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Ayurveda

Schon seit einigen Jahren wirken Ayurveda und Ayurvedakuren wie Zauberworte, die von immer mehr Wellnesshotels aufgegriffen werden. Jeder kennt die Bilder vom satten, goldschimmernden Öl, das über die Stirn gegossen wird. Und von Messingschälchen, in denen exotische, farbenfrohe Kräuter aus tausendundeiner Nacht auf ihre Anwendung warten. Man weiß, dass es sich bei Ayurveda um indische Volksmedizin handelt, die auf eine jahrtausendealte Tradition zurückblickt und in heiligen Schriften überliefert ist. Ja, man kennt auch Leute, die bereits eine Ayurvedakur gemacht haben. Aber will man selbst eine machen, dann weiß man nicht so recht wie und wo. Lesen Sie daher hier einige Informationen als Orientierungshilfe.

Um einen Ayurvedaurlaub bzw. eine Ayurvedakur zu machen, muss man heute nicht mehr nach Indien oder Sri Lanka reisen. Zwar locken attraktive Angebote dorthin, aber gerade im Ursprungsland des Ayurveda lauern auch klassische Touristenfallen. Nicht immer entsprechen beispielsweise Sauberkeit, Service und Essensqualität in einem Ayurveda-Resort unseren westlichen Qualitätsansprüchen. Aber inzwischen kann man auch in Good Old Europe professionell geleitete Ayurvedakuren machen. Diese haben Entgiftung und ganzheitliche Regeneration zum Ziel und werden Panchakarma genannt. Achtung: Diese Kuren werden ausnahmslos unter ayurvedaärztlicher Aufsicht durchgeführt und haben absolut nichts mit jenen als Ayurveda bezeichneten Massagen zu tun, die sie in einem normalen Wellnesshotel buchen können. Es gibt aber einige Dinge, auf die Sie achten sollten, da die Ayurvedakurhotels in Europa zum Teil recht unterschiedliche Ansätze praktizieren.

Klar ist, dass einige indische Deko-Gegenstände und duftende Räucherstäbchen noch keine kompetente Ayurvedaklinik ausmachen, dasselbe gilt für Dauerberieselung mit traditioneller indischer Musik. Ein guter Ayurvedaarzt wird empfehlen, vor der Kur einige einfach durchzuführende Vorbereitungen zu treffen, beispielsweise das schluckweise Trinken von länger gekochtem Wasser, den Verzicht auf Süßigkeiten und Genussmittel, weiters Fastentage oder fettarme Mahlzeiten. Einer Panchakarmakur sollte auf jeden Fall eine umfangreiche, gewissenhafte Untersuchung mit verständlicher Diagnose und klar formuliertem Therapieplan vorangehen. Es spricht nicht für den Arzt, egal ob er Inder oder Europäer ist, wenn er mit Sanskritausdrücken um sich wirft, die man selbst als hochgebildeter Laie nicht versteht. Der Stirnölguss sollte mittels eines schwingenden Dhara-Gefäßes mit Baumwolldocht durchgeführt werden und nicht, wie leider immer häufiger üblich, mit Plastikschlauch und Elektropumpe. Die Öle müssen hochwertig sein, im Regelfall sollte ein spezielles Sesamöl zum Einsatz kommen – Speiseöl verrät die Dilettanten!

Tägliches Yoga sowie Meditation sind ein wichtiger Bestandteil einer Panchakarmakur, gute Hotels bieten es daher sogar mehrmals am Tag an. Es gibt außerdem Ayurvedakurhotels, in denen auch das Singen von Mantras sowie weitere spirituelle Praktiken dazugehören. Fachvorträge und Fragestunden ergänzen in allen Häusern das Programm.

Die Zutaten für die (bei Kuren stets fleischlose) Ayurvedaküche müssen unbedingt frisch sein, Gemüse aus der Tiefkühltruhe wäre ein absolutes No-Go. Indische Rezepte und exotische Gewürze dürfen nicht über lieblos zubereitete Speisen hinweg täuschen. Brot, Marmelade und Käse zum Frühstück sind dem Kurerfolg abträglich, gute Häuser bieten gekochtes Getreide, Kompott und andere leicht verdauliche Speisen.

Überaus vorsichtig sein sollte man bei den Preisen, denn die Hotels bieten zwar Packages an, in vielen Fällen sind diese aber nicht vollständig bzw. nicht mit jenen von anderen Häusern vergleichbar, da sie vergleichsweise nur wenige Behandlungen inkludieren. Insgeheim scheint man zu hoffen, dass der Gast noch einige dazubuchen wird, was den Gesamtpreis empfindlich in den Höhe treiben kann. Bei einem Preisvergleich spielt daher nicht nur die Dauer des Aufenthaltes eine Rolle, sondern – ganz entscheidend – die Anzahl (und der Umfang) der inkludierten Behandlungen!

Wenn Sie nicht sicher sind, welches Ayurvedahotel Sie buchen wollen, informieren Sie sich im RELAX GUIDE über Häuser, die mit dem Qualitätsgütesiegel der Lilie ausgezeichnet sind. Ergänzend können Sie den kostenlosen Newsletter RELAX NEWS bestellen, der Sie monatlich über die fünf besten Hotelangebote informiert. Empfehlungen zum Thema Ayurvedakuren in den besten Hotels finden Sie hier.

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