Champagner Champagne

Wissenswertes und Hintergründe

Der Name stammt ursprünglich vom lateinischen „campania“ und ist die Bezeichnung für eine hügelige Landschaft (ursprünglich rund um Rom). Seit dem frühen Mittelalter ist die Champagne der Name der Provinz in Nordostfrankreich. Sie ist heute unterteilt in die Region „Champagne pouilleuse“ und in „Champagne viticole“. In dieser zweiten Region wird der eigentliche Champagner heute hergestellt.

Im Laufe der Geschichte wurde der Name Champagnerzum Synonym für feinsten Schaumwein. Wie andere feine Weine Frankreichs, vor allem Burgunder und Bordeaux, ist auch der Champagner seit eh und je das große Vorbild für ambitionierte Weinerzeuger, insbesondere in Australien und an der Westküste der USA, die mit denselben Traubensorten und denselben Herstellungsmethoden arbeiten. Diese Art der Imitaition wurde der Champagne gegen Ende der 1980er Jahre allmählich lästig. Deshalb wurde der Name „Champagner“ für diese Region geschützt.

Die Rebsorten, die in Champagnern vorkommen können, sind drei verschiedene: Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay. Von den Stilen unterscheidet man einen jahrgangslosen Grundtyp in der Brut Version. Größere Champagnerhäuser bieten drei oder viermal in einem Jahrzehnt „Jahrgangschampagner“ an. Manchesmal taucht auch der Begriff „Blanc de Blanc“ auf dh, dass der Champagner ausschließlich aus Chardonnay Trauben hergestellt wird. Der Rosé Champagner wiederum entsteht entweder durch Beimischen von etwas Rotwein oder – allerdings seltener – durch kurzzeitiges Gären des Mosts im Beisein von dunklen Schalen. Die Bezeichnung „Crémant“ weißt darauf hin, dass der Champagner einen niedrigen Innendruck aufweist. Diese Bezeichnung ist allerdings nicht auf die Region Champagne beschränkt.

Alle größeren Champagnerhäuser z. B. Roederer oder Moet & Chandon bringen Luxus-Champagner oder sogenante „Deluxe“ oder „Prestige Cuvées“ heraus das wären etwa die Marken Cristal oder Dom Perignon!

Erhältlich sind diese und viele weitere Champagner wie Duval Leroy, Goutorbe oder Veuve Cliquot bei WEIN & CO. Für jede gekaufte Flasche Champagner gibt es dort im Dezember übrigens das passende Glas revolution.sparkling im Wert von 7,99 Euro gratis dazu.

Für alle die gerne zuerst kosten und dann günstig kaufen:

Der Brut Réserve Particulière von Feuillate in der Metalldose verpackt kann man im Dezember in jeder WEIN & CO Filiale vor dem Kaufen gratis verkosten. Dieser Wein ist eine Cuvée aus 40% Pinot Noir, 20% Chardonnay und 40% Pinot Meunier. Die Aromen erinnern an Apfel, Birne und Mandel.


Brut Réserve Particulière von Feuillate

statt 32,– Euro nur 26,60 Euro

Bestellen: www.weinundco.at

Fühlen Sie sich Ihren Gefühlen ausgeliefert?

„Da sind die Gefühle mit ihr durchgegangen!”
„Wenn es schwierig wird, muß man einen kühlen Kopf bewahren.”

Wie oft hören wir solche Sprüche! Wer oft seinen Gefühlen nachgibt, gilt zwar als warmherzig, aber nicht als sehr klug. Bisher galt: Wer sich von seinen Emotionen mitreißen läßt, wird kaum eine Entscheidung treffen, die einem genauerem Abwägen aller Faktoren standhalten würde.

Ergebnisse aus der Gehirn- und Verhaltensforschung vermitteln ein differenzierteres Bild. Unter dem Begriff „Emotionale Intelligenz” brachten der amerikanische Autor Daniel Goleman und andere ihre Resultate an die Öffentlichkeit. Zunächst zeigte sich, dass intelligente Menschen, die ihren Lebensweg mit kühler Vernunft planen und ihre Gefühle im Griff haben, keineswegs besonders erfolgreich und auch nicht sehr glücklich sind. So mancher Musterschüler mit herausragendem Studienabschluß blieb irgendwo als mittlerer Angestellter hängen ohne Aussicht auf Beförderung. Dazu kommen eine kaputte Ehe und ab und zu eine tiefe Depression.

Andere waren in der Schule bloßes Mittelmaß, aber immer beliebt, weil sie über emotionales Einfühlungsvermögen und echtes Interesse an ihren Mitmenschen verfügten. Trotz mäßigem Studienabschluß wurden sie erst Projekt-, dann Abteilungsleiter und schließlich Direktor. Für schwierige Aufgaben reicht ihre intellektuelle Begabung zwar nicht aus, aber sie verstehen es hervorragend, Probleme an die im vorigen Absatz beschriebenen intelligenten Mitarbeiter zu delegieren.

Wer bei kniffligen Aufgaben versagt, aber über Takt und mitmenschliches Verständnis verfügt, bringt es weiter als jemand, dessen wichtigster Vorzug in einem IQ über 130 besteht. Unter jenen Prominenten, die es aus eigener Kraft zu einem hohen Bekanntheitsgrad und Spitzengagen gebracht haben, sind Personen mit hohem Intelligenzquotienten selten.

Gute Vorsätze für das neue Jahr?

8 Tipps der RELAX Redaktion für eine sichere Umsetzung

Gute Vorsätze bleiben schnell auf der Strecke. Warum das so ist, fanden amerikanische Psychologen jetzt heraus: Offenbar ruft der Mensch alle Gewohnheiten – auch die schlechten – unbewusst und automatisch ab. Das ist praktisch, wenn es darum geht, ohne großes Nachdenken den Ofen auszuschalten oder beim Autofahren den richtigen Gang zu finden. Wer sich bestimmte Verhaltensweisen abgewöhnen möchte, hat es aber schwer.

Während neu erlerntes Verhalten bewusst und kontrolliert umgesetzt werden muss, springen alte Gewohnheiten offenbar automatisch aus der Gedächtnisschublade. Vor allem Verhaltensweisen, die seit Jahrzehnten gespeichert sind, erweisen sich als hartnäckig. Was erklärt, warum „alte Hunde keine neuen Tricks mehr lernen“.

Die Ergebnisse der Forscherteams aus Michigan, Illinois und Washington zeigt auch, warum die guten Vorsätze gerade in belastenden Zeiten scheitern: Stress schwächt die Kontrollmechanismen des Gehirns und stärkt die automatischen Funktionen. Und schon greift man bei Liebeskummer zum Glimmstängel oder stopft sich nach einem beruflichen Misserfolg mit Schokolade voll.

Dabei ist es mit einigen gezielten Strategien möglich, Vorsätze umzusetzen und selbst jahrelange Gewohnheiten wie das Rauchen oder eine ungesunde Ernährung aufzugeben:

1) Das Ziel richtig setzen (zeitlich & inhaltlich):

Folgen Sie dem Prinzip „Teile und herrsche“, zerlegen Sie die Umsetzung Ihres guten Vorsatz in mehrere kleine Teilaufgaben, die Sie Schritt für Schritt bewältigen – und Sie werden Erfolg haben!

Fassen Sie Ihren Vorsatz so konkret wie möglich. Keine „mehr“- oder „weniger“-Formulierungen! Also nicht: Ich werde weniger essen, rauchen, Alkohol trinken, fernsehen oder ich werde mehr Sport treiben, im Haushalt helfen, mich mehr um die Kinder kümmern. Sondern legen Sie Einzelheiten fest:

„Jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag werde ich abends um das Wohnviertel joggen und sollte ich weniger als eine Viertelstunde benötigen, drehe ich eine zweite Runde. Kommt ein Termin dazwischen, laufe ich am folgenden Tag.“

„Ich esse weniger, indem ich am Nachmittag auf den Kuchen verzichte, abends eine Scheibe Brot weniger esse und mittags auf das Dessert verzichte.“

2) Motivation hinterfragen:

Warum haben Sie den Vorsatz gefasst? Wollen Sie das? Vielleicht will der Partner, dass Sie sportlicher werden oder weniger rauchen. Vielleicht sind Ihre Kollegen im Fitness-Fieber… Vor allem, wenn Ihr Vorsatz mit den Worten „Ich muss“ beginnt, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass dieser Wunsch nicht wirklich von innen kommt.

3) Andere mit einbeziehen:

Sprechen Sie Ihren Vorsatz vor Ihrem Partner oder Freunden laut aus und bitten Sie um Kontrolle und Unterstützung. Damit gewinnt Ihr Vorsatz an Ernsthaftigkeit. Sie werden alles tun, um vor Ihren Freunden nicht als Versager da zu stehen. Und Sie schlagen Ihren Selbstzweifeln ein Schnippchen.

4) Eventualitäten einkalkulieren

Planen Sie genau, wie Sie mit Versuchungen und Hemmnissen umgehen werden. Sie wollen sich ändern, aber ihre Umgebung bleibt wie bisher. Nehmen wir an, Sie wollen nicht mehr rauchen. Aber Ihre Kollegen werden weiter rauchen und Ihnen sogar Zigaretten anbieten. Wie werden Sie reagieren, wenn man Sie in Versuchung führt. Sie wollen in Zukunft mit dem Rad zur Arbeit fahren. Was werden Sie tun, wenn es in Strömen regnet, die Straßen glatt sind oder draußen bei 35 Grad die Sonne vom Himmel knallt? Überlegen Sie sich alle Eventualitäten und wie Sie damit umgehen werden, damit Ihre Vorsätze nicht daran scheitern.

5) Ersatzbefriedigung einkalkulieren

Planen Sie nicht nur, etwas zu unterlassen, sondern auch, was Sie statt dessen tun werden. Was tun Sie mit der Leere, die die fehlende Zigarette hinterläßt? An den Fingernägeln kauen? Süßigkeiten naschen, die Sie dick machen? Eine alte Gewohnheit, die in Fleisch und Blut übergegangen ist, zu besiegen, fällt erfahrungsgemäß leichter, wenn man etwas anderes an ihre Stelle setzt. Deshalb:

„Ich werde aufhören mit dem Rauchen, aber statt dessen in den Raucherpausen… (Kaugummi kauen, wichtige Telefonate und Briefe erledigen, ein paar Gymnastikübungen durchführen).“

”Ich werde nachmittags keine Kuchen mehr essen.
Statt dessen esse ich einen Apfel.“

”Ich werde nur noch maximal jeden zweiten Abend fernsehen. An den übrigen Abenden lese ich einen Roman. Zu diesem Zweck melde ich mich in der Leihbücherei an.“

6) Teilziele planen

Bei schwierigen Vorsätzen beginnen Sie mit einem Teilziel. Wenn Sie es nicht schaffen, das Rauchen mit einem Schlag zu unterlassen, nehmen Sie sich vor, zuerst ihren Konsum auf fünf Zigaretten pro Tag zu begrenzen. Dazu legen Sie genau fest, wann Sie diese Zigaretten rauchen. Wenn aktiver Sport Ihnen zu anstrengend erscheint, fangen Sie mit einem halbstündigen Spaziergang an. Wenn Sie eine Fremdsprache lernen wollen, nehmen Sie sich nicht gleich vor, sie in einem halben Jahr perfekt zu beherrschen, sondern planen Sie zunächst, die ersten zwanzig Lektionen für die Urlaubsverständigung durchzuarbeiten. Nehmen Sie sich fest vor, dieses erste Teilziel bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu verwirklichen (z.B. bis Ostern) und dann das nächst höhere Ziel anzuvisieren.

7) Umgang mit Rückschlägen

Lassen Sie sich von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen. Sie sollten zwar Versagen nicht einplanen, aber auch nicht Ihre guten Vorhaben aufgeben, nur weil Sie ein- oder zweimal nicht durchhielten. Verzeihen Sie sich den Fehler und nehmen Sie sich vor, von nun an hart bei der Stange zu bleiben. Bloß weil Sie sich einmal vom Heißhunger übermannen ließen, sind Ihre Diätpläne nicht zum Scheitern verurteilt. Nach zwei Tagen sind die angefutterten Kilos wieder weg, und Sie können weitermachen wie geplant.

8) Belohnen Sie sich

Legen Sie genau fest, welche Veränderung Sie als vollen Erfolg bewerten werden. Damit haben Sie eine Erfolgskontrolle. Selbst wenn Sie nur einen Teilerfolg erringen sollten – es ist besser als gar nichts. Jede Veränderung, die Ihnen gelingt, ist ein Zeichen, daß Sie noch bereit sind für Entwicklung und nicht verknöchern. Und wenn Sie ein Teilziel erreichten: Belohnen Sie sich. Klopfen Sie sich selbst auf die Schulter, wenn es kein anderer tut. Kaufen Sie sich etwas Schönes und schicken Sie uns eine E-mail, in der Sie stolz von Ihrem Erfolg berichten. Dann werden wir Ihnen gratulieren.
E-mails an: redaktion@relax-guide.com

Neu: Toni Mörwald. Mein Kochbuch

Das persönliche Rezeptbuch von Toni Mörwald

„Die Fähigkeit zu genießen ist es, die das Wesen unserer Existenz prägt. Ohne Genuss keine Kultur, kein Begreifen der Welt, keine Kunst.“ Toni Mörwald zählt in Österreich zu den meistausgezeichneten Köchen.

In diesem Buch erfährt der Leser, den Werdegang von Toni Mörwald und wie es ihm gelungen ist innerhalb von 15 Jahren ein in Österreich einzigartiges Genussimperium mit insgesamt neuen Hauben, 11 Sternen im A la Carte und 2 Sternen im Guide Michelin aufzubauen.

Erstmalig: Mörwald bietet in diesem Buch auch eine ganz besondere Selektion an Rezepten. In mühevoller Kleinarbeit hat er aus seinem unerschöpflichen Fundus rund 100 seiner besten Lieblingsrezepte ausgewählt – Gerichte, die ihn immer wieder fasziniert haben und die er zusammen mit seinen Köchen für das Nachkochen zu Hause adaptiert hat.

Rezepte (im PDF Format):
Download

Toni Mörwald. Mein Kochbuch
Mörwald Eigenverlag, 240 Seiten
Preis: 40,00 Euro

Persönliches, Genuss, Biografie, die Welt von mörwald
100 Rezepte, 100 Weine, 100 Profi Tipps

Bestellungen unter: www.moerwald.at, karl@moerwald.at oder
Frau Teresa Karl: +43 2738 2298 34