Wellnessurlaub in Zeiten von Corona

Schloss Seefels *****

Der Termin für die Wiedereröffnung in Österreich steht fest: Ab 19. Mai dürfen Hotels wieder Gäste empfangen. Seit 7. April ist auch Urlaub in Südtirol wieder möglich. Ab 16. Mai wird die Quarantänepflicht für Einreisende nach Italien aufgehoben. In Deutschland stellen einzelne Bundesländer Öffnungen zu Pfingsten in Aussicht. Wir haben für Sie alle aktuellen Informationen zusammengefasst.

Stand: 7. Mai 2021

Zur aktuellen Lage in Österreich, Deutschland und Südtirol

In Österreich wurden endlich Lockerungen angekündigt und mit dem 19. Mai ein Öffnungstermin für viele Bereiche fixiert. Unsere österreichischen Lilien-Hotels stehen also mit ausgezeichneten Sicherheitskonzepten in den Startlöchern, und dürfen Ihnen bald wieder eine sorgenfreie Auszeit bescheren. In Vorarlberg ist derzeit bereits die Gastronomie geöffnet. Auch Gäste aus dem Ausland werden unter gelockerten Auflagen willkommen sein. Weitere Erleichterungen sollen ab 1. Juli folgen. In Deutschland planen Bayern, Niedersachsen und Sachsen Lockerungen bei einer Sieben-Tages-Inzidenz unter 100 und stellen Pfingsturlaub in Aussicht. Klare Regeln und Vorraussetzungen gibt es aber noch nicht. Lockerungen genießt man auch in Südtirol. Seit 7. April dürfen die Hotels wieder öffnen, ab 16. Mai ist nach der Einreise keine Quarantäne mehr notwendig.

Es gibt also endlich Licht am Ende des Tunnels, und die Sehnsucht nach Urlaub ist groß wie nie. Wir haben für Sie recherchiert und Lilien-Hotels aufgelistet, in denen Sie dank kurzfristigen kostenlosen Stornomöglichkeiten jetzt ganz sorglos buchen können.

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Wann ist wieder ein Wellnessurlaub möglich? Wann sperren die Wellnesshotels wieder auf? Mit welchen Einschränkungen vor Ort müssen Sie rechnen? Sind Saunen und Pools geöffnet?

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Die Präventionsmaßnahmen nach der Wiedereröffnung

  1. Österreich
  2. Deutschland
  3. Südtirol

Österreich – Restart am 19. Mai

Für die Österreichischen Hotels steht endlich ein Eröffnungstermin fest. Ab 19. Mai ist touristisches Reisen unter Einhaltung eines verpflichteten Präventions- und Hygienekonzepts wieder erlaubt. Die Einreise aus Ländern mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 250 ist ohne Quarantäne möglich. Bei der Anreise in ein Hotel müssen Gäste ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfzertifikat oder eine Bestätigung einer durchgemachten Covid-Erkrankung vorweisen („Grüner Pass“). Zudem wird es Tests vor Ort geben, gewisse Dienstleistungen verlangen etwa jeden zweiten Tag einen kontrollierten Selbsttest. Weiters gelten der Mindestabstand von zwei Metern zu anderen Gästegruppen und eine FFP2-Masken-Pflicht beim Betreten von allgemein zugänglichen Bereichen (z.B. Lobby, Restaurant). Buffets sind unter besonderen hygienischen Schutzvorkehrungen erlaubt. Im Spa gilt eine Kapazitätsbeschränkung von 20 Quadratmetern pro Gast. Pools, Saunen und Dampfbäder dürfen unter Einhaltung des Zwei-Meter-Mindestabstands und einer begrenzten Personenanzahl genutzt werden. In Eingangsbereichen und Innenräumen sollen FFP2-Masken getragen werden, Feuchträume, Duschen und Pools sind ausgenommen. Beim Sport entfällt die Maskenpflicht ebenso. Behandlungen und Massagen sind uneingeschränkt, unter Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen möglich. Ab 1. Juli 2021 werden weitere Erleichterungen folgen.

Salzburgerhof

Deutschland – Hoffnung auf Pfingsturlaub

Für Hotels in Deutschland gelten je nach Bundesland unterschiedliche Regelungen. Hotels dürfen derzeit Gäste nur für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke beherbergen. Bayern, Niedersachsen und Sachsen möchten Urlaub ab Pfingsten am 21. Mai in Regionen mit niedrigen Corona-Zahlen möglich machen. Voraussetzung für die Öffnung der Hotels ist eine stabile Sieben-Tages-Inzidenz unter 100 im entsprechenden Landkreis. Genaue Regelungen wurden noch nicht beschlossen, Hygienekonzepte, Masken- und Testpflichten sind aber Grundvoraussetzungen. Unklar bleibt derzeit auch, welche Reisebeschränkungen für In- und Ausland gelten werden. In manchen Landkreisen gibt es schon jetzt sogenannte Modellregionen, die unter strengen Voraussetzungen frühere Öffnungsschritte setzen dürfen. Im Kreis Nordfriesland etwa darf der Tourismus mit einem besonderen Testkonzept seit 1. Mai öffnen. Das Projekt ist vorerst bis 31. Mai begrenzt und wird unmittelbar gestoppt, wenn die Inzidenzwerte an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert 100 übersteigen.

Wellnessbereiche dürfen im Lockdown nicht geöffnet werden (ausgenommen in Modellregionen). Bisher galt: Die Regelungen in den einzelnen Bundesländern fallen sehr unterschiedlich aus, daher empfehlen wir dringend, sich vor dem Aufenthalt über die individuellen Maßnahmen und Bestimmungen im Wunsch-Hotel zu informieren. Oberste Regel ist die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m, dieser muss in allen öffentlichen Bereichen gewährleistet sein. Weitere Maßnahmen, die in den meisten Bundesländern aufrecht bleiben werden, ist eine maximale Anzahl von Gästen in Pools und Saunen, ein Verbot von Dampfbädern und Aufgüssen, die Kontaktdatenerfassung aller Gäste sowie die Beschränkung des Zutritts zum Spa nur für Hotelgäste. Spezielle Auflagen gab es schon vor den neuen November-Regelungen für Reisende aus Landkreisen, die als Risikogebiet eingestuft werden. In den meisten Bundesländern durften Hotels Gäste aus Corona-Risikogebieten nicht oder nur mit negativem Covid-Test beherbergen.

Weissenhaus

Südtirol – ab 16. Mai keine Quarantänepflicht mehr bei Einreise

In Südtirol dürfen Hotels seit 7. April wieder Urlaubsgäste empfangen. Für Gäste aus dem Ausland gilt derzeit neben dem verpflichteten Vorweisen eines negativen Covid-Tests eine Isolationspflicht von fünf Tagen nach der Einreise nach Südtirol. Ab 16. Mai wird die Quarantänepflicht nach der Einreise nach Italien aufgehoben, das Vorweisen eine negativen Covid-Tests oder eines Genesungs- oder Impfnachweises genügt. In allen öffentlichen Bereichen, auch im Freien, gilt die Maskenpflicht, wenn der Mindestabstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann. Innen- und Außenpools sowie Naturbadeteiche können unter Einhaltung des Mindestabstands genutzt werden, pro Person müssen 10 m2 Platz zur Verfügung stehen. Das gilt auch für Saunen über 60 °C und Dampfbäder, deren Nutzung verlangt einer Vormerkung.

Sonnenparadies

Sicherer Wellnessurlaub

Grundsätzlich gelten auch hier für jedes Land (beziehungsweise Bundesland) individuelle gesetzliche Bestimmungen. Es ist also ratsam, sich vor der Buchung über die Maßnahmen im Wunsch-Hotel zu informieren. Sicher ist jedoch, dass bei allen Hoteliers das Wohlbefinden der Gäste an erster Stelle steht, um ihnen eine erholsame Auszeit zu ermöglichen. Kurzfristige Stornomöglichkeiten, Hygienesicherheit, genügend Freiraum und Abstand sind in unseren Lilien-Hotels selbstverständlich.

Ein Wellnessurlaub in einem Wellnesshotel in Österreich, Deutschland oder Südtirol verspricht vor allem viel Platz und Freiraum, Erholung inmitten wohltuender Natur, Bewegung im Freien sowie gutes Essen. Entdecken Sie zum Neustart die besten Angebote sowie die schönsten Hotels am Wasser, mit ausgezeichneter Küche oder für einen Urlaub mit der ganzen Familie.

Posthotel Achenkirch

Schwitzen erlaubt – sicher in die Sauna trotz Corona

Saunieren ist, wenn die Hotels in Österreich, Deutschland und Südtirol geöffnet sind, wieder möglich, wenn auch mit kleinen Einschränkungen wie dem Verzicht auf das Wedeln beim Aufguss. In einigen deutschen Bundesländern waren Aufgüsse bei bisherigen Regelungen untersagt. Der Mindestabstand von zwei Metern muss auch in der Sauna eingehalten werden, weshalb die Personenanzahl beim Zutritt begrenzt ist. Werden die Sicherheits- und Hygienemaßnahmen im Saunabereich des Hotels eingehalten, gibt es wenig Grund zur Sorge vor einer Ansteckung. Saunen bieten aufgrund der hohen Lufttemperatur eine thermische Desinfektion, die zu einer Verminderung der Viruslast führen kann (dies gilt jedenfalls für Saunen mit einer Temperatur von über 60 °C). Außerdem wirkt sich der regelmäßige Gang in die Sauna positiv auf das Immunsystem aus.

Tratterhof

Wellness in Zeiten von Corona – ist das möglich?

Der Termin für das Reopening der Hotels in Österreich ist der 19. Mai. Südtiroler Hotels dürfen seit 7. April wieder Gäste empfangen und Wellnessurlaub in Deutschland wird in gewissen Bundesländern, etwa in Bayern, voraussichtlichen ab 21. Mai wieder möglich sein. Es gelten strikte Abstands- und Hygieneregelungen, zudem gibt es Zutrittsbeschränkungen für bestimmte Wellnessbereiche wie Saunen oder Pools. Derzeit unterliegt Südtirol aber strengen Einreisebeschränkungen sowie einer Maskenpflicht im Freien und in geschlossenen öffentlichen Bereichen. Ab 16. Mai ist die Einreise nach Italien ohne Quarantäne möglich. In Österreich wird ab 19. Mai auch Urlaub für Einreisende aus dem Ausland möglich sein, für alle Betriebe gilt die Einhaltung eines verpflichtendes Hygiene- und Sicherheitskonzepts. Alle aktuellen Informationen rund um Wellness in Zeiten von Corona lesen Sie auf RELAX Guide.

Wann öffnen die Wellnesshotels wieder?

Wellnesshotels in Österreich dürfen ab 19. Mai wiedereröffnen. Eine ähnliche Situation zeigt sich in Deutschland, hier öffnen die Wellnesshotels in einzelnen Bundesländern und unter bestimmten Auflagen ab 21. Mai. In Südtirol dürfen die Hotels seit 7. April wieder öffnen, ab 16. Mai wird die Quarantänepflicht bei der Einreise nach Italien aufgehoben.

Wann öffnen Saunen wieder?

Sobald die Wellnesshotels wieder öffnen, ist auch mit einer Öffnung der Saunen zu rechnen. Die Nutzung der Saunen wird ähnlich wie bereits letzten Sommer unter bestimmten Hygieneauflagen sowie Abstandsregeln und mit Voranmeldungen möglich sein. In Südtirol haben die Hotels und somit auch die Saunen seit 7. April wieder geöffnet. Der Öffnungstermin für österreichische Hotels ist der 19. Mai, einzelne deutsche Bundesländer, darunter Bayern, möchten voraussichtlich am 21. Mai in die Saison starten.

Wann öffnen Thermen wieder?

Österreichische Thermen dürfen zum branchenübergreifenden Restart am 19. Mai öffnen. Zum derzeitigen Stand ist noch nicht bekannt, wann Thermen in Deutschland wieder Gäste begrüßen dürfen. Sollte eine Öffnung zeitgleich mit dem Reopening der Wellnesshotels möglich sein, ist der voraussichtliche Öffnungstermin in einzelnen Bundesländern, darunter Bayern, der 21. Mai. In Südtirol dürfen die Hotels und somit die Thermen seit 7. April wiedereröffnen. Der Öffnungstermin für die Therme Meran etwa war der 9. April. Allerdings müssen sich Einreisende aus Österreich und Deutschland bis 30. April in eine fünftägige Quarantäne begeben.

Weitere Informationen:

Deutschland – Kompetenzzentrum Tourismus

Österreich – Bundesministerium für Tourismus

Südtirol – Südtirol Tourismus

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Wiedereröffnung in Österreich

Gramai Alm

Ab 19. Mai dürfen Wellnesshotels und öffentliche Thermen in Österreich nach mehr als sechs Monaten wieder öffnen. Wir können es kaum noch erwarten: endlich wieder Entspannung, Leichtigkeit und gutes Essen in unseren Lilien-Hotels. Hier sind die Rahmenbedingungen für einen sicheren Wellnessurlaub in Zeiten von Corona zusammengefasst.

Wann soll ich buchen?

Die Sehnsucht nach Urlaub nach dieser langen Zeit der Entbehrungen ist groß, der Wille zu Buchen seit der Verkündung der frohen Botschaft ebenso. Soll heißen, viele Top-Wellnesshotels in Österreich sind zu bestimmten Zeiträumen bereits ausgebucht. Wir empfehlen daher, sobald wie möglich zu buchen. Achten Sie dabei auf die Stornobedingungen, viele Hotels haben diese zugunsten der Gäste angepasst.

Was muss ich vor der Anreise in ein Hotel beachten?

Voraussetzung für einen Urlaub in Österreich ist der Nachweis darüber, ob man geimpft, getestet oder genesen ist. Bei der Anreise muss ein behördlich anerkanntes Testergebnis (maximal zwei Tage alter Antigen- oder drei Tage alter PCR-Test), eine Bestätigung einer Genesung bis sechs Monate nach der Krankheit oder der Impfpass (ab 22 Tage nach der Erstimpfung) vorgelegt werden. Ab Anfang Juni sollen zusätzlich digitale Zertifikate mit QR-Codes zum Einsatz kommen im Form des „Grünen Pass“. Ende Juni ist eine EU-weite Verordnung geplant, die die Reisefreiheit erleichtern soll. Ab 19. Mai ist die Einreise aus Ländern mit einer 14-Tage-Inzidenz unter 400 ohne Quarantäne möglich.

Gmachl Genussdorf ****s

Welche Regeln und Maßnahmen gelten im Hotel?

Zusätzlich zu den Testungen vorab werden auch Tests vor Ort möglich sein. Zu anderen Gästen muss der Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden und beim Betreten von allgemein zugänglichen Bereichen, wie Lobby oder Restaurant, gilt FFP2-Maskenpflicht. Das Hotel muss verpflichtend über ein Hygienekonzept und einen COVID-19-Beauftragten verfügen. Häufiges Reinigen und Desinfizieren aller Bereiche ist in unseren Lilien-Hotels selbstverständlich. Im Restaurant dürfen Indoor maximal vier, Outdoor maximal zehn Personen an einem Tisch sitzen, Sperrstunde ist um 22 Uhr. Auch auf Frühstück und Abendessen vom Buffet darf man sich wieder freuen.

Welche Sicherheitsvorkehrungen werden im Wellnessbereich getroffen?

Im Spa gilt eine Kapazitätsbeschränkung von 20 Quadratmetern pro Gast. Pools, Saunen und Dampfbäder dürfen unter Einhaltung des Mindestabstands und einer begrenzten Personenanzahl genutzt werden. In Eingangsbereichen und Innenräumen sollen FFP2-Masken getragen werden, Feuchträume, Duschen und Pools sind ausgenommen. Beim Sport entfällt die Maskenpflicht ebenso. Behandlungen und Massagen sind uneingeschränkt, unter Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen möglich.

Astoria Resort *****s

Was erwartet mich im Sommerurlaub?

Ab 1. Juli sollen weitere Erleichterungen folgen. Einem erholsamen und sicheren Sommerurlaub 2021 in Österreich steht damit nichts mehr im Wege. In unseren Lilien-Hotels erwarten Sie höchste Sicherheit, großzügige Spa-Bereiche, bester Service, ruhevolle Natur und ausgezeichnete Kulinarik. Viel Spaß beim Schmökern!

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Die Vulva im Rampenlicht

Viele Eltern tun sich schwer, das korrekte Wort für das weibliche Geschlechtsteil zu verwenden. Ein amüsant geschriebenes Kinderbuch will auf unbeschwerte Weise zur Enttabuisierung und Normalisierung der Vulva beitragen und damit junge Mädchen stärken.

Ein Blick in die Kulturgeschichte des weiblichen Genitals offenbart, dass über die Vulva lange verschämt geschwiegen wurde. Die Autorin Julia Prosinger gibt in ihrem Artikel über Intimchirurgie im aktuellen RELAX Magazin zu bedenken: „Kleine Mädchen haben noch immer keinen einheitlichen Namen für ihr Organ und können daher nicht benennen, wenn jemand sie gegen ihren Willen dort anfasst.“

Das aufklärerische Kinderbuch „Lina, die Entdeckerin“ rückt die Vulva ohne Tabu und Scham ins Rampenlicht. Im Bilderbuch, das für Kinder ab drei Jahren empfohlen wird, entdeckt die neugierige Lina ihren Körper. Ergänzt wird die Geschichte durch informatives Wissen rund um Körperbehaarung und -hygiene, Nacktheit und Erwachsenwerden. Ziel der Autorinnen und Autoren ist es, mit der achtsamen und präzisen Verwendung von Sprache die Basis für ein positives Körpergefühl zu schaffen und einen selbstverständlichen Umgang mit den Geschlechtsorganen zu fördern. Sie sind davon überzeugt, dass der Umgang mit dem weiblichen Geschlechtsteil wortwörtlich schambehaftet bleibt, solange man es nicht mit den richtigen Worten benennt. Höchste Zeit also, „Vulva“ in unseren selbstverständlichen Sprachgebrauch aufzunehmen.

Foto: Die Wiener Künstlerin Gloria Dimmel fertigt Gipsabdrücke von Vulven mit dem Ziel an, die weiblichen Genitalien zu enttabuisieren.

Lina, die Entdeckerin

Katharina Schönborn-Hotter, Lisa Sonnberger, Flo Staffelmayr und A. Horak (Illustration)
Lina, die Entdeckerin
Verlag Achse
22 Euro

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Empfehlungen für ein gesundes Herz

Am 17. Mai ist Welt-Hypertonie-Tag. Bluthochdruck ist Risikofaktor Nummer eins für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Rund 25 Millionen Deutsche sind betroffen, 20 Prozent davon wissen nichts von ihren zu hohen Blutdruckwerten. Ein gesunder Lebensstil und regelmäßiges Blutdruckmessen können Leben retten.

Ein gesunder Lebensstil fördert die Leistungsfähigkeit des Herzens

Rund die Hälfte aller Herzinfarkte und Schlaganfälle ist auf Bluthochdruck zurückzuführen. Der jährliche Welt-Hypertonie-Tag soll auf die Gefahren von dauerhaft erhöhten Blutwerten aufmerksam machen, mit dem Ziel, dass möglichst viele Betroffene von ihrer Erkrankung erfahren und gute Werte erreichen. Wer seine persönlichen Risikofaktoren für Bluthochdruck kennt, kann durch aktives Eingreifen in Form einer Lebensstil- und Verhaltensänderung eine Erkrankung des Herzens verhindern.

7 Tipps für effektives Blutdrucksenken

1. Stress vermeiden und auf ausreichend Schlaf achten.

2. Zwei- bis dreimal pro Woche bewegen oder moderaten Sport treiben (Yoga, Spazierengehen, Nordic Walking).

3. Nicht rauchen und wenig oder keinen Alkohol trinken.

4. Gesund und vorwiegend pflanzlich ernähren, ein Normalgewicht halten und den Salzkonsum verringern.

5. Meditation und progressive Muskelentspannung unterstützen bei Stresssituationen.

6. Mindestens zwei Liter Wasser pro Tag trinken.

7. Nach Absprache mit dem Arzt natürliche Blutdrucksenker einnehmen wie Knoblauch oder Hibiskusblütentee.

Bluthochdruck wirksam bekämpfen

Bluthochdruck möglichst frühzeitig zu erkennen und konsequent zu behandeln kann Folgeschäden wie Demenz, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Nierenschäden verhindern. Zur Therapie gibt es verschiedene blutdrucksenkende Wirkstoffe, die für viele Menschen eine lebensnotwendige Maßnahme darstellen. Die kursierenden Behauptungen, blutdrucksenkende Mittel würden das COVID-19-Infektionsrisiko erhöhen, konnten durch wissenschaftliche Studien widerlegt werden. Gewisse Medikamente gegen Bluthochdruck könnten sogar mit einem geringeren Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 verbunden sein.

Vorsorge durch regelmäßiges Blutdruckmessen

Für eine erfolgreiche Therapie und Prävention ist es wesentlich, die eigenen Blutdruckwerte zu kennen. Die deutsche Hochdruckliga bewertet die häusliche Selbstmessung als aussagekräftiger als die Praxismessung. Wichtig dabei ist, ein klinisch zertifiziertes Gerät zu wählen. Zu den empfehlenswertesten zählen jene des deutschen Herstellers boso (Top-Bewertung bei Stiftung Warentest 11/18 und 9/2020, empfohlen vom Österreichischen Herzverband), die in Apotheken oder Sanitätsfachgeschäften erhältlich sind. Eine Woche pro Monat sollten die täglichen Messwerte dokumentiert werden. Gemessen wird immer zur selben Zeit, am besten morgens oder abends. Liegt der durchschnittliche Messwert über 135/85 mmHg, sollte der Arzt informiert werden.

boso Website

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