gast nach der Massage zum Ruheraum geleitet wird oder mit der ihm Tee geboten wird, ist nicht bloß höfliche Form. Sie kommt von innen. In gleicher Weise wird gekocht – oder auf Wunsch das Kochen auch gelehrt. So, als wäre jeder Bissen für den Gott Krishna selbst. Und die Art, wie jeder Gast von einem eingeweihten Yogalehrer einzeln unterwiesen wird – das Heilige eben, nicht oben in irgendeinem Himmel, sondern hier, in uns, in Körper, Seele und Geist. Ohne dieses Heilige, so hören wir, ohne dieses Bewußtsein von etwas Größerem, in das wir eingebunden sind und das uns den Gesetzesrahmen vorgibt, ist Ayurveda nicht vollständig, ja weniger noch: Es fehlt ihm die wahre Quelle seiner Kraft und Wirksamkeit.

Sätze wie dieser kommen wie ganz nebenbei. Die lebendige Stille in dem weitläufigen Park erklärt von selbst, was gemeint ist, zudem laden zahlreiche Möglichkeiten zur Vertiefung dieser Erfahrung ein: Abends etwa auf der Terrasse zu sitzen und die Stimmen des Urwaldes zu erfahren. Im Pavillion der heilenden indischen Musik zu lauschen. Oder am Ufer des Ganges zu sitzen und Aarti, den hinduistischen Lichtergottesdienst zu Sonnenuntergang, mitzuerleben. In wunderbar belebender Luft und mit herrlich freiem Blick in das Tal.

Vom Ananda kann man übrigens zu zahlreichen Exkursionen und Tagesausflügen aufbrechen – vom Rafting über Shoppen in Dehra Dun bis zur Safari im Rajaji National Park ist das nicht nur Abenteuer, sondern irgendwie auch eine Art Test: Haben wir die innere Stille schon so sehr inne, daß sie auch hier im Trubel „hält“?

Weitere Informationen erhalten Sie direkt unter der Telefonnummer
+49-(0)6102-501 453
(Unique Experiences Touristik GmbH, Deutschland)
sowie im Internet unter www.anandaspa.com

Frühjahresmüdigkeit – Das große Gähnen

Schätzungen zufolge leiden rund 50 bis 70 Prozent der ÖsterreicherInnen und Deutschen unter dem Phänomen Frühjahrsmüdigkeit.

Entstehung von Frühjahrsmüdigkeit

Nach den vielen dunklen Wintertagen sind die Reserven des Körpers häufig aufgebraucht, die Umstellung von der dunklen zur hellen Jahreszeit erscheint schwierig.
Das liegt – so die Ursachenforscher – vor allem an der hormonellen Umstellung. Lichtreize im Frühjahr aktivieren die Produktion von Serotonin, dem sogenannten Glückshormon. Gleichzeitig ist das Hormon Melatonin – das für den Schlaf zuständig ist – aus der Winterzeit noch stark im Körper wirksam. Das Aufeinandertreffen dieser gegensätzlichen Hormone macht den Körper müde. Vielen Menschen fehlen im Winter wertvolle Vitalstoffe, weil zu wenig frisches Obst und Gemüse gegessen wird.

Wie können Sie der Frühjahrmüdigkeit begegnen?

Tageslicht, Sonne

Entscheidend ist, dass unter dem Einfluss von Tageslicht im Körper Melatonin abgebaut wird. Richten Sie sich in Ihrem Tagesablauf nach der Sonne, damit Sie so viel Tageslicht wie möglich erhalten. Stehen Sie früh auf und gehen Sie früh ins Bett. Strecken Sie die müden Glieder so oft es geht in die Sonne, auch wenn es noch ein wenig kalt sein sollte. Es gibt für jede Temperatur die richtige Kleidung.

Bewegung

Bewegen Sie sich so viel wie möglich. Gehen Sie täglich an der frischen Luft spazieren oder planen Sie eine kleine Runde mit dem Fahrrad ein. Schon ein kurzer Spaziergang wirkt Wunder. Nutzen Sie am besten jede Gelegenheit, den Körper auch im Alltag zu bewegen. Benutzen Sie die Treppe anstatt den Lift. Steigen Sie eine Station früher aus dem Bus und gehen Sie den Rest zu Fuß.

Bürstenmassage, Wechselduschen

Kalt-warme Wechselduschen und regelmäßiges Bürsten (Kneipp Naturborstenbürste) am Morgen regen den Kreislauf an und wirken außerdem gegen Cellulitis. Die Bikini-Zeit steht bevor! Achten Sie darauf, mit der kalten Dusche aufzuhören. Das Ganze dauert nicht länger als 10 Minuten, bewirkt aber Wunder!
Ein ganz besonderer Tip ist die Sauna: sie fördert die Durchblutung und stärkt das Immunsystem.

Ausreichend kohlensäurefreies Wasser trinken

Trinken Sie ausreichend kohlensäurefreies Wasser. Etwa 2 Liter Wasser pro Tag helfen, das Zellwasser zu erneuern und dem Körper die Ausscheidung von Giftstoffen zu ermöglichen. Wer zu wenig Wasser trinkt, ermüdet leichter. Übrigens: Kaffee entzieht dem Organismus Flüssigkeit. Daher sollte nach jeder Tasse Kaffe mindestens ein Glas Wasser getrunken werden.

Frische, vitaminreiche Nahrungsmittel essen

Hervorragend kann der Frühjahrsmüdigkeit durch ausgewogene Ernährung begegnet werden. Experten empfehlen vor allem viel frisches Obst und Gemüse sowie Vollkorn-Getreide-Nahrungsmittel, Hülsenfrüchte und Kartoffeln.
Ein Spaziergang über den Markt bietet einen guten Einstieg in den Frühling. Saisongemüse lädt zur leichten Frühlingsküche ein: Spargel, Kohlrabi, Radieschen, Spinat und knackige Salate wie Eichblatt, Lollo Rosso und der traditionelle Kopfsalat sind bald wieder erntefrisch zu haben. Das Gemüse nur kurz und schonend garen.
Wer keinen eigenen Garten hat, kann im Blumenkasten auf der Fensterbank frische Kräuter ziehen. Dill, Schnittlauch, Petersilie und Kresse sprießen schon nach wenigen Tagen und verfeinern jeden Salat.
Beim Obst locken bald Erdbeeren, Kirschen, Marillen und Pfirsiche.
Wer täglich viel Gemüse und Obst isst, verringert das Risiko für bestimmte Krebskrankheiten, wie Magen-, Dickdarm-, Lungen-, Brust- und Prostatakrebs.

Lieber 5 statt 3!

Nehmen Sie lieber 5 kleine statt 3 große Mahlzeiten zu sich. Das ist besonders wichtig, wenn Sie sich kraftlos fühlen, denn eine umfangreiche Mahlzeit belastet den Körper zusätzlich.

Sonstiges

Bei schlechter Laune: Sprechen Sie mit einer guten Freundin oder einem guten Freund. Miteinander reden und lachen bringt auch die Seele wieder auf Trab. Unternehmen Sie am besten etwas im Freien. Sonnenlicht und Vogelgezwitscher heben die Stimmung, da sie die Bildung des Glückshormons Serotonin anregen. Auch farbenfrohe Kleidung kann gute Laune machen. Abends kann ein schönes Buch für Entspannung sorgen.

Ausruhen

Oberstes Motto sollte jedoch sein: Zwingen Sie sich zu nichts. Gönnen Sie sich so oft wie möglich ein erholsames Nickerchen zwischendurch oder einen Mittagsschlaf.

Buchtipps:

Mit Energie in den Frühling
Cathrin Drescher, Verlag 55 Plus
Preis: 14,90 Euro


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Low Fett 30, Salate zum Sattessen
Gabriele Vallenthin, Gabriele Schierz, Südwest-Verlag
Preis: 6,95 Euro


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Lebenselixiere aus Wasser und Salz
Karin Willen, Rowohlt
Preis: 9,90 Euro


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DuMonts kleines Kräuterlexikon
Andrea Rausch, Brigitte Lotz, Nebel Verlag
Preis: 9,90 Euro


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Low Fett 30 – Geniessen mit weniger Fett

Zahlreiche Erfolgsstorys und sehr gute Testergebnisse geben ihnen Recht: Gabi Schierz und Gabi Vallenthin haben mit ihrem Ernährungsprogramm LOW FETT 30 ein sinnvolles, alltagstaugliches und dauerhaft umsetzbares Ernährungskonzept entworfen. Die Stiftung Warentest bewertete das Gesamtkonzept als beste von 80 getesteten Diäten, das dazugehörige Abnehmprogramm „LOW FETT 30-konkret“ wurde mit „sehr empfehlenswert“ beurteilt. Auch die Zeitschrift Öko Test verlieh dem LOW FETT 30-Gesamtkonzept das Prädikat „sehr gut“. Das Wichtigste: Dies ist kein Diätbuch. Mit dem erstaunlichen Ernährungsprogramm LOW FETT 30 kann man nämlich dauerhaft abnehmen, indem man ganz normal isst. Erlaubt ist alles, solange maximal 30 Prozent der Kalorien aus Fett stammen. LOW FETT 30 passt deshalb zu jedem Lebensstil, ob man gern aufwändig kocht, im Büro isst oder abends nur Zeit für ein Fertiggericht hat. Dieses Basisbuch erklärt die Grundlagen. Daneben viele spannende Vorher-Nachher-Storys, Lieblingsrezepte Betroffener und wirkungsvolle Tipps: Alles, was man braucht, um mit Spaß schlank zu werden und zu bleiben.

Was ist Low Fett?
Wenn wir Fett einsparen, nehmen wir auch wesentlich weniger Kalorien zu uns. Denn Fett ist der Nahrungsbestandteil, der pro Gramm die meisten Kalorien liefert. Allerdings dürfen wir nicht gänzlich auf Fett verzichten, denn viele Abläufe in unserem Körper funktionieren nur, wenn lebenswichtige Fettanteile vorhanden sind. Deshalb LOW FETT 30: Hier wird der Fettanteil der Nahrung so reduziert, dass nicht mehr als 30 Prozent der Kalorien aus dem Fett stammen. So gibt es keine gesundheitlichen Probleme und dem Abnehmen steht nichts im Weg.

Die „Fettformel“
Gramm Fett x 9kcal x 100 / Gesamtkalorien = % der kcal aus Fett (Fettkalorien)
Sie müssen dafür die Nährwerteangaben von Lebensmitteln (sie stehen entweder auf den Verpackungen drauf oder aber Sie finden sie in den Nährwerteangaben der zahlreichen LOW FETT 30-Bücher) – also die Gramm Fett und die Gesamtkalorien in diese Formel einsetzen und schon wissen Sie den Prozentanteil der Kalorien, die aus Fett stammen.

www.lowfett.de
Noch ein kleiner Hinweis für alle, die noch mehr über LOW FETT 30-Ernährung wissen wollen: www.lowfett.de

Rezepte zum Download (im PDF Format):
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Buchtipps:

Low Fett 30 – Essen macht Spass
Gabriele Vallenthin, Gabriele Schierz, Südwest-Verlag
Preis: 6,95 Euro


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Low Fett 30 Rezepte für den Wok
Gabriele Vallenthin, Gabriele Schierz, Südwest-Verlag
Preis: 6,95 Euro


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Low Fett 30 Muffins, Kuchen und Torten
Gabriele Vallenthin, Gabriele Schierz, Südwest-Verlag
Preis: 6,95 Euro


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Low Fett 30, Salate zum Sattessen
Gabriele Vallenthin, Gabriele Schierz, Südwest-Verlag
Preis: 6,95 Euro
Vielseitig und gesund


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Low Fett 30 Dips & Brotaufstriche
Gabriele Vallenthin, Gabriele Schierz, Südwest-Verlag
Preis: 6,95 Euro
Köstlich und kreativ


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