Wellnessurlaub feiern

Wellnessurlaub feiern

Seit 29. Mai dürfen Wellnesshotels in Österreich wieder geöffnet haben. Endlich! Wir sind natürlich sofort losgefahren. Zum einen gibt es für uns ja jede Menge an Hoteltests aufzuholen, zum anderen wollten wir einmal sehen, wie sich das so anfühlt am ersten Spa-Wochenende nach dem Lockdown. Ausgewählt haben wir dazu das Fünfsternhotel Forsthofgut und das Vierstern-superior-Hotel Riederalm.

Eigentlich hätten wir zumindest ein bisschen Stress erwartet. Wie geht das an den Buffets? Finden wir Platz in den Saunen, in den Pools? Steht man unter ständiger Beobachtung, auch von den anderen Gästen? Doch genau das Gegenteil war der Fall!

Wellnessurlaub feiernAusgezeichnete Küche: Riederalm-Gastgeber Andreas Herbst und sein Team kochten mit voller Hingabe und den besten Zutaten.

Alle waren heilfroh, alle freuten sich: die Mitarbeiter, dass sie wieder arbeiten konnten, und die Gäste sowieso. So wurden unsere Wellnesswochenenden zu einem regelrechten Fest, voll mit Freundlichkeit und zuvorkommendem Service. Trotz Vollauslastung in beiden Häusern!

Im Forsthofgut – hier waren sogar Gäste aus Deutschland, sie mussten sich buchstäblich über die Grenze geschlichen haben – war das Service sogar noch freundlicher als sonst, und das, obwohl noch gar nicht alle Mitarbeiter wieder im Dienst waren. Wir erhielten eine Feel-Save-Broschüre beim Check-in, hier wurden die Hygieneregeln klar kommuniziert. In den öffentlichen Räumen gab es immer wieder Desinfektionsständer, eine Maske braucht man nur beim Betreten des Hauses und an den Buffets. Die Saunen sowie alle Innen- und Außenpools konnten wir ohne Einschränkung benutzen, Massagen und Gesichtsbehandlungen wurden sehr reduziert angeboten.

Auch in der Riederalm, dem Haus mit gleich zwei 20 m langen Pools, herrschte Wohlfühlatmosphäre vom Feinsten, die Mitarbeiter zeigten sich flexibel, herzlich und schlechthin wunderbar. Dazu noch die Küche – der Juniorgastgeber Andreas Herbst und sein Team kochten mit voller Hingabe und den besten Zutaten –, die unsere Note „Ausgezeichnet“ erhielt. Die Wasserrutsche für die Kids war auch dieses Mal ein Highlight und für die Erwachsenen bot das Adults-only-Spa viel Platz. Wir liebten es, nach der Sauna nackt im Pool zu schwimmen. All das bei einem fabelhaften Preis-Leistungs-Verhältnis.

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RELAX Guide Talk – So sicher ist Ihr Urlaub

Im Gegensatz zu Österreich lässt sich Deutschland mit weiteren Lockerungen der Corona-Maßnahmen noch etwas Zeit. In den nächsten Wochen sind aber auch hier nächste Schritte in Richtung Normalität zu erwarten. RELAX Guide hat Herrn Dietmar Müller-Elmau, Eigentümer des Vier-Lilien-Hotels Schloss Elmau in Bayern, gefragt, wie die Sicherheitsstandards für einen sorgenfreien Urlaub in einem der besten Hotels Deutschlands umgesetzt werden.

RELAX Guide hat auch bei den beiden österreichischen Hoteliers Manfred Kalcher und Gunda Unterweger nachgefragt, wie der Urlaub unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen in ihrem Wellnesshotel derzeit aussieht. Die Mehrheit aller Lilien-Hotels liegt großzügig angelegt in der Natur, ausreichend Platz für jeden Gast und ein sorgenfreier Urlaub sind somit gewährleistet.

Manfred Kalcher, Direktor Therme Geinberg und Geinberg5

Gunda Unterweger, Direktorin Der Steirerhof, Bad Waltersdorf

Den kritischen Kommentar zu diesen Wellnesshotels lesen Sie hier:

» Forsthofgut Naturhotel *****
» Riederalm ****s
» Schloss Elmau *****s
» Geinberg5 Private Spa Villas
» Vitalhotel Therme Geinberg ****s
» Der Steirerhof *****

Unsere Redaktion empfiehlt

Soeben getestet: Fünfsterne-Luxus auf einer Teeplantage, mitten im größten Berg-Regenwald Afrikas. Das One & Only Nyungwe House in Ruanda.

Afrika zählt 54 Länder, aber fast alle Touristen zieht es in nur eine Handvoll davon: nach Kenia, Tansania, Südafrika, Namibia und im Norden Ägypten, Tunesien und Marokko. Wer das Herz Afrikas wie im Kino erleben möchte, aber zugleich echten Fünfsternkomfort und Hygiene nicht missen möchte, hat seit letztem Jahr eine spannende Alternative abseits der bekannten Pfade. Im – laut Kriminalstatistik – zweitsichersten Land Afrikas, in Ruanda, eröffnete die High-End-Luxushotelkette One & Only letzten Herbst eine atemberaubende „Sechsstern“-Lodge. Sie befindet sich im geschützten Nyungwe-Nationalpark inmitten einer alten Teeplantage am Rande des größten Berg-Regenwalds Afrikas.

Ruanda ist bekannt als das Land der tausend Hügel, hat aber auch majestätische Berge wie die Virunga-Vulkane mit ihren undurchdringlichen Wäldern, an deren Hängen unsere allernächsten tierischen Verwandten leben. Das bergige Dreiländereck zwischen Uganda, Ruanda und dem Kongo ist die letzte Bastion der Berggorillas. Ruanda ist die derzeit beste Pforte zu diesem einzigartigen Erlebnis und die Ultraluxus-Lodge Nyungwe House hat in allen drei Ländern kein vergleichbares Pendant.

One & Only Nyungwe House in Ruanda
Das Service beginnt schon bei der Anreise. Man landet in Ruandas Hauptstadt Kigali und fliegt dann entweder per Hubschrauber ins Nyungwe House oder man wird in einem Luxus-SUV in die Lodge gebracht. Die Fahrt führt auf guten Straßen durch dieses touristisch noch ziemlich unentdeckte Land. Nach rund fünf Stunden erreicht man Gisakura, eine Teeplantage, die nach wie vor bewirtschaftet wird. Trommler und ein kühler Drink erwarten die neuen Gäste.

Die Anlage besteht aus 22 Villas, einem Haupthaus mit Restaurant und Garten, einem Infinitypool mit Blick in den Regenwald und einem Spa, das man freiwillig gar nicht mehr verlassen will. Die Inneneinrichtung der Villen ist ein kleines Wunder: Mitten in der Wildnis moderner Luxus. Und einer Terrasse, von der aus man den Affen beim Turnen zusehen kann. Frühstücken kann man übrigens gegen Aufpreis auch zu zweit mitten in der Plantage, umgeben vom satten Grün der Teesträucher und verwöhnt vom gut geschulten Servicepersonal.

One & Only Nyungwe House in Ruanda
Vom Nyungwe House aus lassen sich etliche Exkursionen unternehmen: zu schwindelerregenden Hängebrücken im Regenwald zum Beispiel. Oder man entschließt sich zum Schimpansen- oder auch Gorilla-Trecking, was auch anstrengend sein kann. Seit wenigen Wochen kann man auch fast direkt bei den Gorillas superluxuriös nächtigen – in der neuen Schwester-Lodge „One & Only Gorillas Nest“. Sie liegt bei den Virunga-Vulkanen, war bei unserem Besuch allerdings noch nicht eröffnet. Richtpreis für das Nyungwe House: ab rund 800 Euro pro Villa/Nacht.

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Ein Fliegen-Himmel auf den Kapverden

Das Hilton Cabo Verde Sal Resort ist eine angenehm überschaubare Anlage auf der Kapverden-Insel Sal. Direkt an einem herrlichen weißen Strand vor türkis schimmerndem Meer. Die Zimmer sind sehr sauber, die Pools wunderbar groß. Der tropische Garten zeigt sich gut gepflegt und ansprechend, die unmittelbare Umgebung hingegen etwas trostlos. Ringsum gibt es mehrere Großbaustellen, was die generelle Ruhe jedoch nicht beeinträchtigt.

Fliegenparadies
Anders ist es mit dem nächtlichen Feuerfehlalarm, dieser scheint so etwas wie eine Spezialität des Hauses zu sein. Auch Fliegen sind es: im Zimmer, in den Restaurants, am Frühstücksbuffet, dem übrigens, obwohl indoor, auch allerlei Vöglein zugetan sind. Wir hingegen fanden Auswahl und Qualität sehr bescheiden, die gebotenen Säfte etwa stammten offensichtlich direkt aus einer chemischen Versuchsanstalt. Das Obst war mitunter angegammelt, wer halbwegs guten Kaffee sucht, wird ihn hier nicht finden.

Größter Schwachpunkt aus unserer Sicht: Das Service. Es zeigte sich ebenso unaufmerksam wie von sich überzeugt, sogar Basics werden kaum beherrscht. Gegrüßt wird nur, wenn man zuerst grüßt. Zwar herrscht an Mitarbeitern keineswegs ein Mangel, die Wartezeiten speziell beim Frühstück und an der Poolbar geraten dennoch zum Ärgernis, die verwaschenen Plastikgläser ebenso.

Und auf der Rechnung fanden wir dann alle unsere Extras (Restaurant, Bar, Spa etc.) aufgelistet. Allerdings nicht nach den tatsächlichen Summen der jeweiligen Quittungsbelege, sondern aufgesplittert auf zahlreiche Kostenstellen, sodass eine Überprüfung nicht mehr möglich war. „Warum machen Sie das?“ – „So haben unsere Gäste einen besseren Überblick.“

Keine Verabschiedung. Wir gingen mit einem schlechten Gefühl. In wenigen Wochen eröffnet nebenan übrigens ein Robinson Club mit Adults-only-Spezialisierung. Man darf gespannt sein.

So nicht! Aus dem Tester-Tagebuch

Dienstag Morgen in einem Südtiroler Wellnesshotel. Unsere anonymen Tester sind wieder unterwegs, um für den RELAX Guide 2020 Hotels unter die Lupe zu nehmen. Sie alle sind Profis, die seit vielen Jahren testen und bereits an die 1.000 Hotels gesehen haben.

Kritisch überprüfen sie Ambiente, Zimmer, Service und Spa ebenso wie die Küche. Beim Frühstück liegt das Augenmerk unter anderem auf regionalen Produkten, auf der Qualität von Eiern – solche aus Käfighaltung sind in Italien leider sehr häufig anzutreffen –, Kaffee und frischgepressten Säften.
Notizen darüber macht sich unser Hoteltester, während er gerade seinen zweiten Espresso trinkt. Am Nebentisch sitzt ein Pärchen aus Deutschland. Plötzlich kommt eine junge Dame und begrüßt die beiden überschwänglich. Wie es ihnen gehe, wie die Anreise gewesen sei, ob sie mit ihrem Zimmer zufrieden seien und was sie denn zum Hotel meinten. Sie freue sich darauf, den beiden das ganze Haus zeigen zu dürfen. Unser Tester aber wird links liegen gelassen, nicht einmal begrüßt. Schnell stellt sich heraus, dass es sich bei der Dame um die Marketingleiterin handelt.

Die beiden Gäste aus Deutschland sind Journalisten, die vom Hotel eingeladen sind, einen schönen Artikel über das Haus zu schreiben. Die PR-Lady spult ihr einstudiertes Programm herunter, lobt das Haus in den höchsten Tönen und bittet, auch das zweite Hotel, das zur selben Firma gehört, doch mit in die Geschichte aufzunehmen. Auch hier werden möglichst wohlwollende Worte benötigt. Die abschließende Frage: Ob sie denn den Artikel vor dem Erscheinen zur Ansicht bekäme.

Die beiden Journalisten nächtigen drei Tage kostenlos – und das bei einem Zimmerpreis von 700 Euro pro Nacht. Demzufolge erwartet sich das Hotel natürlich einen Bericht, der das Haus nur von seiner besten Seite zeigt, weniger Feines oder gar Negatives darf freilich nicht angesprochen werden. Nachdenklich verlässt unser anonymer RELAX-Guide-Hoteltester das Frühstücksrestaurant, packt seinen Koffer, bezahlt an der Rezeption 572 Euro (mit Getränken und Massage). Und reist weiter zum nächsten Hotel.

Liebe Leserinnen, liebe Leser, wir zahlen unsere Hotelrechnungen selbst. Für Sie! Um unabhängig und kritisch berichten zu können. Damit Ihnen in Ihrem wohlverdienten Wellnessurlaub böse Überraschungen erspart bleiben.

Eventsaunen: es reicht!

Irgendwo in einem verschlafenen Bergdorf in Südtirol. Wir testen gerade ein sehr gutes Vierstern-superior-Hotel, das soeben in einen neuen Saunabereich investiert hat. Für 17 Uhr ist ein geführter Aufguss in der Eventsauna angesetzt. Kurz davor betreten wir die rund 70 m2 große Saunaarena: 90 Grad, 10 Prozent Luftfeuchtigkeit, Zirbenduft, ein riesengroßes Fenster mit herrlichem Ausblick auf die Dolomiten. Der Schnee glitzert nahezu magisch in der untergehenden Sonne, draußen brennt ein kleines Feuer. Herrlich! Genau deshalb verbringt man seinen Schi-Wellnessurlaub hier.

Doch zu früh gefreut: Plötzlich verdunkelt sich die Sauna, Rollos fahren wie von Geisterhand bewegt herunter, es wird stockdunkel. Die Tür geht auf und Saunameister Nico betritt die Szene: mit Lederhose, Hut und Wollsocken bekleidet und einem iPad in der Hand. Rotes Licht erleuchtet, künstlicher Nebel steigt auf, die ersten Takte von Andreas Gabalier „Hulapalu“ erklingen. Nico beginnt mit den Händen über den Kopf zu klatschen und fordert die verdutzten Saunagäste auf, es ihm gleich zu tun. Stimmung wie auf der Wiesn am Oktoberfest. Grelle Blitze durchzucken den Raum. Im Rhythmus der Musik gießt der Saunameister Wasser auf den Ofen. Das Handtuch wird im Takt gewachelt. Punktgenau zum Ausklang des Liedes ist die erste Runde nach kaum drei Minuten zu Ende. Nico verschwindet. Nach kurzer Zeit erscheint er wiederum: nur mit einem Handtuch bekleidet, beinahe an eine antike Gottheit erinnernd. Aus Lautsprechern donnert „Also sprach Zarathustra“. Fetter, blauer Nebel erfüllt den Raum. Aus zwei riesigen Amphoren gießt Nico Wasser auf den Ofen und tanzt durch die Sauna. Bei jedem Paukenschlag wirft er Eiswürfel auf die heißen Steine. Auf einer riesigen Filmleinwand erscheinen die Südtiroler Dolomiten, dabei würde ein Blick aus dem Fenster reichen – und authentischer sein!

Geschafft? Leider nein. Die dritte Runde – Nico tritt nun als Schamane verkleidet auf – beginnt mit orangegefärbten Kunstnebelschwaden und erneuten Blitzen. Nico hat nun eine Trommel umgehängt, fängt an, wie ein Indianer zu tanzen. Dabei singt er laut und gibt sich voll und ganz den immer lauter werdenden Klängen hin. Mit einer Hand schwingt er im Takt das Handtuch über dem Kopf und vollführt nun einen Bauchtanz. Verdutzte Blicke der Saunagäste. Wird hier eine neue Episode der versteckten Kamera gedreht?

Liebe Hoteliers, es reicht! Ihr habt in den letzten zwei Jahrzehnten wirklich tolle Arbeit geleistet. Davor gab es ja nur die winzige, muffige Kellersauna. Dann kam die Revolution: immer größere Saunen mit Fenstern und Ausblick. Schöner, größer, heller. Und irgendwann habt Ihr endlich auch das entdeckt, was die Herzen von Saunafans höher schlagen lässt: die Sauna im Freien. Aufgüsse durch einen Saunameister waren der nächste Schritt, damit habt Ihr uns den Griff zur Kelle erspart.

Aber was wir jetzt immer häufiger vorfinden, ist einfach nur noch lächerlich. Riesige Saunen für viel zu viele Personen, eine Licht- und Tonanlage wie in einer Dorfdisco, verkleidete Animateure, die zur Musik wie Zirkustiere tanzen – und dann keine Kraft mehr zum Wacheln haben! Gäste, die darüber nur lachen können, dumme Sprüche danach am Tauchbecken machen und das Erlebte erst einmal verarbeiten müssen.

Spart Euch das Geld für sündteure Eventsaunen! Investiert lieber in längere Saunaöffnungszeiten, in genügend Ruheliegen. Ein paar Kerzen, Räucherstäbchen, qualitativ hochwertige Tees und Säfte, ein kleiner Wellness-Snack …

Nehmt das, was Ihr habt. Eine heiße Sauna, gut ausgebildete Saunameister, die Kraft haben, sich mit naturreinen Düften auskennen – und den Panoramablick in die Ferne. Ruhe, Entspannung, Erholung – das ist echtes Saunaerlebnis. Vielleicht noch mit einer Obstplatte danach, als Highlight darf es gerne auch ein alkoholfreies Weizenbier sein. Mehr wollen wir nicht. Bitte zurück zum Echten und Guten.

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Soeben getestet: Londons teuerste Herberge

The Lanesborough

The Lanesborough

Gleich vorweg: Bei unserem Besuch handelte es sich nicht um einen normalen Test für den RELAX Guide, sondern nur um eine kleine Erweiterung des testerischen Horizonts, sozusagen aus rein wissenschaftlichem Interesse. Denn das Hotel übersteigt bei weitem unser Redaktionsbudget, es handelt sich um ein wahres Biotop für Superreiche: das Lanesborough. Londons teuerste Herberge – die Royal Suite – kostet hier in der Hochsaison knapp 30.000 Euro pro Nacht, Frühstück ist aber extra zu bezahlen!

Unweit von Harrods und Hyde Park, gleich hinter dem Buckingham Palace in Knightsbridge liegt dieser Grandhotel-Klassiker. Er wurde 2015 komplett renoviert, Geld dürfte dabei keine Rolle gespielt haben. Das Ambiente ist wundervoll, die Hausgröße mit 93 Zimmern sehr angenehm, und auch das Spa – es befindet sich allerdings im Untergeschoß – ist eines der besten Londons. Dazu Höflichkeit und Servicekompetenz ohne Wenn und Aber.

The LanesboroughUnvergleichliches Luxus-Abiente, gleich hinter dem Buckingham Palace in Knightsbridge: die öffentlichen Räume und Suiten im The Lanesborough.

Und nirgendwo in der britischen Hauptstadt kann man exklusiver und teurer Zigarren rauchen als hier. Wer den verschlungenen Weg in den sogenannten „Garden Room“ findet, trifft auf den Meister des Humidors, den Zigarren-Sommelier Neil Millington, der seine Schätze so sorgsam hütet wie Dagobert Duck seinen Geldspeicher. Millington hat ein unverwechselbares Pokerface und er weiß alles über seine kostbare Ware.

Der Meister des Humidors Neil MillingtonDer Meister des Humidors: Neil Millington hütet seine Schätze so sorgsam wie Dagobert Duck seinen Geldspeicher. Die teuerste Zigarre kostet schließlich 10.000 Pfund.

Die teuerste Zigarre, eine Sonderedition der kubanischen Marke Cohiba, kostet umgerechnet unglaubliche 11.520 Euro, ein Viertel Kilo pures Gold ist billiger! Geldverbrennen darf man hier getrost wörtlich nehmen. Das Rauchvergnügen ist in Großbritannien in Innenräumen strikt verboten und nur im Freien erlaubt. Der „Garden Room“ im Lanesborough sieht deshalb nur aus wie eine edle Lounge. Seine Decke schwebt gleichsam über dem Raum und lässt seitlich einen breiten Spalt ins Freie offen. Und so kann man sich hier genüsslich eine Zigarre anzünden und darüber grübeln, wie viel Kapital hier gerade in Londons feinster Raucherlounge sitzt – und sich verflüchtigt …

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Soeben getestet: drei ganz unterschiedliche Resorts auf den Malediven. Hier der dritte Teil als kleiner Vorgeschmack auf unseren ausführlichen Beitrag im nächsten RELAX Magazin.

Robinson Club Noonu

Robinson Club Noonu

Ein nahezu brandneues Resort, es liegt auf einer nur 500 m langen und etwa ebenso breiten Insel. Alle Zimmer – unter anderem 60 Overwater Villas – bieten Meerblick, rund zwei Drittel auch einen kleinen Privatpool. Highlights sind geschmackvoll arrangierte Zimmer, die gute Küche (mit riesiger Auswahl, auch einheimische Gerichte findet man, sogar beim Frühstück!) sowie das nahe Hausriff zum Tauchen und Schnorcheln.

Weiters: super Betreuung und viele Aktivitäten für Kids. Die Crew ist durchwegs freundlich und bestens gelaunt, Adam, der rührige Hoteldirektor, zeigt vor, wie das geht – mit Verve. Übrigens: Robinson Club bedeutet Animation ohne Ende, wer das allerdings nicht will, bleibt erstaunlich respektvoll unbehelligt.

Großer PoolDer große Pool, dahinter das Restaurant mit Ausblick (links). Die Zimmer: hell, großzügig – auch eine Außendusche gibt es (rechts).

Eingang zum SpaStimmungsvoll: der Eingang zum Spa (links). Liebevolle Aufmerksamkeit und gute Massagen – das Spa im Noonu (rechts).

Im Noonu-Atoll, 90 Flugminuten nördlich von Male.

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Soeben getestet: drei ganz unterschiedliche Resorts auf den Malediven. Hier der zweite Teil als kleiner Vorgeschmack auf unseren ausführlichen Beitrag im nächsten RELAX-Magazin.

Bunt, luftig, mit begrünten Wänden und Boden aus weißen Sand: Kandima-RezeptionBunt, luftig, mit begrünten Wänden und Boden aus weißen Sand: Kandima-Rezeption

Kandima

Ein großes Resort auf einer noch viel größeren, nämlich 3,5 km langen Insel, es wurde von einem maledivischen Eigentümer erst vor kurzem eröffnet. Endlos langer Strand, durchwegs herzliche, jedoch nicht immer ganz professionell agierende Mitarbeiter, gute Küche, vor allem heimische Gerichte sowie solche aus Indien und Sri Lanka sind einfach köstlich. Zwei unserer Lieblingsplätze: Spa und Yogadeck, beides mit grandiosem Ausblick aufs Meer und dem Tosen der Brandung im Hintergrund. Liebevolle Kinderbetreuung. Legeres Umfeld, Lounge-Musik in allen Bereichen – und das ganz schön üppig!

Endloser, weißer Sandstrand und Spass für Kids und Eltern: auch flaches Wasser, sogar bis zum Horizont!Endloser, weißer Sandstrand und Spass für Kids und Eltern: auch flaches Wasser, sogar bis zum Horizont!

Auch nicht schlecht: Overwater Villas mit eigenem Pool. Rechts: die Show-Köche – stets zu Diensten.Auch nicht schlecht: Overwater Villas mit eigenem Pool. Rechts: die Show-Köche – stets zu Diensten.


Im Dhaalu-Atoll, eine Flugstunde südlich von Male.

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Soeben getestet: drei ganz unterschiedliche Resorts auf den Malediven. Hier das erste als kleiner Vorgeschmack auf unseren ausführlichen Beitrag im nächsten RELAX-Magazin.

KanuhuraAnflug auf das Resort. Im Hintergrund die kleine Insel mit Grill-Restaurant und Robinson-Feeling.

Kanuhura

Legendäres „One & Only“-Luxus-Resort von ehedem. Es wurde vor kurzem renoviert und von Sun Resorts, einem Luxus-Betreiber aus Mauritius (unter anderem Ambre, La Pirogue) eröffnet, hat aber nichts von seiner wunderbar gemütlichen Atmosphäre verloren.

Feine Küche mit fabelhafter Auswahl, viel Platz, warmherziges Team. Unvergessliches Willkommensritual. Stets so zuvorkommend wie präsent: Küchenchef und Gastgeber. Man fühlt sich einfach wohl.

Ankunft und EssenAnkommen und Wohlfühlen: Herzlicher Empfang im Kanuhura. Der Pilot fliegt übrigens barfuß. (Bild links)
Schmeicheln den Augen ebenso wie dem Gaumen: Die Buffets im Hauptrestaurant des Resorts. (Bild rechts)

FischenWhite Snapper macht Freude: Nachmittags gefangen, abends gegrillt auf dem Teller – mit Olivenöl und Knoblauch.


Im Lhaviy-Ani-Atoll, 90 Flugminuten nördlich von Male.

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