16 Punkte
Schön gelegenes Haus, es besteht aus sieben ineinander verschachtelten Gebäuden unterschiedlichen Baudatums und ist dementsprechend verwinkelt angelegt. Das Ambiente zeigt nahezu unschlagbar überladen dekorierte bayerische Rustikalität in verschiedenen Reifestadien, so manche Farbkombinationen und Stoffmuster könnten Feingeister verstören. Stark unterschiedliche und nahezu ausnahmslos großzügig geschnittene Zimmer in 16 Kategorien – bis 130 m2. Das Spa ist das mit Abstand größte der Region, allerdings ein Labyrinth – physisch wie stilistisch. Es bietet eine Fülle von Möglichkeiten, unter anderem einen feinen Außenbereich mit Barockgarten, Liegewiese und großem, allerdings ziemlich trübem FKK-Schwimmteich. Weiters: mehrere, zum Teil sehr angenehme Ruhebereiche, auch Pilates und Qi Gong, jedoch auch solche Dinge wie die „Caviar-Power-Behandlung“ und die „kosmetische Massage“ mit Schokolade. An der Poolbar sind Würstel und Gulaschsuppe zu haben. Schöne Restaurantterrasse, gute Küche (ausgenommen Desserts), abendliche Alleinunterhalter und Magnetschmuckpräsentationen, schwaches Service – die vielen Stammgäste scheint das aber nicht zu stören. Eher ungeeignet für Kinder. 106 Liegen, 180 Betten.
18-Loch-Parcours in 18 km, Reitstall mit Gastpferdeboxen.
