Rotweinland Österreich

Rotwein massvoll genossen, hält gesund! Unzählige Studien belegen, dass ein moderater Rotweinkonsum das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung verringert. Ein Gastbeitrag über den Österreichischen Rotwein vom Weinspezialisten Wein & Co.

Burgenland ist das Rotweinland schlechthin.
Da tut sich was! In den letzten 15 Jahren wurde der Rotweinanteil der burgenländischen Weinbaufläche auf ca. 45% erhöht und damit mehr als verdoppelt. Die üppige Sonnenwärme und das Know How der aufgeschlossenen, vorwärtsblickenden pannonischen Rotweinexperten, machten es möglich. Heute wird vorrangig auf autochtone Rebsorten wie Blaufränkisch, Zweigelt und St. Laurent gesetzt, wobei internationale Sorten wie Cabernet Sauvignon oder Merlot oft als unterstützende Partner in Rotwein Cuvées zu finden sind. Pinot Noir, als schwierigere Sorte bekannt, ist das Liebkind so mancher Winzer und auch Syrah hat sich als interessante und vor allem zum burgenländischen Klima passende Rebsorte erwiesen.

Die Rotweingebiete des Burgenlandes
Die Rotweingebiete des Burgenlandes verfügen über unterschiedliche Voraussetzungen hinsichtlich Böden oder Mikroklima. Dementsprechend ist auch der Sortenschwerpunkt unterschiedlich. So wird im östlichen Neusiedlersee Gebiet mit leichten, schottrigen bis sandigen Böden gerne auf Zweigelt gesetzt. Die schwereren Böden am Westufer im Gebiet Neusiedlersee-Hügelland eigenen sich besonders für Blaufränkisch. Eine Sonderstellung hat das Mittelburgenland, das sich schon seit über 15 Jahren als echtes „Blaufränkisch- Land“ deklariert hat. Das kleinste Weinbaugebiet, das Südburgenland, wird auch von Blaufränkisch dominiert, die Stilistik ist jedoch durch die eisenhältigen Böden markanter als im Norden.

Reif für niederösterreichische Rotwein-Inseln?
Göttlesbrunn, Sooß/Tattendorf, Mailberg usw…. das sind die roten Farbtupfer im Weißweinland Niederösterreich. In warmen und trockenen Gunstlagen überzeugen die Rotweinwinzer vom Weinviertel bis ins Kamptal, Donauland & Co mit betörender Frucht, die durch das etwas kühlere Klima begünstigt wird. Auch in Zukunft darf man sich allerhand erwarten!

Robust und ausdauernd
Bei entsprechender Pflege können Rotweinstöcke über 100 Jahre alt werden. Zwar mit minimalen Erträgen, aber immerhin! Noch ältere Methusalems hat anno dazumals die Reblaus (1870 – 1900) leider verhindert.

Rotwein für die Gesundheit
Wissenschaftler haben sich auf einen Richtwert zur maximalen gesundheitlich verträglichen Alkoholzufuhr geeinigt. Er liegt für Männer bei maximal 20 Gramm und für Frauen bei maximal 10 Gramm pro Tag. Umgerechnet entspricht dies für Männer 500 ml Bier, 200 ml Wein oder 50 ml Spirituosen, für Frauen jeweils die Hälfte.
Na dann – ZUM WOHL!

Weine des Monats:

Tement Pino T Drei Lagen 2003
Herkunftsland: Österreich
Speisenempfehlung:
Kräftige Fischgerichte
Weinbeschreibung:
Balancierter Cuvée aus den Sorten Morillon, Weißburgunder, Grauburgunder aus den Lagen Zieregg, Grassnitzberg und Sulz. Ein Wein, passend für alle Arten von würzigen Fischgerichten, aber auch für „weiße Spritzer“ an lauen Sommerabenden.
Statt 13,– Euro, Spezialpreis 10,40 Euro
Bestellen: www.weinundco.at


Markowitsch Redmont 2002
Herkunftsland: Österreich
Speisenempfehlung:
Lammrücken mit Kräuterkruste
Weinbeschreibung:
Elegantes Cuvée aus Zweigelt & Syrah. Dunkle Beeren mit fein rauchiger Note. Feines Tanninfinish.
Statt 18,75 Euro, Spezialpreis 15,- Euro
Bestellen: www.weinundco.at


Gallo Cabernet Sauvignon Sycamore Canyon 2001
Herkunftsland: USA Kalifornien
Speisenempfehlung:
Gegrilltes Rindfleisch
Weinbeschreibung:
Feines Rubinrot mit ausgeprägter Nase nach Brombeere, Cassis und Leder kennzeichnen diesen Wein. Weiters ist ein sehr weiches Tanningerüst und ein saftiger und langer Abgang charakteristisch für diesen Cabernet Sauvignon.
Statt 9,99 Euro, Spezialpreis 7,99 Euro
Bestellen: www.weinundco.at


Haras Carmènere Equus 2002
Herkunftsland: Chile
Speisenempfehlung:
Pasta Gerichte, Sommergrill
Weinbeschreibung:
Carmenere ist eine alte Bordeaux-Rebsorte, die in Chile einen neuen Aufschwung erlebt. Würzig-fruchtige Aromen nach schwarzem Pfeffer.
Statt 8,99 Euro, Spezialpreis 6,74 Euro
Bestellen: www.weinundco.at

Auf die ganz sanfte Tour

Nordic Walking schaut am Beginn vielleicht eigenartig aus, ist aber mehr als Spazierengehen mit Stöcken und hat äußerst tolle Effekte für die Fitness. Ausprobieren!

Immer öfter sieht man Passanten, die mit Stöcken „bewaffnet“ an einem vorbei sausen. „Nordic Walking“ ist seit zwei Jahren „der“ Fitness-Trend. Skandinavier haben das sportliche Wandern schon lange für sich entdeckt. Jetzt setzt es sich auch bei uns immer mehr durch. Es ist ein sanftes und gelenkschonendes Ganzkörpertraining. 90 Prozent der gesamten Körpermuskulatur werden dabei beansprucht. Durch den kraftvollen Einsatz des Stockes und den flotten Schritt werden Oberkörper- und Beinmuskulatur gleichzeitig trainiert, ohne die Gelenke zu überlasten. Durch den gezielten Einsatz der Stöcke werden Knie und Füße bis zu einem Drittel entlastet.

Das Beste: Fast jeder kann Nordic Walking betreiben. Im Gegensatz zum Laufen kommen Verletzungen der Bänder, Gelenke und Muskeln selten vor. Obwohl das Gehtempo nicht schneller als beim normalen Gehen ist, erhöhen sich die Herzfrequenz und der Kalorienverbrauch deutlich. „Man könnte vermuten, dass man mit den Nordic-Walking-Stöcken schneller voran kommt, aber wenn es nicht bergauf geht, ist sogar das Gegenteil der Fall“, sagt Fitness-Experte Michael Mayrhofer, der in den vergangenen Jahren immer mehr Interessierten die (gar nicht so einfache) Handhabung der Stöcke zeigte.

Bluttests ergaben eine deutlich höhere Beanspruchung für den Organismus als beim gewöhnlichen Gehen. Voraussetzung dafür ist die richtige Technik, denn nur Spazieren mit Stöcken alleine ist zu wenig. Der Bewegungsablauf entspricht in der Grobstruktur dem Schilanglauf: Diagonalschritt mit Armabstoss.

Die Belastungen steigert man durch intensivere Arm-Stockarbeit, kraftvolleren Beinabstoss, intensiveres Vorschwingen des Beins, größere Schrittlänge oder indem man bergauf und bergab geht. „Mit der richtigen Technik feuert man den Stoffwechsel so richtig an“, verspricht Mayrhofer (www.personal-fitness.at).

AUSRÜSTUNGSTIPP

Ein guter Nordic Walking Stock ist einteilig und besteht aus einem stabilen und bruchsicheren Carbon-Glasfaser-Gemisch. Im Gegensatz zum billigeren Aluminium ist Carbon-Glasfaser deutlich vibrationsärmer. Die passende Stocklänge errechnet man mit der Formel: Körpergröße x 0,7.

Beispiel: Bei 170 cm Körpergröße beträgt die Stocklänge 120 cm. Die errechnete Zahl wird immer aufgerundet, da die Stöcke immer in 5-cm-Schritten abgestuft sind.

Nordic-Walking-Stöcke haben ein Handschlaufensystem. Dies gewährleistet, dass man den Stock ohne festhalten einsetzen kann. Ergonomisch nach innen gebogene Griffe mit stufenlos verstellbaren Klettverschlüssen sind von Vorteil. Trotz festen Sitzes zirkuliert das Blut dabei frei in den Händen.


DER FETTKILLER VOM DIENST

Die Kombination von Ausdauertraining und Kräftigung ist bei der Verbesserung der Fitness äußerst wirksam. Nordic Walking verbindet beides. Auf speziellen Nordic Walking Fitness-Parcours werden Anleitungen gegeben, wie man am schnellsten seine überschüssigen Kilos loswerden kann. Denn Übergewicht und Bewegungsmangel gehören zu den häufigsten Ursachen für Kreislauferkrankungen. „Weg mit zu viel Körperfett“, muss daher das Motto lauten. Die Körperfettwerte von Frauen liegen genetisch bedingt höher als bei Männern und hängen auch vom Alter ab. Frauen haben mehr Enzyme, die Fett speichern und weniger, die verbrennen. Ihre Östrogene stimulieren die fettspeichernden Enzyme und bewirken deren Vermehrung. Deshalb ist ein gezieltes Training nötig, um den Stoffwechsel anzukurbeln.

Nordic Walking ist ein „Wundermittel“, um diesen in Schwung zu bekommen. Man bestimmt das Tempo selber und beginnt Schritt für Schritt. Um den Fettstoffwechsel anzukurbeln und dabei noch die Gelenke zu schonen, sollte man auf die richtige Technik achten.

TECHNIK-TIPPS

1. Führen Sie die Stöcke möglichst nahe am Körper.
2. Ihr Körper ist gestreckt. Verlagern Sie Ihr Körpergewicht auf das vordere Drittel Ihrer Fußsohlen, bis die Fersen vollständig entlastet sind. Nun haben Sie die richtige Vorlage zum Start Ihrer Trainingseinheit gefunden.
3. Kräftiger Abdruck. Der Einsatz mit den Armen sollte spürbar sein. Achten sie am Beginn auf das Strecken des Armes und eine große Schrittlänge.
4. Die Stockspitze soll kurz vor dem Aufsetzen immer schräg nach hinten zeigen. Das garantiert einen optimalen Armschub.
5. Wenn der Rhythmus gefunden ist, können Sie sich vermehrt auf einen stärkeren Stockschub konzentrieren. Schon bald werden Sie die eingesetzte Muskulatur der Arme spüren. Schwingen sie mit Ihren Armen bis hinter das Becken durch. Ihre Geh-Geschwindigkeit wird dadurch erhöht.
6. Bergauf/bergab Gehen verlangt ein Plus an Aufmerksamkeit.

Informationen:

Personal Fitness
Merianstraße 38
A-5020 Salzburg

Telefon +43 (0)662 881150
E-Mail office@personal-fitness.at
Homepage www.personal-fitness.at

Nordic Walking Kurse:

Laufend
Nordic Walking für Einsteiger
Datum: jeden Mittwoch, 20.00 Uhr
Ort: Salzburg, ULSZ Rif

Nordic Walking für Einsteiger
Datum: 10. September 2004, 17.00 Uhr
Ort: Baden
Information

Nordic Walking „around the world“
Ort: Reiter’s Burgenland Resort Bad Tatzmannsdorf
Datum: 2. – 3. Oktober 2004
Information

Buchtipps:

Nordic Walking
Simon von Stengel / Holle Bartosch, Copress Sport,
Preis: Euro 11,90


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Nordic Walking aber richtig
Petra Regelin u.a., blv,
Preis: Euro 15,95


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Die fünf Elemente Küche

Die Ernährung nach den Fünf Elementen lässt die Früchte des Alters bei guter Gesundheit so lange wie möglich genießen. (Teil I)

Sie ist eine zeitgemäße, ganzheitliche Ernährungslehre, die auf klassischen Gesundheits- und Ernährungsprinzipien beruht, die mit sinnvollen modernen Erkenntnissen verknüpft werden. Ihre klassischen Konzepte bezieht sie aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), die sich aber auch in der Heilkunde des griechischen Altertums wiederfinden. In ihren Grundzügen sind beide Traditionen im Hinblick auf die Ursachen von Krankheit, die Bedeutung der Diätetik und deren Prinzipien seit dem 4. Jahrhundert vor Christus sehr ähnlich. Allerdings sind die chinesische Medizin und die Diätetik in ihrer Gesamtheit wesentlich besser dokumentiert, da sie bis heute weiterentwickelt und angewendet werden.

Dreh- und Angelpunkt einer guten Gesundheit ist eine starke Mitte

Dieser Leitsatz der TCM weist auf die wichtige Funktion der Verdauungsorgane hin. Magen, Milz und Bauchspeicheldrüse gehören zum Element Erde, dem Zentrum im kosmischen Weltbild. Im Mikrokosmos Mensch stellen sie die Mitte des Organismus dar. Denn dort wird einerseits aus dem, was wir essen, das sogenannte Nahrungs-Qi gewonnen, um den Organismus fortwährend zu erneuern und immer wieder zu verjüngen; und andererseits sollen möglichst alle nicht verwertbaren Anteile der Nahrung ausgeschieden werden.
Damit dies reibungslos von statten geht, brauchen wir die mild-süßen nährenden Anteile – Fett, Eiweiß und vollwertige Kohlehydrate – die dem Erdelement zugeordnet sind. Diese konzentrierten Nährstoffe werden mit Hilfe aromatischer Zutaten aus den anderen vier Elementen bekömmlich gemacht. Der Kochlöffel ist der Zauberstab, der die Fünf Elemente zu einem genußreichen Ganzen verbindet.
Im Holzelement finden sich alles Sprossen, frische Kräuter, Blattsalate sowie Essig, die alle sehr enzymreich sind. Das Feuerelement sorgt für die bitteren Salate und Kräuter wie Radiccio, Chicoree und Oregano, die der Fettverdauung zu Gute kommen. Das Metallelement stellt alle scharfen Gewürze bereit, auch Kümmel, Nelken, Muskat, Zwiebel und Knoblauch, die den Stoffwechsel anregen. Und das Wasserelement ist zuständig für die mineralreiche Nahrung aus dem Meer, hochwertiges Salz, Meeresfrüchte und Meeresalgen.

„Wenn es dem Mikrokosmos Mensch gelingt, aus dem Makrokosmos alles aufzunehmen, was er braucht und alles auszuscheiden, was er nicht braucht, dann ist der Mensch gesund!“
(Zitat nach Dr. Zhang, Chengdu, China)

Dabei geht es allerdings nicht nur ums Essen. Alle Eindrücke, Informationen und Wahrnehmungen, die wir mit unseren fünf Sinnen „schlucken“, müssen von der Mitte, die in uns auf geistiger Ebene den gesunden Menschenverstand und die Vernunft, hervorbringt, in Verwertbares und Nutzloses unterteilt und assimiliert, d.h. an den Organismus angepaßt und eingefügt oder ausgeschieden werden. Diese chinesische Bedeutung von „Verdauung“ geht weit über unsere etwas unappetitliche Vorstellung dieses Vorgangs hinaus.
Wenn diese Trennung zwischen Reinem und Unreinem gut funktioniert, werden die beiden Wurzeln des Menschen, das Yin und das Yang gestützt und genährt. Bis sie sich aufgrund des natürlichen Alterns erschöpfen und voneinander trennen, worunter man in China den Tod versteht. Somit ist die Ernährung für die Chinesen das wichtigste Mittel, um den Alterungsprozeß so gut es geht hinauszuzögern, um die Früchte des Alters – mehr Gelassenheit und weniger Bedürfnisse – bei guter Gesundheit so lange wie möglich zu genießen. In Hinblick auf ihre Nachkommen sehen es die Chinesen und insbesondere die Chinesinnen als ihre heilige Pflicht an, ihre Gesundheit zu stärken und zu pflegen, um ihren Kindern das bestmögliche Erbe zu übertragen.

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Teil II im Newsletter Oktober: „Die Stärkung der Yin- und Yang-Wurzel durch gute Ernährung“

Buchtipps:

Die Ernährung nach den Fünf Elementen
B. Temelie, Joy-Verlag
Preis: Euro 15,30

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Das Fünf Elemente Kochbuch
B. Temelie / B. Trebuth, Joy-Verlag,
Preis: Euro 18,80

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Veranstaltungen:
Infos zu Seminaren und
Ausbildungen von Barbara Temelie
in München und Zürich:

Praxis für Ernährungsberatung
Tel. 0049/(0)700/53 53 63 68
www.barbaratemelie.de

Curriculum Vitae:
Barbara Temelie hat sich bereits in ihrer Ausbildung in Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) vor zwei Jahrzehnten auf die darin enthaltene Chinesische Ernährungslehre spezialisiert. Daraus entwickelte sie eine ganzheitliche Ernährungsberatung, die sich auf die Diagnostik und die Ernährungsprinzipien der TCM stützt, aber in der Praxis auf jede beliebige regionale Küche übertragen werden kann. Ihre Bücher über die Ernährung nach den Fünf Elementen (Joy-Verlag) wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Barbara Temelie leitet eine Praxis für Ernährungsberatung in München. Seminare und Ausbildungen in Ernährungsberatungen führt sie in Hamburg, München und Zürich durch.

Das Basis-Seminar über Ernährung nach den Fünf Elementen sorgt zunächst für große Erleichterung. Denn Sie erfahren, welche Halbwahrheiten und irreführenden Ansichten über eine gesunde Ernährung Sie über Bord werfen können. Um Platz zu schaffen, für die Beurteilung Ihrer Gesundheit mit Hilfe des gesunden Menschenverstandes und der nachvollziehbaren, einfachen Logik der TCM. Dann wird es Zeit in den Genuss der Fünf-Elemente-Ernährung zu kommen, leider nur theoretisch und doch praktisch. Denn die Grundprinzipien über die thermische Wirkung, die fünf Geschmacksrichtungen und die Praxis der Bekömmlichkeit liefern jede Menge einfacher Zutaten, um daraus köstliche Gerichte zu zaubern.