20 Punkte
Hinter einer unscheinbaren, typisch alpenländischen Fassade: ein inhabergeführtes Luxushotel von sympathischer Größe. Die öffentlichen Räume verströmen stilvolle Behaglichkeit und wohltuende Wärme, die meisten Zimmer zeitlose Eleganz ohne modische Gebärden, sie sind auch mit offenem Kamin und Dampfbad sowie in einer Größe von bis zu 170 m2 zu haben. Empfohlen seien jedenfalls jene mit Ausblick in den Garten, ist er doch eine Augenweide, die das Herz öffnet. Mit mehr als 100 verschiedenen Blumenarten, Bäumen und Sträuchern, darunter auch so exotische wie Bougainvilleen, Jasmin und Zitronen – und abends ist alles stilvoll beleuchtet! Das bestens gepflegte Spa wurde im Vorjahr substanziell erweitert, nun stehen vor allem mehr Ruheliegen sowie ein richtig großer Außenpool zur Verfügung. Sehr gute Massagen, auch Yoga und Pilates. Ein absolutes Highlight ist die hervorragende Küche, die in der Qualität, nicht im Stil, an die beste Zeit des Herdvirtuosen von ehedem, Alfred Süssenbacher (Bleibergerhof, ist schon lange her, treuen Lesern wird er aber noch im Gedächtnis sein) erinnert. Jedenfalls kommen alle Geschmäcker so auf den Teller, wie sie sein sollen, und auch die Garpunkte sind perfekt. Herrliche Restaurantterrasse, gutes Frühstücksbuffet, am Nachmittag gibt es feine Mehlspeisen, freitagabends stets einen Klassiker, auf den man fast süchtig wird: die altösterreichischen Süßspeisen. Viel internationales und auch jüngeres Publikum, beinahe ausnahmslos österreichische Mitarbeiter. Liegewiese, zum hoteleigenen Badestrand am Zeller See ist es eine gute Gehminute. Gratisgarage für alle. Ungeeignet für Kinder. 55 Liegen, 130 Betten.
36-Loch-Parcours in 5 km, 25 % Greenfee-Rabatt, acht weitere Plätze im Umkreis einer Autostunde.
